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NEUDÖRFL: ÖSTERREICHISCHE HALLENMEISTERSCHAFTEN (16u) - DIE NEUEN MEISTER: DOMINIC WEIDINGER UND KAROLINE KURZ!

Zu Beginn knapp, dann doch noch souverän zum Titel der 16-Hallenmeisterschaften - so "gestalteten" Dominic Weidinger und Karoline Kurz ihre Partien gegen Lucas Miedler bzw. Ann-Sophie Schwaiger. "Von sämtlichen FinalistenInnen werden wir noch sehr viel hören" (ÖTV-Gen.sekr. Peter Teuschl).


ÖTV-Jugendhallenmeisterschaften 2011 (16u)
2. - 8. Jänner 2011, TC Neudörfl
Titelverteidiger/In: Johannes Schretter, Denise Maxl

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» ÖTV-Jugendhallenmeisterschaften 2010 (16u)

Österreichischen Jugendhallenmeisterschaften (16u) - die Finale
Dominic Weidinger (NÖTV) - Lucas Miedler (NÖTV): 1:6, 6:3, 6:0
Karoline Kurz (BTV) - Ann-Sophie Schwaiger (STV): 7:5, 6:0

"Heute hat es vier SiegerInnen gegeben"

(8.1.2011)
Der eine (Dominic Weidinger) war der klare Favorit, die andere (Karoline Kurz) die klare Favoritin, und beide wurden im Finale der Österreichischen 16u-Hallenmeisterschaften dieser Rolle trotz Startschwierigkeiten souverän gerecht: Dominic Weidinger besiegte Lucas Miedler mit 1:6, 6:3, 6:0, Karoline Kurz zerstörte mit 7:5, 6:0 die Titelträume des Salzburger Tennistalents Ann-Sophie Schwaiger. "Auch wenn es heute zwangsläufig zwei Verlierer geben musste", zog ÖTV-Generalsekretär Peter Teuschl danach eine zufriedene Bilanz, "hat es fürs österreichische Tennis vier Gewinner gegeben. Sowohl von Lucas Miedler, Ann-Sophie Schwaiger, Dominic Weidinger und Karoline Kurz werden wir noch sehr viel hören." Insbesondere das Endspiel der Burschen wurde über weite Strecken auf einem hohen Niveau gespielt. Im ersten Satz wurde Top-Favorit Weidinger vom aggressiv aufspielenden NÖTV-Talent Lucas Miedler immer wieder in die Defensive gedrängt und zu Fehlern gezwungen. "In dieser Phase", so Weidinger-Coach Jürgen Hager, "hat Lucas auf einem Niveau gespielt, vor dem man nur den Hut ziehen kann."

Versprechen für die Zukunft und Mordssprung nach vorne
Erst, als im zweiten Satz der um ein Jahr ältere ÖTV-Schützling einige enge Games für sich entscheiden konnte, kippte die Partie langsam. "Domi ist immer besser ins Spiel gekommen, hat Druck auf Miedler ausgeübt und war derjenige, der das Spiel gestaltet hat", so Hager. "Man muss aber beiden gratulieren: Miedler hat in den letzten Wochen und Monaten einen Mordssprung - sowohl spielerisch als auch körperlich - nach vorne gemacht. Und Domi ist mit der Favoritenrolle sehr gut umgegangen." Einem ähnlichen "Drehbuch" folgte auch das Finale der Mädchen: Die Tochter von BTV-Landesverbandspräsident Günter Kurz, die erst im Dezember den Vize-Staatsmeistertitel bei den 18u-Mädchen erringen konnte, war im ersten Satz bereits auf 4:0 davongezogen, als Ann-Sophie Schwaiger eine Aufholjagd startete "und Karoline, die nervös wurde, lange Zeit ihr Leben schwer machte" (Hager). In dieser Phase konnte Kurz allerdings v. a. von ihrer körperlichen Überlegenheit profitieren: Größeres Tempo, aggressiveres Spiel und der bessere Aufschlag entschieden letztendlich für die junge Burgenländerin. Jürgen Hager: "Trotz dieser Niederlage ist Schwaiger, die im Viertelfinale mit Julia Grabher immerhin die Nummer 1 aus dem Bewerb genommen hatte, auf jeden Fall ein großes Versprechen für die Zukunft."

