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Davis Cup

ÖSTERREICH - FRANKREICH: MEDIEN & MEINUNGEN - "GRÖSSTER SIEG IM DAVIS CUP" +++ "DACHTE, ICH BIN IN EINEM ALBTRAUM" +++ "DIE SENSATION LAG IN DER LUFT"

Auch für die Medien ist das Erstrunden-Duell Österreich gegen Frankreich ein wahres Highlight. Ein kurzer Überblick über Hoffnungen, Meinungen und Zitate.


DAVIS CUP


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7.3.2011

Österreichs Davis-Cup-Team hat am Sonntag im Hangar 3 des Flughafens Wien-Schwechat die Sensation verpasst. Jürgen Melzer und Kollegen mussten sich Frankreich nach zwei spannenden Einzel-Partien am Schlusstag mit 2:3 geschlagen geben, womit der Vorjahresfinalist den Einzug ins Viertelfinale schaffte. Zuvor jubelte Melzer nach einem Fünfsatzkrimi gegen Gilles Simon über seinen „größten Sieg im Davis-Cup“ und den Ausgleich. Im entscheidenden Spiel startete Martin Fischer furios, musste sich aber am Ende Jeremy Chardy doch geschlagen geben.
www.orf.at

„Als Gilles 2:1 Sätze vorne war, hatte ich schon gedacht, das haben wir“, sagte der seit 1999 bei der „Equipe tricolore“ amtierende Coach (Guy Forget; Anm.). „Nach dem ersten Satz von Fischer habe ich aber geglaubt, dass ich in einem Albtraum bin. Ich habe nur gehofft, dass ich bald aufwache.“
www.orf.at

"Das ist mein größter Sieg im Davis Cup", meinte Melzer danach. "Es war sehr anstrengend, ich habe viele weite Wege gehen müssen." Zur Schläger-Demolierung sagte Melzer: "Wenn sich bei mir etwas aufstaut, dann muss das raus."
APA

Nach den beiden Desastern vom Freitag, in denen weder Melzer (gegen Chardy) noch Koubek (Simon) einen Satz gewannen, gelang es Österreichs Teamspielern zumindest, mit erhobenen Häuptern aus der Halle zu marschieren.
KURIER

Österreichs Tennis-Topmann Jürgen Melzer hat am Sonntag ein Davis-Cup-Glanzstück geschafft und Österreich die Chance auf den Einzug ins Weltgruppen-Viertelfinale erhalten. Der 29-Jährige war in der Spitzenpartie des Duells mit Frankreich gegen Gilles Simon schon klar auf der Verliererstraße gewesen, rang seinen Gegner aber noch nach 4:08 Stunden 7:6, 3:6, 1:6, 6:4, 6:0 nieder ... „Das ist mein größter Sieg im Davis Cup“, meinte Melzer danach. „Es war sehr anstrengend, ich habe viele weite Wege gehen müssen.“
DIE PRESSE

Die Sensation lag beim Davis-Cup-Duell zwischen Österreich und Vorjahresfinalist Frankreich in der Luft – letztlich ist sie aber ausgeblieben. Martin Fischer musste sich in Schwechat im Hangar 3 im entscheidenden Einzel der französischen Nummer zwei Jeremy Chardy mit 6:2, 6:7, 3:6, 3:6 geschlagen geben. Durch Fischers Niederlage setzten sich zwei Serien fort: Das österreichische Team hat noch nie in der 77-jährigen Geschichte des Bewerbes einen Länderkampf nach 0:2-Rückstand gedreht, für Frankreich kam nach einem 2:0-Vorsprung noch nie das Aus.
www.tennisnet.com

Fischer lässt Chardy noch vom Haken ... Fischer, der im vergangenen Jahr das entscheidende Einzel gegen Israel gewann, fachte die Flamme der Hoffnung auch sofort weiter an: In Windeseile sicherte sich der 24-Jährige - unterstützt von einigen unerzwungenen Fehlern eines nervös wirkenden Chardy - den ersten Satz. Danach konnte der Franzose, der als Weltranglisten-55. im ATP-Ranking 83 Plätze vor Fischer zu finden ist, aber schön langsam seine Nervosität ablegen.
www.laola1.at

Im ersten Satz brauste der Vorarlberger mit Breaks zum 3:2 und 5:2 über seinen Gegner hinweg, obwohl dieser in der Weltrangliste 83 Plätze vor ihm liegt. Begeisternde Winner wechselten mit effektiven Stopps, auch von der Grundlinie ging Fischer mit seinem 24-jährigen Alterskollegen jedes Tempo mit. Die Halle tobte, der nicht mehr für möglich gehaltene Aufstieg schien durchaus möglich zu sein.
DER STANDARD

