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NEUSIEDL/SEE: ÖSTERREICHISCHE HALLENMEISTERSCHAFTEN

Während das Herren-Finale erst nach drei hart umkämpften Sätzen entschieden war, war bei den Damen von Anfang klar, wer am heutigen Finaltag das Sagen haben würde. Die neuen Meister heißen: Maximilian Raditschnigg (Bild) und Nikola Hofmanova.

Die neuen Meister: Raditschnigg & Hofmanova
(21.2.2009)
Favoritensiege am letzten Tag der Österreichischen Hallenmeisterschaften in Neusiedl/See: Sowohl im Herren- als auch im Damen-Bewerb setzten sich mit Maximilian Raditschnigg (VTV) bzw. Niki Hofmanova (BTV) der/die topgesetzte/n SpielerIn durch. Raditschnigg besiegte Christian Magg (STTV/3.) mit 6:4, 3:6, 6:4. Hofmanova setzte Tina Schiechtl (STV) von Anfang stark unter Druck, „spielte phasenweise sensationell“ (Turnierleiter Heinz Lampe) und besiegte die Nummer 2 der Nennliste klar mit 6:3, 6:1.

Sieg im Prestigduell
Im Herren-Finale wogte das Match lange Zeit hin und her, der Knackpunkt kam dann beim Stand von 5:4 im dritten Satz. ÖTV-Sportdirektor Gilbert Schaller: „Da hat Raditschnigg Magg zu null gebreakt und hat im nächsten Game gleich zwei sehr gute Punkte gespielt. In dieser Situation hat man auch von außen gemerkt, dass Magg etwas steif geworden ist, während Raditschnigg der Coolere war und das ausgenutzt hat.“ Für Maximilian Raditschnigg bedeutet dieser Sieg nicht „bloß“ den ersten Titel bei nationalen Meisterschaften, sondern auch den Sieg in einem Prestigeduell, „da wir beide uns schon seit fünfzehn Jahren kennen und vor einigen Monaten noch miteinander trainiert haben.“  Seine Bilanz des Duells mit Christian Magg: „Im ersten Satz ist mir das Break bei 4:4 gelungen, ich musste danach nur mehr ausservieren. Im zweiten Satz hat er besser ins Spiel gefunden, während ich Konzentrationsschwierigkeit gehabt habe und mein Service nicht mehr so gut funktioniert hat wie noch im ersten Satz. Im dritten Satz der Maggi, nachdem ich ihn gebreakt habe, leichte Fehler begangen. Ich habe den Ball nur mehr reinspielen müssen und auf seine Fehler warten müssen.“

Klare Sache für Hofmanova
War das Herren-Finale also eine hart umkämpfte Drei-Satz-Partie mit ungewissem Ausgang, so war im Damenfinale, so Gilbert Schaller, von Anfang an klar, wer am heutigen Final-Tag das Sagen haben sollte: „Hofmanova hat sehr wenige Eigenfehler gemacht, hat immer eine sehr gute Position am Platz gehabt, hat wenig Fehler begangen und aktiver als Schiechtl gespielt. Dadurch hat sie sich verdient den Titel geholt. Insgesamt hat sie die Hallen-Staatsmeisterschaften sehr souverän gemeistert.“ Das belegt auch die Statistik: Hofmanova überließ im Verlauf des gesamten Turniers ihren Gegnerinnen bei fünf Begegnungen insgesamt nur zwanzig Games – im Schnitt sind das zwei pro Satz.

Die zweite Generation als Sieger
Gilbert Schallers Abschlussbilanz: „Es war heuer mit vielen 18-Jährigen die junge Generation am Werk, die sich aber noch beweisen muss. Insbesondere Philipp Lang hat mit dem Semifinale eine Topleistung gebracht. Insgesamt hat sich bei den Herren mit Raditschnigg und Magg aber die arrivierte zweite Generation durchgesetzt. Bei den Damen war von Anfang an zu erwarten gewesen, dass sich Hofmanova und Schiechtl, die international bereits im Challenger-Bereich angesiedelt sind, von den anderen absetzen werden, da der Rest der Spielerinnen eher nationales Niveau haben. Insgesamt hat man sowohl bei den Herren als auch bei den Damen Leistungen auf hohem Niveau zu sehen bekommen.“

