Fed Cup

Österreichs Damen treten in Estland an

Das Fed-Cup-Team matcht sich im Februar 2017 in Tallinn mit 13 Teams. Die zwei Top-Mannschaften spielen im Herbst um den Aufstieg in die Weltgruppe II. Im Bild das zuletzt erfolgreiche Quartett mit ÖTV-Präsident Groß und Kapitän Waber.

Im April dieses Jahres schaffte das Austrian Fed Cup Team beim Turnier in Kairo den sofortigen Wiederaufstieg in die Europa/Afrika-Zone I. Nachdem die Mannschaft von Jürgen Waber beim Turnier die Gruppenphase als Sieger abgeschlossen hatte, setzten sich Julia Grabher, Barbara Haas, Tamira Paszek und Sandra Klemenschits (Im GEPA-Bild von links) im Aufstiegs-Playoff souverän gegen die Litauerinnen durch.
 
Die ITF gab gestern Abend bekannt, dass die Österreicherinnen im kommenden Jahr in der Kalenderwoche 6 ab 6. Februar in der estnischen Hauptstadt Tallinn spielen werden. Der Modus: In je zwei Dreier- und Vierergruppen werden vier Gruppensieger ermittelt, die in zwei Finali gegeneinander antreten. Diese zwei Sieger werden im Herbst gegen die zwei Letzten der Weltgruppe II um den Aufstieg in die Weltgruppe II spielen. Die vier Gruppenletzten in Tallinn matchen sich in zwei Partien um den Verbleib in der Europe/Afrika-Zone I, die zwei Verlierer steigen ab.

„Wir versuchen natürlich, mit dem besten Team anzureisen“, sagt ÖTV-Präsident Robert Groß. „Leider hat mit Sandra Klemenschits unsere Doppelspezialistin die Karriere prinzipiell beendet. Sie war mit 21 Einsätzen im Fed Cup unsere Leaderin, vielleicht gibt sie ja ein Comeback. Mit der jungen Mannschaft ist unser Ziel für dieses Turnier der Klassenerhalt. Längerfristig streben wir natürlich den Aufstieg in die zweithöchste Klasse an.“

Für Jürgen Waber ist es zu früh, sich Gedanken zu machen. „Mal schauen, gegen wen wir antreten werden. Das Ziel ist aber auch für mich der Klassenerhalt“, sagt der Kapitän.

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