Fed Cup

Österreich verliert gegen Liechtenstein 0:3

Nach dem 3:0 gegen Ägypten muss das SIMACEK Austrian Fed Cup Team in Kairo eine Niederlage einstecken. Barbara Haas und Tamira Paszek gaben gegen die Liechtensteinerinnen jeweils eine 1:0-Satzführung aus der Hand. Auch das Doppel ging über drei Sätze.

Nach dem 3:0 gegen Ägypten zum Auftakt des Fed-Cup-Turniers in Kairo, musste sich das SIMACEK Austrian Fed Cup Team am zweiten Tag Liechtenstein 0:3 geschlagen geben.

Die 20-jährige Barbara Haas (WTA 169) unterlag Kathinka von Deichmann (WTA 342) mit 6:1, 4:6, 3:6. Auch Tamira Paszek (im GEPA-Bild rechts) ging im Gezira Club als Verliererin vom Platz. Die 25-jährige Dornbirnerin (WTA 122) verlor gegen die 26-jährige Vaduzerin Stephanie Vogt (WTA 208) nach 1:53 Stunden 6:2, 1:6, 3:6. Im dritten Satz nahm Paszek ein Medical Timeout. Im abschließenden Doppel gab es kein versöhnliches Ende: Nach 2:24 Stunden harten Kampfes mussten Julia Grabher und Sandra Klemenschits dem Duo Vogt/von Deichmann gratulieren - 5:7, 7:6 (5), 4:6. Im zweiten Satz hatten die Österreicherinnen einen Matchball abgewehrt.

Das Team von Kapitän Jürgen Waber braucht am Freitag einen deutlichen Sieg gegen Bosnien-Herzegowina, um sich Hoffnungen auf das Aufstiegsspiel am Samstag für die Europa/Afrika-Zone I machen zu können.

„Es war ein verflixter Tag“, sagte Jürgen Waber, „es haben alle gekämpft, aber es war zu wenig. Der Fed Cup hat eigene Gesetze.“ Haas habe im ersten Satz eine normale Leistung abgerufen, habe sich dann aber einlullen lassen, nicht konsequent nachgesetzt und den Faden verloren. „Man muss aber auch sagen, dass die Gegnerin clever gespielt hat.“ Paszek wiederum sei  nicht ganz fit gewesen. „Tamira war verkühlt. Weil sie in der Früh fieberfrei war, habe ich sie aufgestellt“, sagte der Kapitän. „Vogt hat sie in immer längere Rallyes verstrickt, der Ball ist oft versprungen auf diesem Sandplatz, Tamira hat mit Fortdauer immer mehr Energie verloren. Schade.“

Haas war zerknirscht. „Ich war sehr angespannt und habe mir selber zu viel Druck gemacht.“ Paszek legte sich mit Husten und Schnupfen ins Bett. „Mir ist komplett der Saft ausgegangen.“

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