"Sehr gut entwickelter Jahrgang"
(7.1.2011)
Als klarer Favorit war Dominic Weidinger (Trainer Jürgen Hager: "Er ist um einen Kopf größer.") in sein Halbfinal-Duell mit seinem ÖTV-Kollegen Sebastian Ofner gegangen, als klarer Sieger konnte er den Platz rasch wieder verlassen: Weidinger besiegte Ofner mit 6:0, 6:1 und trifft im morgigen Finale auf Lucas Miedler, der Lorenz Fink in drei Sätzen niederkämpfte. "Es war zu erwarten gewesen, dass Weidinger Oberwasser haben würde", so Hager, "da er in einigen Punkten, v. a. körperlich, doch schon etwas weiter ist." Ebenso wie heute könnte Weidinger auch in der kommenden Woche in der "Zielgerade" eines Turniers ein ÖTV-Kollege und Trainingspartner gegenüberstehen: Beim Wilson ITF Junior Classic in Bergheim wird er als topgesetzter Spieler an den Start gehen, an Nummer 2 wird Markus Ahne gesetzt sein. "Vor dem übernächsten Schritt muss er aber erst den nächsten machen und sehr konzentriert in sein Finale gegen Miedler gehen" (Hager). In seiner Semifinal-Partie gegen Lorenz Fink hatte Lucas Miedler lange zu kämpfen gehabt, um letztendlich doch als Sieger vom Platz gehen zu können. Hager: "Miedler hat sich heute als sehr gut entwickelter 96er-Jahrgang präsentiert. Der variantenreichere und risikoreichere Spieler hat heute gewonnen." Im Vorjahr war Miedler, der sich im November/Dezember 2010 in einem Trainingslager in der Nick-Bolletieri-Akademie in Bradenton auf die kommende Saison vorbereitet hatte, bereits in der ersten Runde der 16u-Hallenmeisterschaften an Johannes Mühlberger gescheitert. Seither hat sich viel im sportlichen Leben des NÖTV-Talents getan: Viertelfinale bei der U14-EM in Pilsen, Achtelfinale bei der Orange Bowl. Im November 2010 erreichte er beim ETA-Turnier in Biel erstmals das Semifinale eines U16-Turniers.

"Meisterschaftsexpertin" Kurz auf Kurs
Genauso wie Dominic Weidinger sein Halbfinale "gestaltet" hatte, erledigte auch Ann-Sophie Schwaiger ihren "Job" im Mädchen-Halbfinale: Das STV-Talent besiegte Lisa Schlatter glatt mit 6:0, 6:1. "Obwohl sie körperlich noch etwas hinten ist, hat sie mich heute sehr positiv überrascht", so Hager. "Spielerisch und taktisch hat sie eine sehr gute Leistung gebracht." Mit Leistungen wie diesen hat die 14-jährige Schülerin aus Oberalm, die im Oktober 2010 in das Schulsportmodell (SSM) eingestiegen war, die Öffentlichkeit schon mehrmals auf sich aufmerksam gemacht. "Halleins 14-jähriges Aushängeschild bestreitet bereits internationale Jugendturniere und fällt dort immer wieder durch gute Ergebnisse auf", berichteten unlängst etwa die Salzburger Nachrichten. "Höhepunkt war der Gewinn des internationalen Turniers im Vorarlberger Vandans. Auf dem Weg ins Finale besiegte sie dabei durchwegs ältere Konkurrentinnen." Im Endspiel der Österreichischen 16u-Meisterschaften wird sie allerdings auf eine Spielerin mit ausreichend Meisterschaftserfahrung treffen: Als Titelträgerin bei den Österreichischen 14u-Hallen- und Freiluftmeisterschaften (2010) sowie mit Vizemeistertiteln bei den 18u-Hallenmeisterschaften (2010) bzw. den 16u-Meisterschaften (2010) hat sich die Tochter von BTV-Landesverbandspräsident Günter Kurz zu einer wahren "Expertin" für Österreichische Meisterschaften entwickelt. In ihrem heutigen Halbfinal-Duell wurde sie von der 13-jährigen Lena Reichel lange Zeit gefordert. "Mit einem 96er-Jahrgang (Kurz; Anm.) so mitspielen zu können, ist eine Versprechung für die Zukunft" (Hager).

