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OBERPULLENDORF: ÖSTERREICHISCHE STAATSMEISTERSCHAFTEN - ANDI HAIDER-MAURER & NIKI HOFMANOVA SIND DIE NEUEN MEISTER!

Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren ging der Finaltag im Sport-Hotel-Kurz mit tollen Matches, toller Stimmung und Siegen der Topfavoriten zu Ende! Niki Hofmanova und Andi Haider-Maurer (Bild) krönten sich zu den ÖTV-Staatsmeistern 2011!


02. Juli 2011

NIKI HOFMANOVA IST STAATSMEISTERIN. 25 Grad, bewölkter Himmel und knapp 350 Zuseher bildeten die perfekten Rahmenbedingungen für den Finaltag der Staatsmeisterschaften im Sport-Hotel-Kurz. Um 11 Uhr begannen die Hornsteinerin Niki Hofmanova und die Steirerin Anna Bartenstein das Damenfinale und boten den Tennisfans knappe 3 Stunden voll mit Spannung und abwechslungsreichem Spielverlauf. Bartenstein erwischte einen fehlerfreien Start und Hofmanova agierte zu hastig. Folglich ging der erste Durchgang mit 6/4 an Bartenstein. Danach liess sich Hofmanova immer mehr auf lange Ballwechsel ein und schaffte mit 6/4 den Satzausgleich. Der entscheidende 3. Satz ging dann ins Tie-Break und die Favoritin Niki Hofmaova setzte sich mit 7/4 durch. Niki konnte sich somit über ihren ersten Staatsmeistertitel im Freien freuen.


AHM IST DER ÜBERLEGENE STAATSMEISTER 2011. Bereits 2008 in Villach hiess der Staatsmeister Andreas Haider-Maurer und auch in diesem Jahr konnte keiner seiner Gegner ihm Paroli bieten. Im Finale traf AHM auf einen beherzt kämpfenden Nico Reissig, der alles versuchte um das Match in seine Richtung zu drehen. Doch auch Reissig gelang es in keiner Phase des Matches, das dominante Spiel AHM´s zu stören und nach knapp 1,5 Stunden verwandelte AHM den Matchball zum klaren 6/4 6/2 Erfolg.

Semifinale - Damen
Niki Hofmanova (BTV)
- Daniela Kix (WTV): 5:7, 6:4, 6:4
Anna Bartenstein (STTV) - Lisa Wegmair (TTV): 6:2, 6:1

Semifinale - Herren
Andreas Haider-Maurer (NÖTV) - Marc Rath (STV): 6:3, 6:3
Nico Reissig (STV) - Mario Haider-Maurer (TTV): 6:2, 6:4




30. Juni 2011

SÜDSTADT-"DUELL", TEIL 1. Auf der einen Seite ein Spieler (Marc Rath), der nach einem langen Saisonaufbau zuletzt mit einem Turniersieg (Jablonez) und einem Semifinale (Belgrad) rasant auf der Erfolgswelle unterwegs gewesen war. Auf der anderen Seite ein Spieler (Tristan-Samuel Weissborn), dessen "Lebensmittelpunkt" zuletzt mehr die Schulbank (Handelsschul-Abschluss) als der Tennisplatz gewesen war und dessen aktuellstes Erfolgserlebnis ein Viertelfinale Mitte März in Kolkata gewesen war. Danach, aber auch schon davor, hatte der 19-jährige Südstadt-Schützling mehr mit körperplichen Handicaps (Handgelenk, Magenkrämpfe, eitriger Ringfinger der linken Schlaghand) als mit Gegnern zu kämpfen gehabt. Und auch im heutigen Viertelfinale gegen Ex-"Südstädter" Rath (2005 bis Ende März 2011 im HSZ) lief es für ihn nicht nach Plan: Weissborn musste sich 3:6, 2:6 geschlagen geben. "Er hat dabei gegen einen Gegner verloren", so ÖTV-Touringcoach Thomas Weindorfer, "der hier in Oberpullendorf aufgrund seiner aktuellen Form nach Haider-Maurer und Koubek zu den absoluten Topfavoriten auf den Titel zählt." Im Duell mit Weissborn hatte Rath v. a. mit seinem Aufschlag permanenten Druck ausgeübt und keinen einzigen Breakball zugelassen. Rath trifft nun im Semifinale auf Andreas Haider-Maurer, der sich im Spiel gegen Christian Kloimüller nicht einmal von Windböen von bis zu 90 km/h aus der Ruhe bringen ließ - 6:0, 6:1.

SÜDSTADT-"DUELL", TEIL 2. Auf der einen Seite ein Spieler (Nico Reissig), der 2011 zwei Semifinale (Kolkata, Jablonez) zu Buche stehen hat, zuletzt im Viertelfinale von Belgrad allerdings über einen Qualifikanten gestolpert war. Auf der anderen Seite mit Pascall Brunner ein ehemaliger Südstadt-Spieler (2007 bis 2009), dessen Karriere mittlerweile mehr rotweißrot als international angehaucht ist. Ein auf den ersten Blick ungleiches Duell, das allerdings nicht den vermuteten Verlauf nahm: Zwar setzte sich Reissig mit 7:5, 6:4 über den 22-jährigen Mödlinger hinweg. "Pascall", so Reissig-Trainer Gilbert Schaller, "hat bei 5:4 aber sogar auf den Satzgewinn serviert. Nico konnte ihm aber das Service abnehmen und zum 7:5 ausservieren." Bei starken Windböen war das gesamte Match der beiden Ex-Trainingspartner von vielen Breaks geprägt. "Was mich heute aber sehr gefreut hat", so Schaller, "war, dass Nico mit dem Spin sehr gut agiert hat und - was ihm zuletzt ein bisschen gefehlt hat - bei den Big Points einen Gang nach oben schalten konnte." Im Semifinale trifft Reissig nun auf Mario Haider-Maurer, der Stefan Koubek mit 6:1, 6:7, 6:4 aus dem Bewerb warf und damit für die (!) Überraschung des Tages sorgte.

DIE NUMMER 2 IST DRAUSSEN. Wie im Herren- deutete vor dem heutigen Tag auch im Damenbewerb vieles auf ein Duell der beiden topgesetzten Favoritinnen Niki Hofmanova und Tina Schiechtl und damit auf eine Neuauflage des Vorjahresfinales hin. Hofmanova erledigte ihren Teil des "Jobs" souverän und setzte sich im Viertelfinale mit 6:4, 6:1 über Marlena Metzinger (WTV) hinweg und bekommt es nun im morgigen Semifinale mit Daniela Kix zu tun, die Barbara Hellwig mit 6:4, 6:1 besiegte. In der unteren Rasterhälfte warf hingegen die ungesetzte Steirerin Anna Bartenstein, die sich über die Qualifikation in den Hauptbewerb gekämpft hatte, mit Tina Schiechtl (STV) die Nummer 2 des Bewerbs völlig überraschend aus dem Bewerb und trifft nach ihrem heutigen 6:4, 6:3-Sieg auf Lisa Wegmair, die gegen Stephanie Hirsch über die volle Distanz gehen musste, ehe sie als 6:2, 3:6, 7:6-Siegerin ins Halbfinale einziehen konnte.


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