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Davis Cup

Österreich gegen Serbien und Deutschland

Beim Daviscup-Finalturnier in Madrid (23. bis 29. November) bekommt es die Mannschaft von Kapitän Stefan Koubek mit dem regierenden ATP-Cup-Sieger, angeführt von Novak Djokovic, zu tun.

Dennis Novak, der gegen Uruguay zwei Punkte holte, und Kapitän Stefan Koubek werden sich mit Serbien und Deutschland auseinandersetzen müssen ©GEPA | GEPA pictures/ Matic Klansek

Nachdem die ITF wenige Stunden zuvor bekanntgegeben hatte, dass, wie auch auf der ATP- und WTA-Tour, bis 20. April alle Veranstaltungen aufgrund des Coronavirus abgesagt werden müssen, wurde in London die Auslosung für das Daviscup-Finalturnier vorgenommen, das von 23. bis 29. November in Madrid über die Bühne gehen wird.

Österreich bekommt es in einer von sechs Dreier-Gruppen mit Serbien und Deutschland zu tun. Die Gruppensieger sowie die zwei besten Zweiten steigen ins Viertelfinale auf. Gespielt werden zwei Einzel und ein Doppel im Best-of-Three-Modus.

Die weiteren Gruppen setzen sich wie folgt zusammen:

USA, Italien, Kolumbien

Kroatien, Australien, Ungarn

Frankreich, Großbritannien, Tschechien

Kanada, Kasachstan, Schweden

Spanien, Russland, Ecuador

„Es hätte auch leichter sein können“, sagte ÖTV-Daviscup-Kapitän Stefan Koubek unmittelbar nach der Auslosung. „Freilich wird man schauen müssen, ob Djokovic oder Zverev dabei sein werden. Deshalb kann ich aus heutiger Sicht die Chancen nicht wirklich beurteilen.“ Nach dem 3:1 gegen Uruguay in Premstätten hat Koubek mit Dennis Novak, Jurij Rodionov, Sebastian Ofner, Jürgen Melzer und Oliver Marach gesprochen. „Alle haben zugesagt, dass sie in Madrid dabei sein werden.“

Ein Fragezeichen steht hinter der Teilnahme von Dominic Thiem, der abwarten wird, wie die Saison verläuft. „Wenn Domi kommt, brauchen wir uns vor niemandem zu fürchten, das steht fest“, sagt Koubek.

ÖTV-Präsidentin Christina Toth spricht von einem spannenden Los. „Eine attraktive Gruppe, in der der Aufstieg nicht unmöglich ist. Gerade im Daviscup passieren immer wieder Überraschungen. Wenn wir so auftreten wie in Premstätten, ist den Burschen einiges zuzutrauen.“

Für Geschäftsführer Thomas Schweda haben die Vorbereitungen auf Madrid bereits begonnen. „Wir werden mit Reisebüros diverse Packages entwickeln, um möglichst vielen Tennisfans die Möglichkeit der Teilnahme zu bieten. Unser Fanclub, der uns immer begleitet und für tolle Stimmung sorgt, hat bereits zugesagt.“

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