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Davis Cup

ÖSTERREICH – FRANKREICH: OLIVER MARACH / JÜRGEN MELZER VERKÜRZEN AUF 1:2 +++ „OLIVER MARACH SPIELTE GROSSARTIG“ +++ "SUPER ZUFRIEDEN MIT DIESER LEISTUNG"

In einer v. a. von Oliver Marach beeindruckend souverän gespielten Partie besiegte Österreichs Doppel an Tag 2 Michael Llodra / Julien Benneteau mit 6:4, 3:6, 6:3, 6:4. Die Entscheidung fällt damit in den Einzel-Matches am Sonntag.

 



Freitag, 4.3.2011 ab 14:00 Uhr
Jürgen Melzer - Jeremy Chardy: 5:7, 4:6, 5:7
Stefan Koubek - Gilles Simon: 0:6, 2:6, 3:6

Samstag, 5.3.2011 ab 14:00 Uhr

Jürgen Melzer / Oliver Marach - Julien Benneteau / Michael Llodra:6:4, 3:6, 6:3, 6:4

Sonntag, 6.3.2011 ab 13:30 Uhr 
(ORF Sport+: live ab 13:25 Uhr)
Jürgen Melzer - Gilles Simon
Stefan Koubek - Jeremy Chardy


5.3.2011

DIE ENTSCHEIDUNG FÄLLT AM SONNTAG. Der erste Schritt zurück in diesen Davis Cup ist getan: Das neu zusammengewürfelte Doppel Jürgen Melzer / Oliver Marach besiegte Frankreichs Duo Michael Llodra / Julien Benneteau mit 6:4, 3:6, 6:3, 6:4. und verkürzt damit in diesem Länderkampf auf 1:2. Österreichs Duo fügt damit dem Vorjahres-Finalisten Frankreich dessen erste Doppel-Niederlage seit zwei Jahren bzw. nach fünf Siegen en suite zu. Obwohl Melzer / Marach zum ersten Mal miteinander in einer Davis Cup-Partie auf dem Platz standen, hatte es trotzdem nur selten den Anschein einer Premiere: Marach dominierte seine Aufschlaggames mit hartem Aufschlag und seiner peitschenden Vorhand, Melzer hatte die Schwächen des Vortages abgelegt und punktete in Satz 1 v. a. am Netz. Das erste Break gelang Österreichs Neo-Duo bei Aufschlag von Benneteau zum 4:3, danach spielten M&M den Satz "nach Hause". "Was mich im ersten Satz vor allem überrascht hat", staunte ÖTV-Präsident Ernst Wolner nach Satz 1, "ist, dass Marach das Spiel führt."

"OLLI SPIELT GROSSARTIG." Ein ähnliches "Drehbuch" hatte auch Satz 2 – allerdings mit dem besseren Ausgang für die "Grande Natione". Österreichs Fehlerquote erhöhte sich bei eigenem Return, beim Stand von 1:2 kassierte Melzer ein Break, Llodra servierte zum 6:3 für Frankreich aus. Melzer / Marach ließen allerdings nicht locker und nahmen in Satz 3 Frankreichs Team sofort deren erstes Aufschlaggame (Benneteau) zum 2:0 ab. Da Melzer bei seinem Aufschlag allerdings schwächelte, konnte Frankreich sofort mit dem Rebreak zum 2:1 kontern. "Jürgen hätte in dieser Phase ein höheres Service-Percentage haben müssen", analysierte Julian Knowle. Trotzdem war es Melzer, der bei Aufschlag von Llodra mit einem Returnkracher die Vorentscheidung im dritten Satz herbeiführte: Break für Österreich zum 4:2. Danach konnten Melzer / Marach ihren Aufschlag halten und Marach nach knapp zwei Stunden zum 6:3 ausservieren. "Respekt vor Oliver Marach", zog Melzer-Manager Ronnie Leitgeb nach diesem dritten Satz den Hut vor der Davis Cup-Premiere des Steirers. "Er spielt heute großartig und hilft Jürgen, der manchmal steif und verkrampft ist, sehr gut in diese Partie hinein."

"BESTER MANN AM PLATZ." Als hätten Marach / Melzer diese Worte gehört, spielten sich die beiden im vierten Satz in einen wahren Spielrausch hinein, returnierten unglaublich und nahmen Llodra gleich seinen ersten Aufschlag zum 1:0 ab. Wie souverän insbesondere Marach am heutigen Tag "unterwegs" war, wurde v. a. beim Stand von 3:2 deutlich, als der Doppelspezialist im eigenen Aufschlaggame 0:40 hinten lag und mit perfektem Aufschlag- und Grundlinienspiel diese drei Breakchancen abwehren konnte und auf 4:2 für Österreich erhöhte. Auch Melzer wehrte in seinem Aufschlaggame danach eine Breakchance Frankreichs ab und erhöhte auf 5:3 für Österreich. Llodra konnte zwar noch auf 5:4 verkürzen. Es sollte aber am "besten Mann am Platz“"(Alexander Antonitsch) liegen, die Entscheidung herbeizuführen: Oliver Marach servierte nach 2:57 Stunden zum 6:4 aus und verkürzte damit zum 1:2 im Weltgruppen-Duell Österreich gegen Frankreich. "Er hat ein sehr gutes Match gespielt, in den entscheidenden Momenten gepusht und mir geholfen", so Jürgen Melzer über Marachs Debüt. "Wir haben uns vorgenommen,  aggressiv vom ersten Punkt an zu spielen", bilanzierte Marach. "Ich bin so froh, dass wir das gewonnen haben. Ich bin mit unserer Leistung super zufrieden."



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