Raditschnigg - Magg im Finale
(20.2.2009)
Das Herren-Finale der Österreichischen Hallen-Meisterschaften lautet Maximilian Raditschnigg (VTV/1.) gegen Christian Magg (STTV/3.) und wird am Samstag, 21. Februar 2009, um 11.00 Uhr ausgetragen. Der an Nummer 1 gesetzte Steirer Maximilian Raditschnigg hatte in seiner Halbfinal-Partie mit dem ungesetzten Gerald Kamitz (STV) allerdings mehr Probleme als erwartet. Nachdem er den ersten Satz mit 3:6 abgeben musste, kam er danach besser ins Spiel und schaffte mit 6:2 den Satzausgleich. Der Entscheidungssatz wogte lange Zeit hin und her und ging bis ins Tiebreak. Das Endergebnis: 3:6, 6:2, 7:6 für Raditschnigg. Im zweiten Semifinale traf Christian Magg (STTV/3.) auf Philipp Lang (NÖTV). Da Lang beim Stand von 2:1, 30:0 für Magg das Match aufgrund einer Zerrung im Fuß nicht weiterspielen konnte, kam sein Gegner kampflos in sein erstes Finale bei Österreichischen Meisterschaften. Sollte Raditschnigg das morgige Finale für sich entscheiden, wäre das auch für ihn der erste Titel seiner Karriere bei nationalen Hallen-Meisterschaften. 2005 stand er bereits im Finale, scheiterte dort aber in drei Sätzen an Thomas Schiessling. Christian Maggs bisheriges Meisterschafts-Highlight war das Viertelfinale (Halle) im Jahr 2006. 2007 war er bei den Österreichischen Freiluft-Meisterschaften bis ins Semifinale gekommen.

Die aktuelle Auslosung sowie die Raster finden Sie hier:

Hofmanova - Schiechtl im Finale
Das Damen-Finale der Österreichischen Hallen-Meisterschaften lautet Niki Hofmanova (BTV/1.) gegen Tina Schiechtl (STV/2.) und wird am Samstag, 21. Februar2009, parallel zum Herren-Finale ebenfalls um 11.00 Uhr ausgetragen. Im ersten Semifinale benötigte Niki Hofmanova gegen Nicole Rottmann (NÖTV/3.) „einige Zeit, um ins Match hineinzukommen. Sie hat nichts zu verlieren gehabt, hat einfach drauf losgespielt und ist fast bei jedem Ball in den Platz ´hineingegangen´. Ich hab mit Müh und Not den Satz gewinnen können. Im zweiten Satz bin ich wesentlich besser ins Spiel gekommen und hab das Match dann nur mehr nach Hause spielen müssen.“ Das Resultat: 6:4, 6:2. Etwas einfacher war der Weg ihrer Finalgegnerin ins Endspiel: Tina Schiechtl drängte Franziska Klotz (STV/4.) mit druckvollem Grundlinientennis in die Defensive und ließ ihr nur wenig Zeit zum Verschnaufen. Das Resultat: 6:3, 6:1.

Solide Leistung des Favoriten
(19.2.2009)
Kein Problem für den Favoriten: Maximilian Raditschnigg (VTV/1.) besiegt in seinem Viertelfinal-Match den Qualifikanten Florian Farnleitner (STV) mit 6:3, 6:2. Raditschnigg, der sich mit dem Sieg beim OÖTV Wintercup vor einer Woche „warm“ für die Meisterschaften gespielt hat: „Ich hatte einen schlechten Anfang, war gleich mit einem Break hinten. Bei 2:1 hab ich dann aber das Rebreak geschafft, und dann ist alles relativ glatt verlaufen. Farnleitner hat zwar phasenweise sehr gut gespielt. Er war aber zu unkonstant, hat nach zwei guten Bällen oft einen Doppelfehler „nachgeschoben“. Ich habe sehr solide gespielt, gut retourniert und gut serviert, und das hat letztendlich gereicht.“ Sein Semifinal-Gegner wird Gerald Kamitz (STV) sein, der Marc Rath (STV) mit 6:1, 6:4 besiegte.