Schwaiger - Schlatter, Kurz - Reichel
(6.1.2011)
"Eine kleine Überraschung und drei erwartungsgemäße Siege", so lautet unmittelbar nach dem Ende der Viertelfinal-Partien die erste Bilanz von ÖTV-Mädchentouringcoach Petra Russegger. Die Überraschung des Tages lieferte Ann-Sophie Schwaiger (STV), die die Nummer 1 des Bewerbs, Julia Grabher (VTV), mit 6:4, 7:6 eliminierte. Das Erfolgsrezept dafür fand die 14-jährige Salzburgerin heute an ihrer eigenen Grundlinie. "Julia ist eher eine Offensivspielerin, die permanent Druck, aber auch viele Eigenfehler gemacht hat", so Russegger. "Ann-Sophie hat die Bälle sehr gut verteilt und gut gekontert." Im morgigen Halbfinale wird Schwaiger auf Lisa Schlatter (TTV) treffen, die ihr Viertelfinale gegen Jana Schober (TTV) von Anfang an dominiert hatte und letztendlich glatt mit 6:2, 6:2 als Siegerin vom Platz ging.

Öfter "raus" zu internationalen Vergleichen
Der zweite Finalplatz wird morgen im Duell zwischen Karoline Kurz (BTV, 7:6, 6:3 gegen Elba Kasum/WTV) und Lena Reichel (WTV, 6:1, 6:1 gegen Alena Weiß/KTV) ermittelt. Mit einem Sieg könnte Reichel ihr Vorjahresergebnis (Semifinale) toppen, Kurz hat diesen "Job" (2010 out im Achtelfinale gegen Anna-Maria Heil) bereits jetzt perfekt erledigt. "Bei diesen Meisterschaften sind viele Mädchen mit sehr Voraussetzungen am Platz gestanden", zog ÖTV-Coach Jürgen Hager bereits vor den Semifinal-Partien eine positive Bilanz der Meisterschaften. "Sie müssten allerdings viel öfter "raus" und internationale Vergleiche haben." Aus diesem Grund laufen derzeit mit einigen Girls, darunter u. a. Lena Reichel und Julia Grabher, Gespräche über eine intensivere Zusammenarbeit mit dem ÖTV. "Wir wollen ihnen das Angebot machen", so Russegger, "gemeinsam mit unseren ITF-Gruppen zu ITF-Turnieren zu fahren, sie vor Ort zu betreuen oder ihnen bei der Turniergestaltung unter die Arme zu greifen."

Weidinger - Ofner, Miedler - Fink
(6.1.2011)
Nach einem klaren 6:0, 7:5-Sieg über Philipp Moritz und einem hart umkämpften 3:6, 7:5, 6:2 über Max Voglgruber stehen die beiden ÖTV-Schützlinge Dominic Weidiger und Sebastian Ofner im Halbfinale der Österreichischen 16u-Hallenmeisterschaften und kämpfen am Freitag um den Einzug ins Finale. Für ihren Trainer Jürgen Hager "wird das eine sehr interessante Partie." Auf der einen Seite der absolute Topfavorit Weidinger, auf der anderen Seite der 14-jährige Steirer Ofner, "der - was seine Körpergröße betrifft - ein Spätentwickler ist, bei dem erst jetzt der Wachstumsschub eingesetzt hat" (Hager). Alleine aufgrund dieser Tatsache, aber auch aufgrund der größeren Spielerfahrung geht daher das um ein Jahr ältere NÖTV-Talent als klarer Favorit in das morgige Halbfinale.

Das Match noch gedreht
In seiner Viertelfinal-Partie gegen Moritz verlor Weidinger im zweiten Satz zwar kurz den roten Faden. "Er hat aber wieder ins Match zurückgefunden und das Match nach Hause gespielt." Sebastian Ofner sah gegen Voglgruber hingegen bereits wie der klare Verlierer aus: 3:6, 2:5 lag er hinten, konnte das Match "mit einem ansprechenden dritten Satz" (Hager) aber doch noch zu seinen Gunsten drehen. In der unteren Rasterhälfte kämpfte der an Nummer 2 gesetzte Muckendorfer Lucas Miedler mit variantenreichem Spiel Gregor Schöfberger mit 6:3, 3:6, 6:1 nieder und trifft morgen auf "einen heute taktisch sehr gut eingestellten" (Hager) Lorenz Fink, der Jason-Peter Platzer mit 6:1, 7:5 besiegte.

