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Fed Cup

Österreich bleibt in der Euro-Afrika-Zone!

Es war knapp und spannend, trotzdem verpasst Österreichs Fed Cup-Team den Gruppensieg, da sich Sandra Klemenschits / Patricia Mayr-Achleitner dem ukranischen Doppel Lyudmyla Kichenok / Olga Savchuk mit 4:6, 2:6 geschlagen geben müssen. Im Bild: Sandra Klemenschits.


Spannung bis zuletzt, allerdings nicht mit dem erhofften Ergebnis für Österreich: Österreichs Fed Cup-Team verpasst den Gruppensieg, da sich Sandra Klemenschits / Patricia Mayr-Achleitner dem ukranischen Doppel Lyudmyla Kichenok / Olga Savchuk mit 4:6, 2:6 geschlagen geben müssen. Das ÖTV-Team wird daher 2015 erneut in der Europa-Afrika-Zone um den Aufstieg in die Weltgruppe II kämpfen. Nach Patricia Mayr-Achleitners 6:2, 6:4-Sieg über Nadiya Kichenok und Yvonne Meusburgers 1:6, 2:6-Niederlage gegen Elina Svitolina hingen Österreichs Chancen auf den Gruppensieg an einem dünnen Faden - nämlich in den Personen des ÖTV-Doppels Sandra Klemenschits / Tamira Paszek sowie von Sloweniens Doppel Dalila Jakupovic / Andreja Klepac. Die Fakten vor dem dritten Match des Tages lauteten: Sollte Österreichs Doppel gegen Lyudmyla Kichenok / Olga Savchuk gewinnen und Slowenien das Duell gegen Israel (1:1 nach den Einzel-Partien; Anm.) für sich entscheiden, "dann wären wir Gruppensieger", so Meusburger. In diesem Fall wären nämlich nur Österreich und die Ukraine auf zwei Siege in den Gruppenspielen gekommen und das Head-to-Head zwischen den beiden punktegleichen Nationen würde für Österreich entscheiden. Durch die Niederlage von Sandra Klemenschits / Patricia Mayr-Achleitner gegen Lyudmyla Kichenok / Olga Savchuk nahm sich das ÖTV-Doppel aber selbst vorzeitig aus dem Rennen. "Heute haben wir leider schon zu Beginn ein Break kassiert, was nicht wirklich gut war", zog Sandra Klemenschits danach Bilanz. "Wir haben gegen ein Doppel gespielt, das hier in Ungarn beide der vorherigen Partien gewonnen hat und deshalb ziemlich gut drauf war."

Clemens_PMA

Der heutige Tag: 1:0 für Österreich!
Vor dem ersten Einzel am heutigen Tag lagen für Österreichs Fed Cup-Team nach dem 3:0-Auftaktsieg gegen Slowenien und der 1:2-Niederlage gegen Israel vor dem letzten Gruppenspiel der Europa-Afrika-Zone im Syma Event and Congress Centre in Budapest die Karten klar am Tisch: Um weiterhin die Chance auf den Aufstieg in die Weltgruppe II wahren zu können, musste das Team von Captain Clemens Trimmel gegen das bisher ungeschlagene ukranische Team (3:0 gegen ISR und SLO; Anm.) mit 3:0 gewinnen, da nur der Gruppensieger am Sonntag im Play-off spielt und der Sieger dieses Duells um den Aufstieg in die Weltgruppe II 2015 kämpfen darf. Mit ihrem Sieg gegen Nadiya Kichenok (WTA 103) konnte Patricia Mayr-Achleitner (WTA 81) Österreichs Chancen tatsächlich wahren: Die 27-jährige Tirolerin besiegte im bisher ersten Einzel-Duell der beiden die um sechs Jahre jüngere Ukrainerin mit 6:2, 6:4. Hatte Kichenok mit Schwester Lyudmyla an ihrer Seite zuletzt Mayr-Achleitner (mit Johanna Konta) im Semifinale von Shenzen noch in zwei Sätzen geschlagen, so setzte Österreichs Nummer 2 heute ihre Gegnerin von Anfang an v. a. mit starker Aufschlag- und Returnleistung unter Druck. "Sie hat heute sehr gut gespielt, ich aber noch etwas besser und hab sie im ersten Satz richtig überrollt", freute sich Mayr-Achleitner unmittelbar nach ihrem Sieg über die eigene Leistung. "Vor allem mein Aufschlag war heute richtig gut!" Zwei Breaks im ersten, drei im zweiten Satz brachten - trotz Mayr-Achleitners Aufschlagverlust zum 2:1 und 4:3 - die Vorentscheidung zugunsten der Österreicherin und damit das ÖTV-Team mit 1:0 in Führung. "Im zweiten Satz war's von Anfang an viel enger, da es neue Bälle gegeben hat und sie sehr gut serviert hat. Ich bin aber trotzdem auf 4:2 weggezogen und war schon 40:15 vorne. Dass ich da das Break kassiere und dass es damit noch etwas eng geworden ist, hätte nicht sein müssen", so Mayr-Achleitner.