Zwist mit dem Schiri
Philipp Lang (NÖTV), der im Achtelfinale mit Richard Ruckelshausen (WTV) die Nummer 2 des Turniers ausgeschaltet hatte, kam ins Semifinale, ohne in seinem Match gegen Markus Egger (OÖTV) einen Matchball verwerten zu müssen: Beim Stand von 6:4, 5:7, 4:0 „beendete Egger von sich aus das Match“, so Turnierleiter Heinz Lampe, „weil er mit Tatsachenentscheidungen des Stuhlschiedsrichters nicht einverstanden war.“ Im Halbfinale trifft Lang auf Christian Magg (STTV/3.), der Martin Schneiderbauer in zwei Sätzen mit 7:6, 6:2 besiegte.

Die Herren-Semifinale:
Maximilian Raditschnigg (VTV/1.) - Gerald Kamitz (STV)
Christian Magg (STTV/3.) - Philipp Lang (NÖTV)

Die aktuelle Auslosung sowie die Raster finden Sie hier:

http://www.tennisturnier.at/hallenmeisterschaften/raster.html
"Ich hab nix zu verlieren"
Das Motto von Niki Hofmanovas (BTV/1.) Match gegen Barbara Hellwig (NÖTV/5.) lautete „Kräftesparen für künftige Aufgaben“, was letztendlich in einem Resultat von 6:1, 6:2 endete. Hofmanova: „Ich hab bloß den Ball reinspielen müssen, und sie hat den Fehler gemacht.“ Die Semifinalgegnerin der Turnierfavoritin wird Nicole Rottmann (NÖTV/3.) sein, die mit Raphaela Zotter mehr Probleme als erwartet hatte, die 19-jährige WTV-Spielerin aber dennoch mit 7:6, 7:5 besiegte. Rottmann: „Es war ein ziemlich harter Kampf und ein Auf-und-Ab-Match von uns beiden. Letztendlich hab ich ein bissl mutiger gespielt und bin verstärkt ans Netz gegangen. Das hat den Ausschlag für mich gegeben. Gegen Niki Hofmanova hab ich nix zu verlieren. Ich kann drauf losspielen und werde bei diesem Duell alles geben und kämpfen.“

Verschnupft zum Sieg
Tina Schiechtl (STV/2.) demonstrierte auch im Viertelfinale ihre Favoritenrolle und kämpfte Daniela Kix (WTV/8.) mit 7:5, 7:5 nieder. Ihre Semifinal-Gegnerin wird die an Nummer 4 gesetzte Franziska Klotz (STV) sein, die Magdalena Österle (WTV) glatt in zwei Sätzen (6:2, 6:4) besiegte und damit ihr Vorjahresergebnis (out im Viertelfinale gegen Janina Toljan) bereits getoppt hat. Klotz: „Das Ergebnis schaut einfacher aus als das Match tatsächlich war. Ich hatte in den letzten Tagen mit einer Erkältung zu kämpfen und bin noch immer nicht komplett fit. Gott sei Dank hat mein Rezept gegen Österle – Tempowechsel und Netzattacken – gut funktioniert.“

Die Damen-Semifinale:
Niki Hofmanova (BTV/1.) - Nicole Rottmann (NÖTV/3.)
Tina Schiechtl (STV/2.) - Franziska Klotz (STV/4.)

Die aktuelle Auslosung, die Raster sowie den Zeitplan finden Sie hier:


Lang eliminiert die Nr. 2

(18.2.2009)
Die Österreichischen Hallenmeisterschaften in Neusiedl/See haben ihre ersten großen Überraschungen: Ex-Südstadt-Spieler Philipp Lang (NÖTV) warf im Achtelfinale den an Nummer 2 gesetzten WTV-Spieler Richard Ruckelshausen mit 6:4, 0:6, 7:5 aus dem Bewerb. "Das war ein sehr spannendes Match", bilanzierte Lang danach erschöpft, aber mit einem Lächeln im Gesicht. "Im ersten Satz ist mir das Break bei 15:40 zum 5:4 mit einem Netzroller gelungen. Im zweiten Satz hab ich gleich zu Beginn ein sehr dummes Break bekommen und danach einfach nicht mehr in diesen Satz hineingefunden. Im dritten Satz war ich 1:4 mit einem Doppel-Break hinten, weil ich fast keinen Aufschlag durchgebracht habe. Gott sei Dank hab ich dann meinen Aufschlag zum 2:4 machen können, und danach hat er mir das Match geschenkt. Ich hab nur mehr auf seine Fehler warten müssen. Bei 5:4 hab ich den ersten Matchball gehabt, bei 6:5 den nächsten, den ich dann verwerten konnte." Im Viertelfinale wird Philipp Lang auf Markus Egger (OÖTV) treffen.