"Wir haben alle gelitten" (Guy Forget)
L'EQUIPE

6.3.2011

"Der Spaß soll im Vordergrund stehen. Meine Spieler sollen die Atmosphäre aufsaugen und nur von Punkt zu Punkt schauen. Dann werden wir sehen, ob die Rechnung aufgeht", sagte der 41-Jährige (Gilbert Schaller; Anm.)
www.orf.at

Oliver Marach sei Dank. Der 30-jährige Grazer, der sein Doppel-Debüt im Daviscup gab, war der dominierende Mann auf dem Platz.
KURIER

Marach war der beste Mann auf dem Platz und damit Hauptverantwortlicher für die erste Niederlage eines französischen Davis Cup-Doppels seit zwei Jahren bzw. nach fünf Erfolgen en suite. Als Einziger des Quartetts ließ Marach kein Break gegen seinen Aufschlag zu.
www.krone.at

1:2 - Das Doppel hält das Chancerl am Leben.
DER STANDARD

Nachdem am Freitag Melzer und Stefan Koubek die Auftakt-Einzel jeweils glatt in drei Sätzen verloren hatten, bietet sich nun am Sonntag ab 13.30 Uhr Melzer gegen Gilles Simon die Chance zum Ausgleich. Im Fall eines 2:2 würde das abschließende Einzel über den Aufstieg ins Viertelfinale entscheiden, derzeit sind dafür Koubek und Jeremy Chardy nominiert.
APA

Oliver Marach brillierte bei seinem Länderkampf-Doppeldebüt mit sensationellem Spiel von der Grundlinie und musste als einziger Spieler am Platz nie seinen Aufschlag abgeben.
www.tennisnet.com

"Man hat gemerkt, welcher Spieler der Doppelspezialist war - Marach."
L'EQUIPE



5.3.2011

"Melzer & Co mit dem Rücken zur Wand. Franzosen eine Nummer zu groß."
www.orf.at

"Ich bin heute vom ersten bis zum letzten Punkt hinterhergelaufen. Jetzt sitze ich da und habe eine auf den Schädel gekriegt. Mit meiner Leistung bin ich sehr unzufrieden."
JÜRGEN MELZER

"Ich bin extrem enttäuscht. Ich habe alles gegeben und wollte ein gutes Match spielen, aber daraus ist nichts geworden. Simon hat groß aufgespielt, und ich war phasenweise komplett chancenlos. Nach dem 0:1 waren wir alle schockiert, keiner hätte gedacht, dass Jürgen verliert."
STEFAN KOUBEK

"Der heutige Tag war ein Alptraum. Mir tut es sehr leid für die Fans. Das war ein großer Dämpfer."
GILBERT SCHALLER

"Ehrlich gesagt habe ich das 2:0 nach dem ersten Tag nicht erwartet, aber Jeremy (Chardy, Anm.) hat sensationell gespielt. Ein 1:1 wäre für uns auch nicht schlecht gewesen."
GUY FORGET

"Ihr Ausflug zum Flughafen Wien-Schwechat endete mit einem Totalabsturz. 0:2 gegen Frankreich im Weltgruppen-Erstrundenspiel, der Aufstieg ins Viertelfinale scheint vor dem heutigen Doppel Utopie."
KURIER

"Davis Cup-Fight gegen Frankreich beginnt mit Pleite."
www.krone.at

"Ein Tennisfest als Albtraum - Frankreich führt gegen Österreich nach dem ersten Tag - Kein Satzgewinn für Melzer und Koubek"
DER STANDARD

"Das Duell mit Frankreich droht bereits nach dem Eröffnungstag zum Debakel zu werden: Nach Jürgen Melzer blieb auch Stefan Koubek ohne Satzgewinn."
DIE PRESSE

"Nach 0:2 bläst das ÖTV-Team Trübsal. Macht Doppel wieder Spaß?"
www.laola1.at

"Österreich liegt im Davis-Cup-Duell gegen Frankreich am Flughafen Wien-Schwechat nach dem ersten Tag mit 0:2 zurück. Nach der überraschenden Niederlage von Jürgen Melzer gegen Jeremy Chardy war Stefan Koubek bei seinem Davis-Cup-Comeback gegen Gilles Simon absolut chancenlos."
www.tennisnet.com

"EinGeschenk,eine Befreiung,eingroßerMoment...Nach seinemglänzendenSieggegenJürgenMelzer, strahlt Jeremy Chardy vor Glück."
L'EQUIPE

 

4.3.2011

"Mein Geheimtipp ist 4:1 für Österreich", sagt Gilbert Schaller offenherzig. "Zumindest stehen die Chancen auf den Aufstieg ins Viertelfinale so gut wie seit Jahren nicht mehr." Optimismus pur beim Daviscup-Kapitän, der am Wochenende mit seinen Passagieren auf dem Flughafen Wien-Schwechat abheben möchte.
KURIER

"Davis Cup ist eine Ausnahme-, sogar eine Extremsituation. Für ein ganzes Land, das du liebst, in dem du zuhause bist, zu spielen, das muss man auch erst einmal verarbeiten. Ich habe es schon oft erleben dürfen und gehe da bestimmt entsprechend gewappnet hinein" (Stefan Koubek).
www.tennisnet.com

