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WTA

NEU-DELHI: ANNA-MARIA HEIL KANN IHR ERSTES ACHTELFINALE IN EINEM DAMENBEWERB NICHT ZU ENDE SPIELEN

2011 soll für das 15-jährige ÖTV-Talent Anna-Maria Heil (Bild) der Einstieg ins Damentennis am Programm stehen. Der erste Schritt ist mit der Qualifikation für den Hauptbewerb des 10.000-Dollar-Futures in Neu-Delhi bereits gelungen. Nach dem w.o. ihrer Gegnerin zog Heil sogar in die zweite Runde ein. Dort konnte sie allerdings beim Stand von 2:6 das Match nicht weiterspielen.


NEU-DELHI

30.3.2011

"SOFORT BEI DER SACHE." Ende der letzten Saison hatte ÖTV-Sportdirektor Gilbert Schaller einen positiven Blick zurück und einen hoffnungsvollen Blick nach vorne geworfen, als er auf das Nachwuchstalent Anna-Maria Heil angesprochen wurde: "Sie hat eine gute Saison "abgeliefert", hat ein Turnier (Marsa auf Malta/ITF 4; Anm.) gewonnen und steht jetzt im ITF-Ranking auf 266 (27.12.2010; Anm.). Nächstes Jahr steht für sie der Einstieg ins Damentennis, d. h. die ersten Future-Turniere, am Programm. Mit ihr wollen wir das Ziel "Grand Slam-Turniere" erreichen. Bei den Turnieren und beim Trainingslager in Amerika hat sie eine gute Figur gemacht. Wenn sie am Platz steht, ist sie sofort und immer sehr konzentriert bei der Sache."

ÖSTERREICHERINNEN-DUELL. Gleich bei ihrem ersten Damenturnier, dem 10.000-Dollar-Future in Neu-Delhi, war die 15-jährige Steierin (ITF-Ranking derzeit 229); Anm.) erneut "bei der Sache" und konnte sich nach einem Freilos in Runde 1 der Qualifikation mit zwei glatten Siegen (6:0, 6:2 bzw. 6:1, 6:0; Anm.) für den Hauptbewerb ihres ersten Damenturnies qualifizieren. Dort traf Heil - betreut von ÖTV-Damentouringcoach Petra Russegger - auf  Poojashree Venkatesha und zog, da die auf Rang 514 platzierte Inderin beim Stand von 5:2 für Heil w.o. geben musste, erstmals in ihrer noch jungen Karriere in die zweite Runde eines Damenturniers ein. Dort ereilte sie allerdings das gleiche "Schicksal" wie ihrer Erstrunden-Gegnerin: Im Duell mit Pia König, gegen die sie im Finale von Marsa vor genau einem Jahr mit 7:5, 6:4 im international bisher einzigen Duell die Nase vorne hatte, musste diesmal Heil beim Stand von 2:6 w.o. wegen Übelkeit geben. König, im Februar Finalistin bei den Österreichischen Hallenmeisterschaften in Bad Waltersdorf, ist damit erstmals der Sprung ins Viertelfinale eines Future-Turniers gelungen. In der Runde der letzten acht trifft die 17-jährige Niederösterreicherin nun auf Kyra Shroff (WTA 907).

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