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ÖSTERREICHISCHE HALLENMEISTERSCHAFTEN SENIOREN

Am Sonntag wurden die letzten Bewerbe in Anif entschieden. Wir haben für Sie wieder neue Bilder und Short-Movies einiger Teilnehmer ONLINE gestellt.

Astrid Bracher setzt sich bei den Damen 35+ durch

Die topgesetzte Veronika Kosmata (STV) und auch die an Nummer 2 gesetzte Karin Hartmann (WTV) mussten sich im Halbfinale des 35+ Bewerbes geschlagen geben. Somit wurde das Endspiel zwischen der ungesetzten Astrid Bracher (StTV) und Sabine Taumberger (KTV)ausgetragen. Mit 6/1 6/7 6/3 konnte sich Astrid Bracher über Taumberger durchsetzen und den Titel sichern.

Souveränes Turnier von Julia Smutny.

Die Wienerin musste bei den 45ern bis ins Finale keinen einzigen Satz abgeben und gewann im Finale mit 6/7 7/6 6/2 über die stark spielende Berta Wuppinger (STV).

Stefanofsky gewinnt an Numer 1 gesetzt

Im 55+ Bewerb hatten die an Nummer 1 und 2 gesetzten Walpurga Stefanofsky und Gertrude Pötzelberger ((NÖTV) das Sagen. Im Finale setzte sich Walpurga Stefanofsky mit einem souveränen 6/1 6/0 Sieg durch. Pötzelberger musste zuvor eine harte 3-Satz-Partie gegen Renate Haubner (KTV) bestreiten, die sie mit 0/6 6/3 7/6 (4) gewann.

Der 35+ Bewerb geht an den ungesetzten Gerald Mandl.

Der an Nummer 3 gesetzte Bernd Eberl (WTV) war der letzte gesetzte Spieler im Halbfinale des 35+ Bewerbes. Er unterlag Gerald Mandl (STV), der alle seine bisherigen Gegner klar in 2 Sätzen besiegte, mit 4/6 3/6. Mandl traf somit im Finale auf Uwe Zisser (VTV), der zuvor Christian Walter (TTV) mit 6/2 6/4 aus dem Bewerb warf. Da Zisser im Finale nicht antrat, kam Mandl kampflos zum Titel.

Woisetschläger gewinnt steirisches Finale bei den 40ern.

Bei den Herren 40 + ein ähnliches Bild: Der ehemalige, ÖTV Top Ten Spieler Alexander Pfann (StTV) warf gleich zu Beginn den an Nummer 2 gesetzten Alfred Ebert (BTV) aus dem Bewerb. Nach einem weiteren Sieg über Robert Anderle (NÖTV) mit 6/2 6/3 und einem w.o. von Gerald Ruttensteiner stand der Steirer im Finale.

Die Nummer 1, Wolfgang Kunstmann (STV) musste sich dem ungesetzten Christian Weiss (KTV) mit 6/2 6/2 geschlagen geben. Weiss unterlag aber im Semifinale dem an Nummer 5 gesetzten Günther Woisetschläger (StTV) mit 6/4 6/1.

Das Finale entwickelte sich zu einem echten Tenniskrimi, das Günther Woisetschläger (StTV) mit einem 6/2 3/6 7/6 (3) Erfolg über seinen Landsmann Alexander Pfann für sich entscheiden konnte.

Michael Maldoner gewinnt den 45+ Bewerb

Der an Nummer 2 gesetzte Tiroler gab während des ganzen Turniers keinen einzigen Satz ab. In einem spannenden Finale setzte er sich mit 7/6 6/4 gegen seinen an Nummer 1 gesetzten Landsmann Karl Pansy durch.

Klammer entscheidet den 50+ Bewerb für sich

An Nummer 1 gesetzt spielte sich der Kärntner Alfred Klammer sicher ins Halbfinale vor und stand nach einem 4/6 6/4 6/4 Erfolg über Alexander Haupt-Buchenrode (NÖTV) im Finale. Sein Gegner war die Nummer 3, Harald Hellmonseder (OÖTV), der zuvor Alfred Wunder (KTV) mit 6/4 1/6 7/5 besiegte. Klammer gewann das Endspiel in drei Sätzen mit 6/3 5/7 6/2

Pokorny gewinnt bei den 55ern

Hannes Futterknecht und Peter Pokorny (KTV) ließen nichts anbrennen und spielten sich souverän ins Finale. Pokorny gab in seinen bisherigen Matches keinen Satz ab. Futterknecht musste nur in seinem Viertelfinale gegen Helmut Ritter über drei Sätze gehen, konnte diese Partie aber mit 6/4 2/6 6/4 für sich entscheiden. Mit 6/2 6/4 machte Pokorny im Finale alles klar und holte sich einen weiteren Titel.