Gerald Melzer scheidet aus
Mit dem Einzug unter die besten acht ist Philipp Lang damit bereits einen Schritt weiter als noch vor einem Jahr: 2008 war der 18-jährige Niederösterreicher bei den nationalen Hallen-Meisterschaften bereits im Achtelfinale ausgeschieden. Zuletzt zeigte der Spring Bowl-Finalist aus dem Vorjahr bei nationalen Events aber immer ausgezeichnete Leistungen: Bei den Österreichischen U18-Hallenmeisterschaften (14.-19.11.2008) war Lang bis ins Finale gekommen und erst dort an Dominik Wirlend gescheitert. Ebenso überraschend wie Langs Viertelfinal-Einzug gegen Ruckelshausen war auch das 6:4, 6:4 von Marc Rath (STV) gegen den an Nummer 4 gesetzten Niederösterreicher Gerald Melzer. Rath war von den Veranstaltern mit einer Wildcard in den Bewerb "geholt" worden.

Die weiteren Viertelfinalisten: Max Raditschnigg (VTV/1. - 6:3, 7:5 gegen Bastian Trinker/TTV), Christian Magg (STTV/3. – 6:3, 6:4 gegen Irakli  Dshandshgava/NÖTV), Florian Farnleiter (TTV - 4:6, 7:5, 6:1 gegen Patrick Telawetz/STV/8.), Gerald Kamitz (STV - 6:4, 6:0 gegen Lukas Jastraunig/WTV), Martin Schneiderbauer (OÖTV - 6:3, 4:6, 6:2 gegen Michael Linzer/BTV), Markus Egger (OÖTV - 6:3, 7:5 gegen Stefan Hirn/OÖTV).

Favoritensiege bei den Damen
Im Damen-Bewerb läuft bisher alles nach Plan: Die topgesetzte Niki Hofmanova (BTV) zog mit einem 6:2, 6:2 über Christine Kandler (NÖTV) ebenso problemlos ins Viertelfinale ein wie Tina Schiechtl (STV/2.) mit ihrem 6:2, 6:3 über Marion Walter (OÖTV) und Nicole Rottmann (NÖTV/3.) mit ihrem 7:5, 6:3 gegen Lisa Summerer (KTV).

Die weiteren Viertelfinalistinnen: Barbara Hellwig (NÖTV/5. – 6:1, 7:5 gegen Katharina Mörth/STTV), Franziska Klotz (STV/4. – 3:6, 6:2, 6:3 gegen Jeannine Prentner/OÖTV), Daniela Kix (WTV/8. – 6:4, 6:3 gegen Marlena Metzinger/WTV), Magdalena Österle (WTV - 7:5, 6:3 gegen Lisa Reichmann/WTV), Raphaela Zotter (WTV - 7:5, 7:5 gegen Stephanie Vock/KTV/6.).


