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ÖTV EXKLUSIV VON DEN FRENCH OPEN: JÜRGEN MELZERS SCHLUSSBILANZ. "DAS POSITIVSTE WAR, DASS DIE HÜFTE GEHALTEN HAT"

Nach seinem Ausscheiden auch im Doppel (3/6, 1/6 mit Philipp Petzschner gegen Ivan Dodig / Marcelo Melo) reist Jürgen Melzer (Bild) mit gemischten Gefühlen aus Paris ab. "Wir haben heute leider unsere Leistung nicht gebracht. Ich will jetzt aber die Zeit nutzen, um mich so gut wie möglich auf Wimbledon vorzubereiten."


FRENCH OPEN - HERREN (Einzel)

FRENCH OPEN - DAMEN (Einzel)

FRENCH OPEN - HERREN (Doppel)

FRENCH OPEN - DAMEN (Doppel)



2. Juni 2012

Jürgen, was war heute für deine Niederlage im Doppel mit Standardpartner Philipp Petzschner ausschlaggebend? Wir haben einfach nicht gut genug gespielt. Wenn man im Doppel - genauso wie in jeder anderen Sportart - seine Leistung nicht bringt, fällt es schwer, zu gewinnen. Und genauso war das auch heute. Mit 3/6, 1/6 sind wir fast schon untergegangen, das war ziemlich glatt. Es war heute aufgrund der gebotenen Leistung aber auch nicht mehr drinnen.

Hat deine Verletzung dabei eine Rolle gespielt? Nein, überhaupt nicht! Wir haben in den ersten drei Runden eine normale Leistung geboten und heute weniger gut gespielt. So etwas kann man sich bei einem Grand Slam-Turnier nun einmal nicht leisten.

Wie lautet dein Gesamt-Resümee? Das Positivste, das ich aus Paris mitnehme, ist, dass die in Madrid verletzte Hüfte gut gehalten hat. Kurz vor Paris war es so, dass ich beinahe nicht antreten konnte. Ich werde jetzt schauen, dass ich bis Wimbledon so fit wie möglich werde, sodass sich so etwas wie im Einzel - die Krämpfe - nicht mehr wiederholt. Daran werden wir in den nächsten Wochen arbeiten.

Du hast eine kurze Ausszeit angekündigt ... ich werde ein paar Tage kein Tennis spielen und mich körperlich für die Rasensaison vorbereiten.

Gras ist eigentlich dein stärkster Belag. Könnte es daher sogar ein Vorteil sein, dass du jetzt mehr Zeit zur Vorbereitung zur Verfügung hast? Ich habe auf jeden Fall für zwei Rasenturniere vor Wimbledon genannt. Je besser die Vorbereitung sein wird, umso besser müsste ich dort dann auch spielen. Deshalb will ich diese Zeit auch gut nutzen.

Da auch das Olympische Tennisturnier auf Rasen gespielt, müsste die Vorfreude bei dir eigentlich ziemlich groß sein. Für mich ist es toll, dass ich heuer innerhalb eines Jahres soviele Rasenturniere wie noch nie in meiner Karriere spielen kann. Es ist einfach ein Belag, der mir entgegenkommt, auf den ich mich daher freue und auf dem ich hoffentlich auch gut spielen werde.

Welche Ziele hast du noch bis Jahresende? Durch den Sieg in Memphis habe ich mir einen sehr guten Punktepolster geschaffen. Bis zum Jahresende will ich daher schauen, dass ich wieder unter den besten 20 stehe. Wenn ich eine gute zweite Jahreshälfte spiele und wenn ich gesunde bleibe, sollte das auch drinnen sein.

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