Besser als 2010?
(5.1.2011)
Waren es bei den Mädels im Schnitt 3,3 Games pro Match, die die Viertelfinalistinnen ihren Gegnerinnen im Achtelfinale überließen, erhöhten die Burschen diese "Statistik" um knapp das Doppelte: 50 Games gingen an die Gegner, 6,25 durchschnittlich pro Match. Auf den geringsten Widerstand traf dabei KTV-Talent Jason-Peter Platzer (2010 im Viertelfinale), der Felix Frühwirth (NÖTV) mit 6:1, 6:0 zurück in die Kabine schickte. Relativ rasch erledigten auch die weiteren Top-Favoriten in der Runde der letzten 16 ihren "Job": Lucas Miedler (NÖTV/2010 out in der 1. Runde) besiegte Lukas Klien (VTV) mit 6:2, 6:2, der an Nummer 1 gesetzte "Südstädtler" Dominic Weidinger (NÖTV) toppte sein Vorjahresergebnis bei den 16u-Hallenmeisterschaften (2010 out im Achtelfinale) und bezwang Jonas Trinker (KTV) mit 6:1, 6:3.

"Sehr interessantes Viertelfinale"
Sebastian Ofner (STTV/2010 out im Viertelfinale) kämpfte Can Güven (WTV) mit 6:3, 7:6 nieder, Gregor Schöfberger (OÖTV) überließ Marco Prochazka (NÖTV) beim 6:0, 6:3 gerade einmal drei Games, Max Voglgruber (OÖTV/2010 im Viertelfinale) eliminierte Lukas Scharinger (OÖTV) mit 7:5, 6:4 und Lorenz Fink (STTV/2010 im Halbfinale) Christian Russinov (KTV) mit 6:3, 7:5. Als einziger über drei Sätze musste Philipp Moritz (KTV) gehen, um Patrick Pöstinger (OÖTV) mit 6:3, 5:7, 6:2 zu bezwingen. "Der morgige Tag", prophezeit ÖTV-Trainer Jürgen Hager, "wird sehr interessant werden. So könnte z. B. Fink gegen Platzer, die beide im U16-Wintercup-Team (4. -6.2., Qualifikationsrunde in Izmir; Anm.) stehen, könnte eine enge Partie werden." Als ersten Anwärter auf den Titel sieht Hager seinen Schützling Dominic Weidinger, wenn auch mit kleinen Einschränkungen: "Ich bin gespannt, wie er mit dem Druck hier umgehen kann. Man sollte aber auch andere Spieler wie z. B. Platzer, Fink oder Miedler nicht außer Acht lassen."

Rasch erledigt

(5.1.2011)
Als wäre als Motto "kurzer Prozess" vorgegeben gewesen, erledigten die acht Viertelfinal-Mädels am Mittwoch ihre Aufgaben im Achtelfinale: Insgesamt überließen sie ihren Gegnerinnen 27 Games, im Schnitt also gerade einmal 3,3 Games pro Match. Am schnellsten ihre Tennistasche konnte dabei Elba Kasum (WTV) ihre Tennistasche wieder packen: 6:0, 6:0 gegen Hanna Gsöls (STTV). Ein Game mehr gab Meisterschaftsspezialistin Karoline Kurz (BTV) bei ihrem 6:0, 6:1-Sieg gegen Johanna Wastian (KTV) ab. Lisa Schlatter (TTV) gewann gegen Jana Strubegger (STV) mit 6:0, 6:2, Lena Reichel (WTV) gegen Sabina Sabanovic (NÖTV) mit 6:1, 6:2, Ann-Sophie Schwaiger (STV) gegen Lisa Hofbauer (STTV) mit 6:3, 6:0, Jana Schober (TTV) eliminierte Elena Etzelsdorfer (OÖTV) mit 6:2, 6:2 und Alena Weiß (KTV) Nadine Neuwirth (KTV) mit 6:3, 6:1. Lediglich die topgesetzte Vorarlbergerin Julia Grabher hatte mehr als erwartet zu kämpfen: Nach verlorenem ersten Satz fand sie allerdings wieder ins Match zurück und siegte letztendlich mit 2:6, 6:1, 6:3.

Amerika als Wiege des Erfolgs?