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Vier Gesetzte sind draußen
(18.2.2009)
Einige Überraschungen gleich zu Beginn der Österreichischen Hallenmeisterschaften in Neusiedl/See:
1.) Titelverteidiger Thomas Schiessling (TTV) wurde nicht mehr rechtzeitig fit und trat zu seinem Erstrunden-Match gegen die Nummer 1 des Turniers, Max Raditschnigg (VTV), nicht an. Lucky Loser Dominik Wirlend sprang ein und war nach einem glatten 6:3, 6:1 schon bald wieder draußen.
2.) Mit Mario Tupy (NÖTV/5.), Patrick Schmölzer (STTV/6.) und Mario Haider-Maurer (TTV/7.) "überlebten" drei von acht Gesetzten die erste Runde nicht. Tupy unterlag Gerald Kamitz (STV) 6:1, 6:1, für Schmölzer kam gegen Markus Egger (OÖTV) mit 7:6, 6:3 das Aus, für Haider-Maurer war Martin Schneiderbauer (OÖTV) eine Nummer zu groß - 4:6, 7:5, 7:5.
3.) Im Damen-Bewerb scheiterte mit Kristin Haider-Maurer (WTV/7.) nur eine gesetzte Spielerin an der Hürde der ersten Runde. Sie unterlag Lisa Reichmann (WTV) mit 2:6, 6:4, 6:2.
Dem Rest der Favoriten im Damen-Bewerb bereiteten ihre Auftaktpartien kaum Probleme: Niki Hofmanova (BTV/1.) fertige Stephanie Rath (VTV) mit 6:2, 6:1 ab. Tina Schiechtl (STV/2.) benötigte bloß den ersten Satz, um "in die Gänge" zu kommen - 7:6, 6:2 über Lucky Loser Sarah Kanduth (KTV). Nicole Rottmann (NÖTV/3.) bewies mit einem klaren 6:1, 6:0 gegen Stephanie Hirsch (NÖTV) ihre aktuell gute Form. Mit der Kärntnerin Stephanie Vock (KTV/6.) musste lediglich eine gesetzte Spielerin über drei Sätze gehen, um ins Achtelfinale aufzusteigen - 3:6, 6:2, 6:4 gegen Pia König (NÖTV).

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Jetzt geht´s los!
(17.2.2009)
Die Auslosung am 17. Februar 2009 ergab für die Top-SpielerInnen folgende GegnerInnen:

Damen-Einzel:
Nikola Hofmanova (BTV/1) - Stefanie Rath (VTV)
Tina Schiechtl (STV/2) - Katharina Knöbl (WTV)
Nicole Rottmann (NÖTV/3) - Stephanie Hirsch (NÖTV)
Franziska Klotz (STV/4) - Qualifikantin
Barbara Hellwig (NÖTV/5) - Karin Hechenberger (TTV)
Stephanie Vock (KTV/6) - Qualifikantin
Kristin Haider-Maurer (WTV/7) - Lisa Reichmann (WTV)
Daniela Kix (WTV/8) - Bettina Kreindl (OÖTV)

Herren-Einzel:
Maximilian Raditschnigg (VTV/1) - Thomas Schiessling (TTV)
Richard Ruckelshausen (WTV/2) - Benjamin Klein (NÖTV)
Christian Magg (STTV/3) - Björn Propst (KTV)
Gerald Melzer (NÖTV/4) - Hubert Hölzler (NÖTV)
Mario Tupy (NÖTV/5) - Gerald Kamitz (STV)
Patrick Schmölzer (STTV/6) - Markus Egger (OÖTV)
Mario Haider-Maurer (TTV/7) - Martin Schneiderbauer (OÖTV)
Patrick Telawetz (STV/8) - Qualifikant

Der Hauptbewerb beginnt am Dienstag, 17. Februar 2009, um 10:00 Uhr.

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Übervolle Raster
(13.2.2009)
Wer behauptet, dass ein Freitag, 13., angeblich Unglück bringt, sollte in diesen Tagen einmal in die Gesichter der Veranstalter der Österreichischen Hallen-Meisterschaften in Neusiedl/See blicken. "Es haben soviele SpielerInnen genannt", strahlt Organisationsleiter Alexander Wendt, "dass wir einige von ihnen bedauerlicherweise gar nicht spielen lassen können. Es sind einfach zuviele." Nationale Meisterschaften als Magnetpunkt für Jung und Alt, künftige Durchstarter und ehemalige Talente, auch Turnierleiter Heinz Lampe ist "von diesem Nennergebnis schlicht und einfach begeistert. Die Raster quellen über." Die ersten Qualifikationsmatche werden am Samstag über die Bühne gehen, der Hauptbewerb startet am Dienstag, 17. Februar 2009.

Bei den Herren wird die Acceptance-Liste angeführt von: Maximilian Raditschnigg, Richard Ruckelshausen, Christian Magg, Gerald Melzer, Mario Tupy, Patrick Schmölzer, Mario Haider-Maurer, Patrick Telawetz, Thomas Schiessling und Gerald Kamitz.

