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Turniere Allgemeine Klasse

Nummer 1 setzt sich durch beim ITF Ladies Future Vienna

Von 16. bis 21. Juli wurde auf der Anlage des UTC La Ville das mit 15.000$ dotierte ITF Ladies Future Vienna ausgetragen, das zur Kategorie des ITF Womens Circuit zählt. Bei diesem Event kam die Österreicherin Betina Pirker bis ins Halbfinale. Siegerin des Turniers ist die erstgesetzte Polin Marta Lesniak.

 

Betina Pirker war die Spielerin, die im Turnierverlauf wohl für die größte österreichische Überraschung sorgte: Die 35-jährige zweifache Mutter, die ohne WTA Ranking ins Turnier startete (höchste Platzierung 2004: WTA 456), glänzte bereits in der Qualifikation mit überaus glatten Ergebnissen. Sie gab dort in drei Spielen insgesamt nur fünf Games ab. Auch im Hauptbewerb wollte die Siegessträhne nicht enden: Gleich zu Beginn schaltete sie die achtgesetzte Russin Yulia Kulikova (WTA 910) in zwei Sätzen aus. Auch im Achtelfinale hatte sie gegen die tschechische Qualifikantin Tereza Koplova keinerlei Probleme. Im Viertelfinale wurde es erstmals spannend: Besonders im ersten Satz hatte sie gegen die Qualifikantin Katja Milas aus Kroatien Schwierigkeiten, behielt aber letztlich mit 7:6 6:1 die Oberhand. Im Halbfinale war gegen die zweitgesetzte Britin Francesca Jones (WTA 547) dann aber Endstation: Die erst 17-jährige Jones siegte mit einem Ergebnis von 6:2 6:3 und stand somit im Finale.

Im Finale bekam es Jones mit der Nummer 1 der Setzliste Marta Lesniak (WTA 484) zu tun: Die 30-jährige Polin erzielte fast durchwegs sehr eindeutige Ergebnisse. Lediglich die Österreicherin Mira Antonitsch (WTA 1091) vermochte es ihr einen Satz abzunehmen (2:6 6:1 6:1). Auch im Finale überließ Lesniak ihrer jüngeren Gegnerin nicht viel Chance und krönte sich mit einem 6:0 6:3 Erfolg zur Turniersiegerin.

Neben Betina Pirker überstanden zwei weitere Österreicherinnen zumindest die erste Runde: Sowohl Mira Antonitsch (WTA 1091) als auch Marlies Szupper (WTA 971) kamen eine Runde weiter. Anschließend bekamen sie es mit der Erst- bzw. Zweitgesetzten zu tun: Antonitsch unterlag Lesniak, Szupper zog gegen Jones den Kürzeren. Beide verloren jedoch nur in drei Sätzen. Caroline Ilowska, Arabella Koller sowie Selina Pichler schieden in der ersten Runde aus.

Sowohl Pichler als auch Koller konnten dafür im Doppel einen Erfolg verbuchen: Pichler kam mit Partnerin Lara Kaiser ins Viertelfinale, wo sie der deutsch-österreichischen Paarung Franziska Kommer/Marlies Szupper unterlagen. Kommer/Szupper schieden schließlich im Halbfinale gegen die späteren Turniersieger/innen Jana Jablonovksa/Lenka Jurikova aus Tschechien aus. Arabella Koller kam mit ihrer Partnerin Alice Rusova aus der Slowakei ebenso ins Halbfinale, wo sie durch eine Verletzung Rusovas gezwungen waren, gegen die Tschechinnen Sabina Machalova/Veronika Vlkovska w.o. zu geben.

Der ÖTV einschließlich Turnierdirektor Raimund Stefanits gratuliert allen Siegerinnen herzlich zu ihren Erfolgen!

 

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