(5.1.2011)
Lucas Miedler? Absolvierte Ende November 2010 gemeinsam mit Coach Norbert Richter ein Trainingslager in der Bollettieri Academy in Bradenton. Sebastian Ofner? Ging im November 2010 erstmals in Amerika bei Turnieren an den Start und bereitete sich Anfang Dezember gemeinsam mit Gilbert Schaller, Jürgen Hager und ÖTV-Konditionstrainer Florian Pernhaupt in Sunrise in der Nähe von Fort Lauderdale auf die kommende Saison vor. Dominic Weidinger? Wurde ebenfalls im Rahmen des ÖTV-Trainingslagers in Amerika spielerisch, technisch, taktisch und mental auf kurz- und langfristige Aufgaben vorbereitet: In der kommenden Woche steht das ITF-Turnier in Bergheim am Programm. "Das langfristige Ziel", so Hager, "ist, dass er - wie auch alle anderen Spieler in seiner Alters- und Leistungsklasse - im Herrentennis Fuss fasst." 2012 sollen die Grand Slam-Turniere im Juniorenbereich die Schwerpunkte im Turnierkalender der Burschen sein.

Die Favoriten siegen
Fürs erste wird aber noch zu Hause "gekocht": Bei den ÖTV-Jugendhallenmeisterschaften (16u) in Neudörfl absolvierten sämtliche Favoriten ihre Auftaktaufgaben "sehr souverän und solide" (Hager). Das an Nummer 1 gesetzte NÖTV-Talent Dominic Weidinger eliminierte Florian Grimmer mit 6:3, 6:3. Die Nummer 2 des Turniers, Lucas Miedler (NÖTV), überließ Johannes Auer (NÖTV) lediglich vier Games (6:2, 6:2). Sebastian Ofner (STTV) "entfernte" Klemens Gelbenegger (WTV) mit 6:4, 6:2 aus dem Raster. Jason Peter Platzer (NÖTV) hatte mit Fabian Gruber (STTV) nur zu Beginn der Partie zu kämpfen, siegte letztendlich aber doch klar mit 6:3, 6:3. Der einzige gesetzte Spieler, der in Runde 1 ausscheiden musste, war David Pichler (BTV), der Gregor Schöfberger (OÖTV) mit 2:6, 3:6 unterlag.

Vorbild: Ana Ivanovic
(4.1.2011)
"Hallo, ich bin die Lena Reichel. Am liebsten spiele ich Tennis. Deswegen gehe ich in eine Sporthauptschule. Dort kann ich Vormittag und Nachmittag trainieren. Mein Vorbild ist die Ana Ivanovic ... in ein paar Jahren spiele ich auch so gut wie sie. Ich möchte eine Weltklasse-Tennisspielerin sein." Als vor drei Jahren dieses VIDEOauf www.youtube.com  gestellt wurde, konnte bereits erahnt werden, in welche Richtung sich die mittlerweile 14-jährige Wienerin entwickeln würde. "Sie gilt in Österreich als größtes Nachwuchstalent bei den U10- und U12-Spielerinnen", gab Vater Reichel damals die Meinung vieler Experten weiter. Bei den ÖTV-Jugendhallenmeisterschaften (16u) könnte der kampfkräftigen Wienerin der nächste Schritt in Richtung Erfolg gelingen: In Runde 1 besiegte die U12-Hallenmeisterin aus dem Jahr 2008 Mira Antonitsch mit 6:1, 6:0. Ebenfalls ohne Probleme ins Achtelfinale eingezogen ist die topgesetzte Vorarlbergerin Julia Grabher, die Teresa Dvoracek mit 6:2, 6:0 besiegte.

Auf dem Weg nach oben
"Funken" weitere Mitfavoritinnen wie z. B. Elba Kasum (WTV, 6:2, 6:2 gegen Laura Gebeshuber/OÖTV) oder Karoline Kurz (BTV, 6:3, 6:2 gegen Kristina Mrazova/OÖTV) nicht dazwischen, könnten die Jugendhallenmeisterschaften zu einem Duell zweier ÖTV-Talente werden: Vor etwas mehr als einem Jahr hatte sich Grabher, 14u-Vizehallenmeisterin 2010, durch ihren Einzug ins Finale des ITF Kat. 5-Turniers in Nairobi ihren ersten ITF-U18-Weltranglisten-Punkte geholt und im Juli bei der U14-EM gemeinsam mit Barbara Haas die Silbermedaille gewonnen. Insbesondere Karoline Kurz könnte in der unteren Rasterhälfte aber zu einer hohen Hürde für den Rest der Mädels werden: Als Titelträgerin bei den Österreichischen 14u-Hallen- und Freiluftmeisterschaften (2010) sowie mit Vizemeistertiteln bei den 18u-Hallenmeisterschaften (2010) bzw. den 16u-Meisterschaften (2010) hat sich die Tochter von BTV-Landesverbandspräsident Günter Kurz zu einer wahren "Expertin" für Österreichische Meisterschaften entwickelt.

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