Bei den Damen wird die Acceptance-Liste angeführt von: Nikola Hofmanova, Tina Schiechtl, Nicole Rottmann, Franziska Klotz, Barbara Hellwig, Stephanie Vock, Kristin Haider-Maurer, Daniela Kix, Marion Walter und Marlena Metzinger.

Die aktuelle Auslosung, die Raster sowie den Zeitplan finden Sie hier:



Niki Hofmanova auf der Nennliste. Ihr Ziel? Der Titel.

(11.2.2009)
In der Allgemeinen Klasse hatte Niki Hofmanova zuletzt im Jahr 2004 bei Österreichischen Staatsmeisterschaften (Freiluft) gespielt und damals in der ersten Runde verloren. Fünf Jahre später steht ihr Name erneut auf der Nennliste einer nationalen Meisterschaft. Bei den Österreichischen Hallen-Meisterschaften in Neusiedl/See (14.-21.2.2009) will die 18-jährige Burgenländerin an den Start gehen. "Schon vor zwei Jahren hat mich Heinz Lampe nach einem Start von Niki gefragt, um diese Veranstaltung aufzuwerten", sagt ihr Manager Raimund Stefanits. "In diesem Jahr passen die Hallen-Meisterschaften sehr gut in ihren Terminkalender." Die Erwartungen sind hoch. Nach einer überwundenen Grippe, die sich Hofmanova während der Fed Cup-Woche in Tallin "eingefangen" hatte, "erwarte ich mir von ihr, dass sie zumindest bis ins Semifinale kommt, im Idealfall vielleicht sogar Staatsmeisterin wird."

In der Kategorie Damen, Einzel haben u. a. genannt (Stand : 11.2.2009):
Christina Auer, Natascha Bredl, Barbara Haas, Barbara Hellwig, Stephanie Hirsch, Caroline Kandler, Christine Kandler, Daniela Kix, Pia König, Katharina Mörth, Magdalena Österle, Jeaninne Prentner, Isabella Reibmayr, Lisa Reichmann, Tina Schiechtl, Lisa Summerer, Marion Walter etc.

In der Kategorie Herren, Einzel haben u. a. genannt (Stand : 11.2.2009):
Riccardo Bellotti, Pascal Brunner, Daniel Geib, Christopher Gruber, Mario Haider-Maurer, Lucas Hejhal, Lukas Jastraunig, Philipp Lang, Gerald Melzer, Maximilian Neuchrist, Maximilian Raditschnigg, Marc Rath, Richard Ruckelshausen, Thomas Schiessling, Daniel Schmidt, Bertram Steinberger, Patrick Telawetz, Dominic Thiem, Tristan-Samuel Weisssborn, Dominic Wirlend etc.


Standortbestimmung zu Saisonbeginn

(5.2.2009)
Marseille, Memphis, Buenos Aires. Challenger-Turniere in Belgrad, Neu Delhi und Tanger. Dazu noch Futures in Australien, Kroatien, Italien, Spanien und Amerika. Allein im Turnierkalender der Herren ist in der 8. Kalenderwoche die Konkurrenz übermächtig. „Es werden bei den Österreichischen Hallenmeisterschaften daher viele Spitzenspieler fehlen“, prophezeit ÖTV-Sportdirektor Gilbert Schaller. Trotzdem – oder besser gesagt gerade deswegen – blickt der 39-jährige Steirer dem nationalen Hallen-Highlight, das von 14. bis 21. Februar 2009 bereits zum fünften Mal in Folge im Tennis-Treff Neusiedl ausgetragen wird, mit sehr viel Vorfreude entgegen. „Die Meisterschaften sind ein guter Test für die nächste Generation. Es wird dabei den jungen Wilden die Chance geboten, sich gegen die schon Bewährten durchzusetzen."