Thallinger holt den 60+ Titel

An Nummer 4 gesetzt begann Franz Thallinger (OÖTV)seine Titeljagd. Im Halbfinale besiegte der Oberösterreicher die Nummer 2 Hans Heissl klar mit 6/3 6/1 und konnte sich schließlich auch im Finale gegen den ungesetzten Sigurd Fragner (TTV) mit 0/6 6/1 6/4 durchsetzen.

Rauscher schafft das Double1

Eine klare Angelegenheit war der Herren 65+ Bewerb für den an Nummer 1 gesetzten Walter Papst (StTV) und die Nummer 2 Helmut Rauscher (WTV).

In den spannenden Halbfinalmatches besiegte Papst den Wiener Hans Raser mit 2/6 6/4 6/2 und Rauscher konnte sich mit 6/4 4/6 6/3 gegen den Oberösterreicher Anton Wengert durchsetzen. Rauscher, der gemeinsam mit Lance Lumsden bereits den Doppelbewerb gewann, konnte auch den Einzelbewerb mit 6/2 6/2 für sich entscheiden und holte somit das Double.

Klarer Sieg für Szylkiewicz

Der Salzburger Josef Szylkiewic dominierte den Herren 70+ Bewerb. Bis ins Finale musste er nur zwei Games abgeben und konnte mit einem 6/3 6/1 Sieg über seinen an Nummer 1 gesetzten Landsmann Ludwig Hofer diesen Bewerb für sich entscheiden.

Die Doppelbewerbe sind entschieden

Die ungesetzten Gerald Mandl / Peter Berger überraschten im 35+ Bewerb und gewannen das Finalspiel gegen Zoffl / Holzner mit 5/7 6/3 6/0.

Auch den 50+ / 55+ konnte sich mit Helmut Köck / Alfred Klammer eine ungesetzte Paarung durchsetzen.

Im Doppelbewerb 60+ sicherten sich die top gesetzten Pokorny / Gradischnig mit 6/4 6/0 dien Sieg über die Nummer 2 Paarung Kreuzhuber / Thallinger.

Mit einem hart erkämpften 7/5 6/3 Sieg über die an Nummer 2 gesetzten Mathis / Wirth konnten sich Helmut Rauscher und Lance Lumsden zum 65+ Doppelhallenmeister 2006 krönen.

Das Damen Doppel 35+ konnten Veronika Kosmata / Astrid Bracher mit einem 6/4 6/3 Sieg über Oss / Haubner für sich entscheiden.

Hier die aktuellen Bilder und Videos einiger Teilnehmer:

- Foto Galerie 1 
- Foto Galerie 2 - Spielerabend 19.02.2006 
- Foto Galerie 3

Am 18. 02. 2006 veröffentlichte Videos:

- Pöllhuber Markus (Video-Datei)
- Forster Martin (Video-Datei)
- Mandl Gerald (Video-Datei)
- Preschern Georg (Video-Datei)
- Schiffbänker Peter (Video-Datei)
- Anderle Robert (Video-Datei)
- Berger Peter (Video-Datei)
- Wollenberg Gianfranco (Video-Datei)

Am 20. 02. 2006 veröffentlichte Videos:

- Altrichter Ernst (Video-Datei)
- Kurz Günter (Video-Datei)
- Lorenz Thomas (Video-Datei)
- Ruttensteiner Gerald (Video-Datei)
- Schink Wolfgang (Video-Datei)

Am 25. 02. 2006 veröffentlichte Videos:

- Balbier Herbert (Video-Datei) 
- Haupt-Buchenrode Alex (Video-Datei) 
- Köck Helmut (Video-Datei) 
- Kosmata Veronika (Video-Datei) 
- Margreiter Leo (Video-Datei) 
- Bracher Astrid (Video-Datei)

Über 200 Nennungen in Anif

Die Österreichischen Tennismeisterschaften für Seniorinnen und Senioren (Indoor) kommen vom 18. - 26.Februar im Tennispoint Anif zur Austragung.

Ab Samstag 12.00 Uhr werden über acht Tage insgesamt elf Einzelbewerbe (drei Damen und acht Herren) sowie die Doppelbewerbe ausgetragen.

Die besten Spieler Österreichs treffen in den Altersklassen 35+ bis 70+ aufeinander.

Diese Meisterschaften erfreuen sich einer großen Beliebtheit und bilden den sportlichen Höhepunkt des Tennisjahres für alle Seniorinnen und Senioren. Umso mehr ist es erfreulich, dass es nach fünf Jahren Seniorenstaatsmeisterschaften in Bad Waltersdorf gelungen ist, diese Veranstaltung nach Salzburg zu holen. Sie ist im Auftrag des Österreichischen Tennisverbandes ausgeschrieben worden und wird vom Tennispoint Anif mit den Organisatoren Gerald Mandl und Stefan Schiess durchgeführt.

