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NYIREGYHAZA: YVONNE NEUWIRTH IM SEMIFINALE +++ "HARTER AUFSCHLAG, SCHNELLER SPIN, UNANGENEHME NETZATTACKEN"

Beim 10.000-Dollar-Future im ungarischen Nyiregyhaza kam für Lisa-Maria Reichmann im Viertelfinale das Aus, mit Yvonne Neuwirth (Bild) zog die zweite ÖTV-Hoffnung allerdings rasant ins Semifinale ein. Für ihre Trainerin Barbara Schwartz keine Überraschung: "Sie hat ein für viele Gegnerinnen sehr unangenehmes Spiel."



NYIREGYHAZA



10. Juni 2011

REICHMANN IM VIERTELFINALE.
Eine Karriere, die langsam wieder in Schwung kommt: Nachdem sie knapp drei Monate lang aufgrund eines Muskelfasereinrisses in der Wade – zugezogen im Training für das 10.000-Dollar-Turnier in Monastier (Oktober 2010) – keinen Schläger in die Hand nehmen konnte, meldete sich Lisa-Maria Reichmann (WTA 968) Ende Jänner mit dem Sieg bei den Wiener Landesmeisterschaften wieder zurück: Im Finale besiegte die 20-jährige Wienerin auf der Anlage des Heeres TC Denise Maxl mit 7:5, 6:3. Auf internationalem Niveau ist es in dieser Turnierwoche das 10.000-Dollar-Turnier in Nyiregyhaza, das Hoffnung auf mehr gibt: Die 20-jährige Wienerin erreichte mit einem 6:2, 6:4 gegen die tschechische Qualifikantin Katerina Kaminkova (WTA -) erstmals seit August 2010 (Todi) wieder das Viertelfinale eines Future-Turniers. Dort baut sich mit der an Nummer 4 gesetzten Ungarin Vaszilisza Bulgakova (WTA 742) allerdings eine hohe Hürde auf.

NEUWIRTH IM SEMIFINALE.Wesentlich bessere Chancen auf einen Einzug in die Runde der letzten vier hatte hingegen Yvonne Neuwirth (WTA 838). Das an Nummer 7 gesetzte 18-jährige NÖTV-Talent, das in Ungarn von ihrer Mutter betreut wird, zieht mit ihrem 6:2, 6:2-Sieg über Lina Gjorcheska (WTA -) in ihr bereits viertes Viertelfinale in diesem Jahr ein, in dem sie auch die Rumänin Sabina Lupu (WTA 862) nicht stoppen konnte. Mit 6:1, 6:3 zog Neuwirth in ihr erstes Semifinale seit Lacknau im April ein - dort war dem Schützling von Ex-Profi Barbara Schwartz sogar der Einzug in das erste Future-Finale ihrer Karriere gelungen. Ein ähnliches Resultat wie jenes in Lacknau ist für Schwartz auch in Nyiregyhaza nicht unrealistisch. "Mit ihrer Einstellung kann man als Trainer mehr als nur zufrieden sein. Es ist bei ihr v. a. im letzten Jahr - insbesondere, was ihre Einstellung betrifft - sehr viel weitergegangen. Nur an der Fitness müssen wir noch ein bißchen arbeiten. Sie ist mittlerweile eine sehr professionelle Spielerin mit einem für die Gegnerinnen sehr unangenehmen Spiel, da sie die Bälle mit einem sehr schnellen Spin spielt, die Gegnerinnen mit ihrem Aufschlag unter Druck setzt und oft und gerne ans Netz vorgeht."

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