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Österreich top in der Gruppenphase!

Mit sechs Teams ist Österreich in dieser Woche bei den ITF Super-Seniors Team Championships vertreten, fünf konnten den zweiten WM-Tag als Sieger beenden.


In der Altersklasse Damen 60 (= Alice Marble Cup) überließen Maya Kerschbaum, Maria Pichler und Renate Haubner / Berta Wuppinger Finnland mit 3:0 nicht den Funken einer Chance und führen damit mit zwei Siegen (gestern: 2:0 gegen Kanada) die Tabelle der Gruppe B an. In der Altersklasse Herren 65 (= Britannia Cup) sind Gerhard Thaler, Hans Heissl sowie das Doppel Helmut Flagel / Johannes Mühlenburg nach ihrem 3:0-Sieg über Norwegen und dem 2:0-Auftaktsieg gegen Kanada in der Gruppe E ebenfalls noch ungeschlagen. In der Altersgruppe Herren 70 (= Jack Crawford Cup) demonstrierten Peter Pokorny, Peter Fuchs sowie Sigurd Fragner / Hans Gradischnig mit einem glatten 3:0 gegen die Türkei ihre Überlegenheit. Im Gardnar Mulloy Cup (= Herren 80) mussten Peter Gradischnig, Walter Hörl nach ihrem gestrigen 0:3 gegen Deutschland auch am Dienstag als Verlierer vom Platz gehen – 1:2 gegen Kanada. Wesentlich besser lief es für Frieda Konrader, Sofia Garaguly und Giselheid Nader – 2:1 gegen Schweden im Althea Gibson Cup (= Damen 70) – sowie für Max Asen, Harald Hellmonseder, Albert Grimm und Alexander Haupt-Buchenrode in der Gruppe E des Von Cramm Cups (= Herren 60): Hatten sie gestern ihrem Gegner Türkei in zwei Einzeln und einem Doppel insgesamt nur sechs Games überlassen, so waren es heute gegen Finnland immerhin zwölf Games: 6:1, 6:1 (Asen vs. Horsma), 6:3, 6:2 (Hellmonseder vs. Linnavirta), 6:4, 6:1 (Grimm / Hapupt-Buchenrode vs. Berner / Horsma).

"Ich spiele nicht übermenschlich"
Insbesondere für Harald Hellmonseder haben Turniere im Umfeld des Wörthersees eine ganz spezielle Bedeutung, „weil ich hier eine Wohnung habe und deshalb perfekt Urlaub mit „Arbeit“ verbinden kann.“ Bei Turnieren in Österreich gibt es schon seit längerem kaum einen Turnierraster, in dem nicht der Name „Hellmonseder“ im Semifinale, Finale oder sogar als Sieger auftaucht. 2013 startete er z. B. bei fünf der aus elf Turnieren bestehenden Seniors Tennis Trophy, drei beendete er als Turniersieger, zwei als Semifinalist. Die Erklärung, die der 60-jährige Oberösterreicher dafür hat, klingt logisch: „Im österreichischen Tennisgeschehen gibt es in meiner Altersklasse nur ganz wenige Spieler, gegen die man verlieren kann. Das ist aber kein Verdienst von mir, weil ich vielleicht so übermenschlich gut spiele. Das hat viel mehr damit zu tun, dass sich z. B. ein Peter Feigl oder ein Hans Kary, die beide in meiner Altersklasse wären, im Seniorentennis nicht engagieren. Die würden beide gegen mich gewinnen und würden in einer Kategorie sein, gegen die kaum jemand gewinnen könnte. Da sie das aber nicht tun, sind Spieler wie ich – die vielleicht nur drei Mal in der Woche trainieren – im Vorteil.“



ITF Super-Seniors Team Championships – die ÖTV-Teams

Damen 60
Maria Pichler, Maya Kerschbaum, Renate Haubner, Berta Wuppinger

Damen 70
Sofia Garaguly, Frieda Konrader, Giselheid Nader

Herren 60
Harald Hellmonseder, Albert Grimm, Alexander Haupt-Buchenrode, Max Asen

Herren 65
Helmut Flagel, Hans Heissl, Gerhard Thaler, Johannes Mühlenburg

Herren 70
Peter Pokorny, Peter Fuchs, Sigurd Fragner, Hans Gradischnig

Herren 80
Walter Hörl, Peter Gradischnig, Franz Hainka


Die Ergebnisse von Tag 2:
Damen 60: Österreich – Finnland: 3:0
Damen 70: Österreich – Schweden: 2:1
Herren 60: Österreich – Finnland: 3:0
Herren 65: Österreich – Norwegen: 3:0
Herren 70: Österreich – Türkei: 3:0
Herren 80: Österreich – Kanada: 1:2

Links

> Super Seniors Championships | Website
> alle Medaillen-GewinnerInnen seit 1981 | Download
> WM der Super Senioren 2013 | alle Eckdaten
> "Standard"-Interview mit Peter Pokorny | Website
> ITF Tennis | Website

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