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ÖTV EXKLUSIV VON DEN FRENCH OPEN: ALEXANDER PEYA BEGIBT SICH AUF PARTNERSUCHE. "ES GIBT EINIGE, MIT DENEN MAN REDEN KANN"

Alexander Peyas (im Bild re. mit Leander Paes) Bilanz nach seinem Zweitrunden-Out im Doppel der French Open fällt ernüchternd aus: "Die Erwartungen waren deshalb höher, wir haben uns einiges erhofft." Der nächste "Job" für den Wiener ist jetzt, einen neuen Partner fürs Doppel-Leben zu finden. "In dem Moment, wo sich ein Team trennt, geht man auf andere Spieler zu oder andere Spieler kontaktieren dich, weil sich so etwa natürlich schnell herumspricht."




4. Juni 2012

Alex, wie lautet den Resümee nach deiner Pariser Woche bei den French Open?Im Doppel gegen Mikahil Elgin / Denis Istomin (4/6, 1/6 in Runde 2; Anm.) haben wir einfach einen richtig schlechten Tag erwischt, haben katastrophal gespielt, währen die anderen sehr gut gespielt haben. Das muss man akzeptieren. Speziell im zweiten Satz hätten sie beinahe schon die Augen zumachen können, so gut hat alles bei ihnen funktioniert. Aber so weit darf man es eigentlich gar nicht kommen lassen. Insgesamt waren die French Open für mich sehr enttäuschend, gerade mit so einem Partner wie Leander Paes. Die Erwartungen waren deshalb höher, wir haben uns einiges erhofft. Nach einem guten Erstrunden-Sieg ist dann leider diese sehr enttäuschende zweite Runde gekommen.

Nach der Trennung von Oliver Marach hast du jetzt immer wieder das Problem, einen neuen Partner fürs nächste Turnier zu finden ...... wie ich das lösen werde, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. In den nächsten zwei Wochen werde ich ohnehin nicht spielen. Dadurch habe ich für die Partnersuche mehr Zeit.

Wie spielt sich die Suche nach einem neuen Partner im Detail eigentlich ab?In dem Moment, wo sich ein Team trennt, geht man auf andere Spieler zu oder andere Spieler kontaktieren dich, weil sich so etwa natürlich schnell herumspricht. Noch dazu befinden wir uns jetzt an einem Zeitpunkt in der Saison, zu dem sich Teams trennen, die nicht so erfolgreich waren wie erhofft. Da finden sich sicherlich einige Spieler, mit denen man reden kann.

Nach den French Open beginnt schön langsam die Rasensaison, die heuer auch aufgrund der Olympischen Sommerspiele sehr lange sein wird. Wie groß ist da die Vorfreude bei einem Spieler, der diesen Untergrund so schätzt wie du?Für mich ist sie nicht so lange, da ich nur in Wimbledon und vielleicht bei den Sommerspielen antreten werde. Ich freue mich aber schon sehr darauf, da ich auf Rasen immer gut gespielt habe.

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