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ÖTV-KADERSPIELER IM LSZ SÜDSTADT: DANIEL GEIB (3)

Im September 2009 wurden die ÖTV-Südstadt-Kader neu strukturiert. Die Trainer der SpielerInnen werfen nun einen Blick hinter die Kulissen. Heute: ÖTV-Touringcoach Thomas Weindorfer und ÖTV-Konditionstrainer Florian Pernhaupt über Daniel Geib.

DANIEL GEIB

Stats & Facts

Name: Daniel Geib
Geb. datum, -ort: 19.4.1990, Salzburg
Größe: 171 cm
Körpergewicht: 62 kg
Hobbies: Skateboarden, Snowboarden, Musik, Gitarre spielen

Schlaghand: links
bevorzugter Belag: Sand
Spielanlage: Offensives Grundlinienspiel
Stärken: Ausdauer, Schnelligkeit
Schwächen: Aufschlag
Trainer: Jürgen Hager
Landesverband: STV
Aktueller Verein: TC Salzburg Bergheim

Schläger: Wilson K Six One
Saiten: Signum Pro Poly Plasma
Sponsoren: Wilson, Signum Pro

Career High: ATP-1121 (24.8.2009)
Karrierehighlights:2009: Einzel: Achtelfinale beim Austria F2 sowie bei Future-Turnieren in der Slowakei und Portugal. Doppel: Viertelfinale bei einem Future-Turnier in Portugal
2008: Einzel: Viertelfinale beim IT-Future in Piestany. Doppel: Semifinale beim Austria F9, Viertelfinale beim Austria F3
2007: Einzel: Finale bei den Österreichischen U18-Meisterschaften (Freiluft), Semifinale beim ITF-Kat.2-Future in Prag
2006: Einzel: Sieg beim ITF Kat. 5-Future in Luzern, Sieg bei den Österreichischen U16-Meisterschaften (Freiluft), Semifinale bei den Österreichischen U16-Meisterschaften (Halle)
2005:
Einzel: Finale beim ETA Kat.3-Turnier in Luxemburg


THOMAS WEINDORFER, Head Coach Touring (28.1.2010):


Ein Spieler, der sich sehr gut bewegt und schnell ist – und dadurch auch sein sehr gutes Konterspiel hat. Er hat bis jetzt nur sehr wenig auf Hardcourt gespielt, obwohl sein Spiel dafür eigentlich ideal wäre. Noch dazu kommt er beim Training in der Südstadt mit diesem Belag sehr gut zurecht. Wir werden ihn daher im Frühjahr auf eine Turnierserie schicken, bei der er mehr als bisher auf Hardcourt spielen wird. Er ist ein Spieler mit zwei Seiten: Einerseits hat er eine gute Trainingseinstellung und ist sehr belastbar. Auf der anderen Seite fehlt ihm allerdings die wirkliche Stärke bzw. die Waffe in seinem Spiel. Er „lebt“ mehr von seinem Konterspiel und seiner guten Platzaufteilung. Bei ihm geht es jetzt daher darum, diese Spielanlage auf Hardcourt umzusetzen und dabei zu Punkten zu kommen. Es ist nun einmal eine Tatsache, dass man im heutigen Herrentennis mit Wenig-Fehler-machen nicht allzu weit kommt. D. h. in seinem Training werden wir uns in den nächsten Wochen und Monaten darauf konzentrieren, seinen Aufschlag zu verbessern und seine Vorhand gefährlicher zu machen. Unser „Round-Robin-System“ – Reissig trainiert mit Melzer, Weissborn mit Wirlend usw. – hat daher für ihn einen hohen Wert. Er wird dabei sehr viel mitnehmen und sich an ein höheres Tempo rasch gewöhnen. Im Vergleich zu unseren anderen Spielern ist er allerdings etwas anders zu „handeln“, da er derzeit noch in der HSZ ist. Seine Bundesheerzeit läuft Ende Mai aus, und dann liegt es an uns bzw. an ihm und seinen Leistungen, ob seine Bundesheerzeit verlängert wird oder nicht.


FLORIAN PERNHAUPT, ÖTV-Konditionstrainer:


Ein braver Trainierer mit gut entwickeltem Beinbereich und guter Ausdauer, der sehr konzentriert und diszipliniert ist bei allem, was er macht. Er ist total konträr zu Marc Rath: Bei sportmotorischen Übungen hat er große Probleme in der Motorik und in der technischen Auflösung, wenn er diese Übungen ohne Schläger und ohne Ball machen muss. Paradoxerweise sind diese Probleme, sobald er etwas in der Hand hat, sofort wieder vom Tisch. D. h. er ist ein Spieler, der sich sehr über den Gegenstand in der Hand definiert bzw. orientiert. Bei der Beinarbeit hat er das Problem, dass er sich sehr stark seitlich und vorwärts orientiert, aber leicht aus dem Konzept und Gleichgewicht gerät, sobald er sich rückwärts bewegt. Zusätzlich müssen wir bei ihm sehr intensiv über Kraftkomponenten arbeiten. Er hat gerade einmal 62 Kilogramm Körpergewicht. Deshalb muss bei ihm die Maximalkraft vorwiegend über das Übungstempo und nicht primär über schwere Gewichte erhöht werden sowie durch technisch schwierige und komplexe Übungen. Bei ihm wollen wir jetzt schauen, dass seine Grundsubstanz um zwei bis drei Kilo höher und er dadurch vom Punch her stärker wird. Das bedeutet ein konzentriertes Training insbesondere des Schulterbereichs.

TEIL 4: GERALD MELZER (1.2.2010)
TEIL 5: DOMINIK WIRLEND (4.2.2010)
TEIL 6: MAXIMILIAN NEUCHRIST (8.2.2010)
TEIL 7: TRISTAN-SAMUEL WEISSBORN (11.2.2010)
TEIL 8: MICHAEL EIBL (15.2.2010)
TEIL 9: DOMINIC WEIDINGER (18.2.2010)
TEIL 10: PATRICIA HAAS (22.2.2010)
TEIL 11: JULIA DINHOF (25.2.2010)
TEIL 12: ANNA-MARIA HEIL (1.3.2010)

TEIL 2: MARC RATH (25.1.2010)
TEIL 1: NICO REISSIG (21.1.2010)

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