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NEUDÖRFL / SÜDSTADT: DIE NEUEN HALLENSTAATSMEISTER: CAN PAUL GÜVEN, ELBA KASUM, ARABELLA KOLLER UND TOBIAS PÜRRER

"Sehr positiv angetan" war ÖTV-Sportdirektor Clemens Trimmel vom Niveau der heutigen Finalspiele bei den 12u-Hallenstaatsmeisterschaften. Sowohl Arabella Koller (Bild) als auch Tobias Pürrer holten sich ohne Satzverlust den Titel. In Neudörfl holten sich mit Can Paul Güven und Elba Kasum zwei WTV-Talente die Titel.



8. Jänner 2012

KOLLER UND PÜRRER GEWINNEN.Vor den Augen von ÖTV-Sportdirektor und Davis Cup-Kapitän Clemens Trimmel gingen auf der Tennispoint BSFZ Südstadt-Anlage am heutigen Sonntag die Österreichischen 12u-Jugendhallenmeisterschaften zu Ende. "Ich wollte mir einen Überblick über das Niveau unseres Nachwuchses machen", so Trimmel, "und war vom Niveau der Finalspiele sehr positiv angetan." Eine besonders beeindruckende Leistung demonstrierte dabei im Mädchenbewerb Arabella Koller (STV): In jedem ihrer fünf Matches in dieser Turnierwoche "gönnte" sie ihren Gegnerinnen lediglich ein einziges Game. Im Finale war es Benita Nasic (KTV), die die Überlegenheit der kleinen Salzburgerin anerkennen musste - 6:1, 6:0. KTV-12u-Kadercoach Jürgen Legerer konnte seinem Schützling Nasic danach keinen Vorwurf machen: "Arabella ist durch dieses Turnier im wahrsten Sinn des Wortes spaziert, obwohl sie die kleinste von allen anderen Spielerinnen ist und vielleicht gerade einmal 29 Kilogramm hat. Trotzdem ist sie zwei Klassen über alle anderen Spielerinnen zu stellen: Sie kann stundenlang spielen, ohne einen Fehler zu begehen." Ihr Pendant bei den Burschen ist Tobias Pürrer (BTV): Der Schützling der HMK-Tennisakademie von Mario Haider-Maurer und Christian Kohl gab auch im Endspiel keinen Satz ab und besiegte Luka Mrsic (NÖTV) mit 6:4, 6:4. "Immer im entscheidenden Moment hat er etwas drauflegen können", so Legerer, der auch diese Partie mitverfolgte. "Im zweiten Satz war er mit 4:1 vorne und hat die Partie dann bei 5:4 im zweiten Satz sehr souverän fertig gespielt."

ZWEI TITEL FÜR DEN WTV. Ebenfalls an diesem Wochenende sind auch die 16u-Jugendhallenstaatsmeisterschaften zu Ende gegangen, die lange Zeit unter keinem guten Stern gestanden waren: Bereits vor Beginn war Max Voglgruber ausgefallen (Bänderrisse im linken Fußgelenk), während der Meisterschaften litten dann auch noch Lena Reichel an einer Bauchmuskelzerrung oder fielen sogar aufgrund einer Verschiebung der Wachstumsfuge im Ellbogen (David Pichler) für mehrere Monate aus. Das letzte Talent, das "dran" glauben musste, war Lukas Grubelnig (KTV), der seine Viertelfinalpartie gegen Daniel Fabisch (STTV) zwar zu Ende spielen und mit 7:5, 6:0 gewinnen konnte. "Da er aber schon seit längerem unter einer Sehnenentzündung in der Schlaghand litt", so Turnierdirektor Robert Heiss, "konnte er zum Semifinale nicht antreten." Der an Nummer 3 gesetzte Wiener Can Paul Güven profitierte davon, zog problemlos ins Finale ein, traf auf Sebastian Schloffer (STTV) und kämpfte dort den klaren Titelfavoriten mit 7:5, 3:6, 6:4 nieder. "Es war eine beinharte und ausgeglichene Partie, da Schloffi sehr gut gespielt hat", strahlte der Schützling von Alexander Jahn unmittelbar danach über den ersten Staatsmeistertitel seiner Karriere. "Im dritten Satz hab ich schon 4:1 geführt. Er ist dann noch auf 4:4 herangekommen. Bei 5:4 ist mir aber Gott sei Dank das entscheidende Break gelungen." In der kommenden Woche steht für den neuen Staatsmeister, der sich während der Feiertage in Kitzbühel gemeinsam mit Ex-Profi Markus Hipfl auf die Saison vorbereitet hat, das ITF-Turnier in Bergheim am Programm. Im Mädchenbewerb der Staatsmeisterschaften setzte sich mit Elba Kasum ebenfalls ein WTV-Talent erfolgreich durch: Die WAT Brigittenau-Spielerin, die schon im Semifinale mit Karoline Kurz (BTV) eine der Titelfavoritinnen ausgeschaltet hat, besiegte Alena Weiß glatt mit 6:3, 6:1.



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