Fed_Cup_Team

Der heutige Tag: Die Ukraine gleicht aus!
Nachdem Patricia Mayr-Achleitner mit ihrem 6:2, 6:4-Sieg im letzten Fed Cup-Gruppenspiel der Europa-Afrika-Zone im Syma Event and Congress Centre in Budapest gegen Nadiya Kichenok Österreichs Chancen auf den Gruppensieg wahren konnte, hatte sie prophezeit, "dass es trotzdem noch ein langer Weg für uns ist, da sowohl Elina Svitolina als auch das ukrainische Doppel sehr, sehr stark sind. Wir werden es aber trotzdem versuchen." Aus Sicht des ÖTV-Teams sollte sie leider recht behalten, da sich im zweiten Einzel Österreichs Nummer 1 Yvonne Meusburger (WTA 38) Elina Svitolina (WTA 39) klar mit 1:6, 2:6 geschlagen geben musste. Drei Breaks im ersten Satz (zum 2:1, 4:1, 6:1), drei Breaks im zweiten Satz (2:0, 3:1, 5:1) und eine v. a. beim Aufschlag und Return effizientere Gegnerin waren der Hauptgrund für Meusburgers Niederlage und den vorläufigen Zwischenstand von 1:1 zwischen Österreich und der Ukraine. "Ich hab heute nicht einmal so schlecht gespielt", so Meusburger nach dem Match. "Sie war einfach viel besser heute, hat immer auf alles die bessere Antwort und in ihren Bällen eine gute Länge gehabt und hat deshalb verdient gewonnen." Zwar konnte sich Meusburger im zweiten Satz mit zwei Rebreaks zum 1:2 und 2:5 aufbäumen, Svitolina konterte aber sofort und beendete das Match mit dem ersten ihrer drei Matchbälle. Dennoch ist die Chance, als Gruppensieger am Sonntag im Play-off spielen zu können und als Sieger dieses Duells um den Aufstieg in die Weltgruppe II 2015 kämpfen zu dürfen, noch nicht komplett vorbei: Sollte Östereichs Doppel gewinnen und auch Slowenien das Duell gegen Israel für sich entscheiden, "dann wären wir Gruppensieger", so Meusburger. In diesem Fall kämen nämlich nur Österreich und die Ukraine auf zwei Siege in den Gruppenspielen und das Head-to-Head zwischen den beiden punktegleichen Nationen würde für Österreich entscheiden.


FED CUP, EUROPA-AFRIKA-ZONE, GRUPPE I

Ort: Syma Event and Congress Centre, Budapest (HUN)
Untergrund: Hardcourt
Termin: 4. – 9. Februar 2014


Dritter Spieltag

Österreich – Ukraine: 1:2

Patricia Mayr-Achleitner - Nadiya Kichenok: 6:2, 6:4
Yvonne Meusburger - Elina Svitolina: 1:6, 2:6
Sandra Klemenschits / Patricia Mayr-Achleitner - Lyudmyla Kichenok / Olga Savchuk: 4:6, 2:6


Zweiter Spieltag

Österreich – Israel: 1:2

Patricia Mayr-Achleitner - Julia Glushko: 6:1, 4:6, 6:2
Yvonne Meusburger - Shahar Peer: 5:7, 3:6
Patricia Mayr-Achleitner / Tamira Paszek - Julia Glushko / Shahar Peer: 4:6, 7:5, 3:6


Erster Spieltag

Österreich – Slowenien: 3:0

Patricia Mayr-Achleitner - Masa Zec-Peskiric: 6:2, 6:3
Yvonne Meusburger - Nastja Kolar: 6:2, 6:3
Sandra Klemenschits / Tamira Paszek - Andreja Klepac / Nastja Kolar: 7:5, 7:5



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