STV - Präsident <personname w:st="on"><personname w:st="on">Johann Haidner</personname></personname> kann auf ein erfreuliches Nennergebnis verweisen. Insgesamt haben sich 220 Teilnehmer (40 Damen, 180 Herren) für die Bewerbe angemeldet. "Wir haben auf 150 Teilnehmer gehofft und freuen uns sehr, dass über 200 Spieler nach Salzburg kommen.", so Haidner bei der Pressekonferenz im Casino Salzburg.

Nicht nur in sportlicher, sondern auch in gesellschaftlicher Hinsicht bilden diese Meisterschaften ein Highlight des Tennisjahres. Diesem Umstand wurde vom Organisationsteam Rechnung getragen. Stefan Schiess verweist auf zwei Spielerabende, sechs kulinarisch verschiedene Themenabende, eine Diashow, einen Cocktail - Empfang im Casino Salzburg sowie eine Führung in Stiegl´s Brauwelt in der größten Privatbrauerei Österreichs.

Die Bewerbe

Unter der Leitung des ÖTV - Delegierten und Turnierleiters Heinz Lampe und des STV - Seniorenreferenten Günther Adlgasser werden insgesamt drei Damen - und acht Herrenbewerbe ausgetragen.

Die Herrenbewerbe umfassen die Altersklassen 35+, 40+, 45+, 50+, 55+, 60+, 65+ und 70+. Die ursprünglich sechs geplanten Damenbewerbe wurden auf drei Bewerbe zusammengelegt. Diese Bewerbe umfassen die Altersklassen 35+, 45+ und 55+.

Topstar der Veranstaltung ist der mehrfache österreichische Weltmeister Peter Pokorny.

Der 65jährige Steirer tritt in der Altersklasse 55+ an und gilt als klarer Favorit in diesem Bewerb.

Ein heißes Duell wird im Bewerb 35+ erwartet: Mitveranstalter Gerald Mandl, der im vergangenen Jahr noch für Bad Gastein Staatsliga spielte, hat in Uwe Zisser - langjährig im Team des 1.Salzburger Tennisclubs - einen ebenbürtigen Konkurrenten.

Weltmeister Peter Pokorny - Sparingmatch mit Salzburgs Nr.1 Gerald Kamitz

Bereits Donnerstag ist Peter Pokorny nach Salzburg gereist, wo er sich am Nachmittag mit dem Jungprofi des 1.STC Stiegl, Gerald Kamitz, zu einem Vorbereitungsmatch traf.

Das Aushängeschild der Seniorenstaatsmeisterschaften hat von 1963 an über zehn Jahre im österreichischen Daviscup - Team gestanden und konnte an der Seite von Hans Kary große Erfolge feiern.

Mitte der 70er Jahre eröffnete Peter Pokorny seine erste Tennisanlage bevor er Anfang der 80er wieder aktiv ins Tennisgeschehen eingriff - 1983 stand er als 43jähriger bei den Hallenstaatsmeisterschaften noch einmal im Finale der Allgemeinen Klasse.

1986 erfolgte der Einstieg ins internationale Seniorentennis.

Peter Pokorny - ein Auszug aus seiner einmaligen Erfolgsliste

- vielfacher österreichischer Meister in verschiedenen Bewerben und Altersklassen

- mehr als 50 Europameistertitel, davon allein 20 im Herreneinzel

- mehrfacher italienischer und deutscher Mannschaftsmeister

- sechsmaliger Mannschaftsweltmeister (Austria Cup, von Cramm Cup, Brittania Cup)

- fünf Weltmeistertitel im Herrendoppel

- vier Weltmeistertitel im Herreneinzel (50+/60+/65+)

- mehrmaliger Weltranglistenerster in verschiedenen Altersklassen

- zehnfacher "Player of the Year" (verliehen vom Europäischen Tennisverband)

Mischa Stachowitsch - Tennislegende als Zaungast

Nicht mehr als Teilnehmer, sondern als Beobachter findet sich Tennislegende und Multisportler Mischa Stachowitsch bei den Seniorenstaatsmeisterschaften ein.

Stachowitsch, der heuer im September 85 Jahre alt wird, krönte seine unglaubliche Karriere Anfang dieses Jahres mit dem Gewinn zweier Europameistertitel in der Klasse 85+.

Die Partner der Seniorenstaatsmeisterschaften

Alpenmilch, Alpine Mayreder, Casino Salzburg, HEAD Sportswear, Landgarten, Leube, Salzburger Landwirtschaft, Salzburger Tennisverband, Stieglbrauerei, tele.ring, Tennis Austria, Wilson

tp

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