Meisterschaftsehren für Youngster?
Ins gleiche Rohr stößt auch Fed Cup-Captain Alfred Tesar: „Wenn eine Nachwuchsspielerin die Österreichischen Meisterschaften gewinnt, dann ist das sie schon ein gewisser Leistungsnachweis. Deshalb erhoffe ich mir, dass viele Nachwuchsspielerinnen präsent sein werden und eine davon es vielleicht sogar zu Meisterschaftsehren schafft.“ Ob es heuer einem Youngster aus der „Clique“ rund um Philipp Lang, Nico Reissig, Patrick Telawetz, Daniel Geib, Tristan-Samuel Weissborn, Dominik Wirlend, Maximilian Neuchrist, Janina Toljan, Jeanine Prentner, Lisa Reichmann, Stephanie Hirsch etc. gelingen wird, den „Alten“ den Wind aus den Segeln zu nehmen? „Es ist diese Mischung aus arrivierten Spielern wie z. B. Thomas Schiessling, die es nicht ganz nach oben geschafft haben“, so Schaller, „und den Jungen, die jetzt nach oben stoßen, die jede Österreichische Meisterschaft zu etwas ganz Besonderem machen.“ Das sieht auch Österreichs Wirtschaft so: Wie schon in den vergangenen Jahren wird „die Standortbestimmung am Beginn einer neuen Saison“ (ÖTV-Präsident Prof. Ernst Wolner) auch heuer wieder vom Hauptsponsor Raiffeisen, der Gemeinde Neusiedl und vielen weiteren Wirtschaftsbetrieben aus der Region großzügig unterstützt.

Titelverteidiger: Thomas Schiessling und Janina Toljan
Als Titelverteidiger an den Start gehen werden Thomas Schiessling und Janina Toljan, wobei v. a. Schiessling auch heuer wieder ein ganz heißes Eisen sein dürfte. Im Verlauf der letzten vier Jahre konnte der Meisterschafts-Spezialist aus Innsbruck drei Mal den Titel gewinnen: 2005, 2006, 2008. Im Vorjahr war es für den heute 34-jährigen Tiroler allerdings eng wie nie zuvor: Der an Nummer 2 gesetzte „Titel-Hamster“ konnte sich nur knapp gegen den um fünfzehn Jahre jüngeren Nico Reissig mit 3:6, 7:6, 6:4 durchsetzen. Wie stark die „Routine-Karte“ stechen kann, wurde dabei v. a. im zweiten Satz deutlich: Reissig führte bereits mit 5:3, trotzdem konnte der alte Hase das Match noch zu seinen Gunsten drehen. Für Gilbert Schaller ist Reissig, der auf dem Weg ins vorjährige Endspiel mit Johannes Ager, Gerald Kamitz und Mario Haider-Maurer drei Gesetzte ausschalten konnte, trotz dieser Finalniederlage „aufgrund seiner aggressiven Topspin-Schläge definitiv ein Top 100-Spieler. Er hat im Vorjahr einige Highlights gehabt, 2009 wird ein Jahr der Bewährung für ihn.“

Sichtung für den Nachwuchs
Ein ähnliches Urteil fällt auch Fed Cup-Kapitän Alfred Tesar über Janina Toljan. „Sie ist Ende der 2008er-Saison um die 700 gestanden. Das ist nicht so schlecht. Eine kontinuierliche Weiterentwicklung wäre aber schon sehr wichtig.“ Die damals 18-jährige Oberösterreicherin durfte sich 2008 nach ihrem 7:5, 6:3-Finalsieg über Marion Walter über ihren ersten Österreichischen Meistertitel in der Allgemeine Klasse freuen. Ein Jahr davor war sie – trotz gewonnenem ersten Satz – in Folge von Magdalena Österle vorgeführt worden und unterlag 4:6, 6:1, 6:0. Auch heuer, spekuliert Tesar, könnte der Weg zum Meistertitel erneut über Toljan führen. „Falls sie startet.“ Aber auch die jüngeren Altersklassen könnten zum Zug kommen. „Österreichische Meisterschaften sind für mich immer auch eine Sichtung für österreichische Nachwuchsspielerinnen“, so Tesar. „Die jüngeren Jahrgänge sollten daher dort anwesend sein, wo sich die Topspieler bereits befinden.“

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ÖSTERREICHISCHE HALLENMEISTERSCHAFTEN

Termin: 14.-21.2.2009
Veranstaltungsort: Tennis-Treff-Neusiedl, Seegärten 115, 7100 Neusiedl am See
Turnierleiter: Heinz Lampe
Veranstalter: Tennis Austria in Zusammenarbeit mit hl sportmanagement & consulting gmbh.

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