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ÖTV INTERN: DAMEN-NATIONALTRAINER KONSTANTIN GRUBER VERLÄSST DEN VERBAND. EIN NACHFOLGER SOLL RASCH GEFUNDEN WERDEN.

Aus familiären Gründen beendet Konstantin Gruber (Bild) seine Tätigkeit als Damen-Nationaltrainer. Seine Bilanz: „Ich habe extrem positiv prägende Jahre erlebt.“ Zuletzt hatte er Anna-Maria Heil, Julia Dinhof und Patricia Haas betreut.

"Positiv prägende Jahre"
(4.5.2010)
Im September 2007 hatte er seine Tätigkeit im Österreichischen Tennisverband begonnen, drei Jahre später - konkret im Juli - legt Damen-Nationaltrainer Konstanin „Conny“ Gruber aus eigenen Stücken diese „sehr verantwortungsvolle Position und Aufgabe“, so Gruber, zurück. „Aus familiären Gründen musste ich den zwingend notwendigen und kurzfristen Entschluss fassen, beim ÖTV zu kündigen und in die Werbeagentur meines Vaters Gruber & Company einzutreten.“ Zuletzt hatte der 30-jährige Wiener und Ex-Davis Cupper (2003 gegen Norwegen, 2004 im erweiterten Team gegen England) im Leistungszentrum Südstadt Anna-Maria Heil, Patricia Haas und Julia Dinhof betreut und dabei auch eng mit den Bundesnachwuchstrainern zusammengearbeitet. Grubers Bilanz der letzten Jahre: „Ich habe bis zum Schluss ein sehr gut strukturiertes und innovatives System genossen mit einem Trainerteam, das visionär, charakterlich unterschiedlich und unermüdlich arbeitete. Trotz oftmaliger Kritik von außen und so manchen internen und strukturellen Änderungen habe ich extrem positiv prägende Jahre erlebt.“

"Gut und professionell"
ÖTV-Sportdirektor Gilbert Schaller bedauert den Schritt von Gruber, kann die Beweggründe jedoch nachvollziehen: „Es ist schade, dass Konstantin Gruber den ÖTV verlässt, weil die Zusammenarbeit mit ihm sehr gut und professionell gewesen ist. Er hat einen sehr guten Job gemacht und auch das Rüstzeug dafür gehabt, um ein erfolgreicher Trainer zu werden. Es entspricht jedoch seinem Naturell, dass er sich nun einer neuen und völlig anderen Aufgabe stellt. Davor ziehe ich den Hut vor ihm“, erklärte Schaller. Wer Gruber als Damen-Nationaltrainer nachfolgen wird, ist noch offen. „Wir werden uns bemühen, so rasch wie möglich die beste Lösung für die Spielerinnen zu finden“, so Schaller.

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