Geht es nach den Buchmachern, ist Österreich im Tennis-Länderkampf in der Daviscup-Weltgruppe gegen Vorjahres-Finalist Frankreich leichter Außenseiter.
OBERÖSTERREICHISCHE NACHRICHTEN

Abflug in die weite Welt. Österreichs Tennisteam könnte nach 16 Jahren wieder das Daviscup-Viertelfinale erreichen. Frankreich steht im Weg. Jürgen Melzer startet am Freitag (14 Uhr), im Hangar 3 den Versuch. Stefan Koubek setzt ihn fort.
DER STANDARD

"Der Sandplatz ist Extraklasse. Man kann die Bälle früh nehmen, was ich sehr mag. Ich freue mich riesig auf das Wochenende ... Es ist sehr eng gebaut. Die Leute sitzen ganz nahe am Court. Das wird ein Tennisfest, das die Fans nicht vergessen werden" (Jürgen Melzer).
www.sport.orf.at

"Von Jürgen wird erwartet, dass er beide Punkte holt. Als Team werden wir dafür sorgen, dass wir den entscheidenden dritten holen" (Stefan Koubek).
KURIER

Vor 16 Jahren ist Österreichs Davis Cup-Team zuletzt in ein Weltgruppen-Viertelfinale aufgestiegen. Von Freitag bis Sonntag gibt es in Wien die seither neunte Chance, es den damaligen Tennis-Heroen gleichzumachen. Die Bilanz gegen Gegner Frankreich verheißt aber nichts Gutes, gingen doch alle bisherigen sieben Begegnungen bei einem Gesamtpunktverhältnis von 3:31 glatt verloren. ÖTV-Kapitän Gilbert Schaller hofft dennoch: "Unser Team hat das Potenzial, in der Weltgruppe zu verbleiben."
www.krone.at

"Die Chancen sind so groß wie nie zuvor. Unser Top 10-Mann hat zwar viel Druck auf seinen Schultern, aber dem kann er sicher standhalten. Jürgen ist gut drauf und da muss man natürlich mit zwei Punkten rechnen, wenn man gewinnen möchte. Dann hat man noch drei Partien, in denen man den noch fehlenden Punkt holen kann" (Stefan Koubek).
www.laola1.at

"Ich habe im Dezember mit Roger Federer trainiert und jetzt die ganze Woche mit Jürgen. Und der macht definitiv mehr Druck als Simon ... Wir werden uns für die Fans zerreißen" (Stefan Koubek).
KLEINE ZEITUNG

"Er (Jürgen Melzer; Anm.) ist schwierig zu besiegen, aber er ist nicht unschlagbar. Beide österreichischen Spieler haben sich seither stark gesteigert. Melzer hat das beste Ranking von allen Spielern hier. Und für Koubek spricht die große Erfahrung" (Guy Forget).
APA

Melzer kann den Freitag "kaum erwarten". Man müsse den Sandplatz "etwas langsamer" machen, zum Schaden der Franzosen. "In meiner Position muss man auf den Platz gehen, die Hand heben und sagen: Da bin ich. Daviscup kann dich fertig oder glücklich machen. Ich bevorzuge das Glück."
DER STANDARD

Bis zur Auslosung muss Daviscup-Captain Gilbert Schaller noch einen geeigneten Doppel-Partner für Jürgen Melzer finden. „Es ist Entscheidung eines Captains“, betont Melzer. "Aber ich werde natürlich meine Meinung dazu äußern."
DIE PRESSE

"Julian und Jürgen sind ein eingespieltes Team", weiß der Grazer (Oliver Marach; Anm.), dass er eher nur eine Außenseiterchance hat. "Doch ich habe mich mit Jürgen im Training auch nicht schlecht getan." Marach sieht es als eine seiner Stärken, sich immer wieder auf neue Partner einstellen zu können.
www.tennisnet.com

Für ÖTV-Kapitän Gilbert Schaller entwickelt sich der Davis Cup von Freitag bis Sonntag gegen Frankreich zum Rund-um-die-Uhr-Job. Schon allein mit der Aufstellungsfrage hätte er genug zu tun. Aus seinem fünfköpfigen Team gilt es, am Spielort Flughafen Wien den besten Mix zu finden. Parallel versucht der Coach, aus dem Training der Franzosen deren Nominierung herauszulesen.
Vorarlberger Nachrichten

Österreich bittet Frankreich zum Tanz ... Koubek soll es gegen Frankreich richten.
www.news.at

Jürgen Melzer wird die größte Gefahr für Frankreich in Wien in der ersten Runde sein. Er hat 2010 seine bisher beste Saison gehabt und ist Zehnter in der Weltrangliste. Allerdings isoliert (im österreichischen Team; Anm.).
L'EQUIPE


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