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OBERSTAUFEN: DER "FISCH" AUF ERFOLGREICHER ANGELTOUR. IM NETZ? MARTIN FISCHERS ERSTER CHALLENGER-TITEL

Martin Fischer (Bild) besiegt im Finale des 30.000-Euro-Challengers in Oberstaufen Cedrik-Marcel Stebe und sichert sich damit den ersten Challenger-Titel seiner Karriere.

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Premiere für den "Fisch"
(12.7.2010)
"Es ist ja quasi mein Heimturnier", hatte sich Martin Fischer vor dem Finale des 30.000-Euro-Challengers in Oberstaufen auf tatkräftige Unterstützung von Freunden und Familienangehörigen aus seinem nur 30 Autominuten entfernten Heimatort Wolfurt gefreut. Und ist damit falsch gelegen: Der 23-jährige Vorarlberger besiegte im Endspiel des 35.000-Dollar-Turniers in Oberstaufen den Deutschen Cedrik-Marcel Stebe mit 6:3, 6:4 und hat sich damit den ersten Challenger-Titel seiner Karriere geholt. Dank der 80 gewonnen ATP-Punkte ist Fischer in der heute aktualisierten Weltrangliste erstmals unter die besten 130 Spieler vorstoßen, rangiert auf Platz 122 und hat damit Stefan Koubek (ATP 140) als Österreichs Nummer drei abgelöst. Fischer durfte sich zudem über ein Preisgeld von 4.300 Euro freuen. "Die Woche ist einfach unbeschreiblich verlaufen. Ich bin überglücklich",

Erstes Finale auf Sand
(11.7.2010)
Die Ausgangsposition: Martin Fischer traf im Halbfinale des 30.000-Euro-Challenger in Oberstaufen auf den Nummer 5 gesetzten Deutschen Julian Reister. Das Endergebnis: "Mit einer guten Leistung ist mir der Einzug ins Finale gelungen. Ich konnte von Anfang an das Kommando übernehmen, so steht am Ende ein ungefährdeter 6:3, 6:3-Erfolg", bejubelte Österreichs neue Nummer 3 (ab 12.7.2010) auf seiner Website www.martinfischer.co.at seinen ersten Einzug ins Finale eines Sandplatzturniers. "Julian Reister ist nicht zuletzt auf Grund seines Erfolges bei den French Open einer der aufkommenden Spieler derzeit. Umso mehr freut es mich, dass ich das Match stets unter Kontrolle hatte. Im ersten Satz gelang mir das Break zum 3:1. Im zweiten breakte ich bei 2:2, was sich dann auch als Vorentscheidung herausstellte. Ich musste in der ganzen Partie keinen Breakball abwehren, selbst konnte ich die Chancen nutzen die ich bekam. Im Finale wartet mit dem Deutschen Stebe ein Überraschungsmann auf mich. Er kam aus der Qualifikation und schlug heute (im Semifinale; Anm.) unter anderem den an Nummer 1 gesetzten Simon Greul. Das Finale ist nicht vor 14:30 angesetzt. Es ist mein zweites Challengerfinale! Da es ja quasi mein Heimturnier ist, freue ich mich wieder auf tatkräftige Unterstützung."

"Schneller als davor"
(10.7.2010)
Deutschland gegen Österreich ist das Motto im Semifinale des 30.000-Euro-Challenger in Oberstaufen, denn nach seinem 7:6, 7:6-Sieg im Viertefinale über Marcel Zimmermann steht Martin erstmals in seiner Karriere im Halbfinale eines Sandplatz-Challengers. Leicht wurde es dem 23-jährigen Vorarlberger allerdings nicht gemacht. " Es war heute, wie erwartet, sehr heiß", schwitzte Österreichs Nummer 4 in seinem Website-Tagebuch. "Das bedeutet, dass die Bedingungen schneller sind als noch die Tage zu vor. Demnach war auch der Aufschlag der dominierende Schlag. Bei 4:3 ließ ich vier Breakchancen ungenützt, es ging ins Tie-Break. Dort erwischte ich einen Traumstart und holte es mir mit 7:1. Wir schenkten uns nicht viel, es war fast in allen Belangen ausgeglichen. Etwas anders verlief dann der zweite Durchgang. Zweimal musste ich ein Break aufholen, lag bereits mit 2:5 zurück. Es verließ mich in dieser Phase ein wenig mein Aufschlag. Doch ich kämpfte mich wieder heran, und rechtzeitig zur Entscheidung meldete sich auch mein Service zurück. Es ging abermals ins TieBreak - 7:6, 7:6 der erfreuliche Endstand." Im Halbfinale trifft "Fisch" auf den an Nummer 5 gesetzten Deutschen Julian Reister. Was Fischer noch nicht gelungen ist, wird im Oberstaufener Doppel-Bewerb auf jeden Fall realisiert werden, nämlich: ein Österreicher im Finale. In der Runde der letzten vier trifft nämlich Max Raditschnigg (mit Partner David Skoch) auf Max Raditschnigg (mit Partner Hans Podlipnik-Castillo). Philipp Oswald (mit Partner Mischa Zverev) hat in der unteren Rasterhälfte hingegen sein Halbfinale gegen Fran Moser/Lukas Rosol (GER/CZE) verloren.

Österreich-Armada im Doppel
(9.7.2010)
Über seine Achtelfinal-Partie beim 30.000-Euro-Challenger in Oberstaufen gegen Jaroslav Pospisil (CZE) hatte Martin Fischer auf seiner Website (www.martinfischer.co.at) noch geschnauft: "Uff, das wirklich ein hartes Stück Arbeit." Das Resultat: 6:7(2), 6:3, 6:4. In seinem dritten Viertelfinale in dieser Saison (Lugano, Ostrava) tat sich der 23-jährige Vorarlberger dann wesentlich leichter: Im Österreicher-Duell besiegte er Martin Slanar glatt mit 6:2, 6:4 und trifft nun auf den Deutschen Marcel Zimmermann, der Stefan Koubek in Runde 1 aus dem Bewerb geworfen hatte. Fischers Bilanz nach seinem Sieg über Slanar: "Es war nicht wirklich hochklassig, es war nicht wahnsinnig spektakulär, aber sehr solide. Ich konnte eigentlich immer vorne weg spielen. Mir gelang in beiden Sätzen ein frühes Break. Er kam zwar in beiden Sätzen auch ähnlich schnell zurück, doch genau zu diesem Zeitpunkt konnte ich wieder zulegen." Im Doppelbewerb könnte Martin Slanar sein glattes Achtelfinal-Aus vergessen machen: Gemeinsam mit Partner David Skoch steht er bereits im Semifinale, dem bereits siebten bei Challenger-Turnieren in dieser Saison. Seine 2010er-Bilanz: Turniersieg in Reggio Emilia (mit Philipp Oswald), Turniersieg in Cremona (mit Alexander Peya), Turniersieg in Kairo, Turniersieg in Belgrad, Semifinale in Dallas, Turniersieg in Honolulu. Ihre nächsten Gegner werden im Duell zwischen Max Raditschnigg/Hans Podlipnik-Castillo (AUT/CHI) und Peter Gojowczyk/Marc Sieber (GER/GER) ermittelt. In der unteren Rasterhälfte hat sich Philipp Oswald (mit Partner Mischa Zverev) ein weiterer Österreicher unter die letzten vier vorgekämpft.

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