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ATP

NEAPEL: KEIN ZWEITES CHALLENGER-FINALE FÜR ANDREAS HAIDER-MAURER

Beim Neapel-Challenger kam Andreas Haider-Maurer (Bild) von Runde auf Runde immer besser auf "Betriebstemperatur", ehe im Semifinale Boris Pashanskis die Final-Träume zunichte machte.


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Aus für AHM im Semifinale
(2.10.2010)
Dass es "nicht leicht werden" (Andreas Haider-Maurer/ATP 184.) würde, hatte er schon vorausgeahnt - und letztendlich recht behalten. Erst nach 1:43 Stunden konnte Österreichs Nummer 4 gegen Boris Pashanski (ATP 478.) den Centercourt verlassen. Allerdings nicht als Sieger: Der in der Weltrangliste um 294 Plätze besser platzierte Österreicher unterlag dem 27-jährigen Serben mit 3:6, 6:7. Im ersten Satz genügte dem starken Konterspieler aus Belgrad ein Break, im zweiten schien Österreichs Neo-Daviscupper - u. a. auch mit einer verbesserten Aufschlagleistung (87% Punkte nach dem ersten Aufschlag) - das Blatt noch einmal wenden zu können. Im Tiebreak lag er bereits mit 5:1 vorne, konnte diesen Vorsprung allerdings nicht "nach Hause" spielen. Beim Stand von 7:7 leitete ein zu kurz geratener Haider-Maurer-Stopp Pashanskis Smash zum zweiten Matchball ein. Mit einer Vorhand-Longline beendete er das Match und machte damit die Träume des Österreichers von seinem zweiten Challenger-Finale (nach Düsseldorf 2007) zunichte.

Zweites Semi 2010
(1.10.2010)
Als hätte seine Davis Cup-Niederlage einen Schalter umgelegt: Im Doppel des mit 42.500 Euro dotierten Challenger-Turniers in Neapel steht Andreas Haider-Maurer (ATP 184.) mit Partner Bastian Knittel nach einem klaren 6:4, 6:3-Sieg über das Duo Trusendi/Viola bereits im Semifinale. Und auch im Einzel spielt sich der Schützling von Trainer Karel van Wyk "mit Selbstvertrauen und einem schönen Schub" (Haider-Maurer) nach Kitzbühel in sein zweites Challenger-Semifinale in dieser Saison, insgesamt das siebente (Neapel, Kitzbühel, Cancun, Constanta, Sarajewo, Düsseldorf, Graz) seiner Karriere. Nachdem der 23-jährige Niederösterreicher in Runde 1 den Kasachen Yuri Schukin (ATP 125.) mit 6:7(1), 7:6(4), 6:3 niedergekämpft hatte und er sich im Achtelfinale mit 6:3, 6:2 an Titelverteider Frederico Gil (POR/ATP 84) eindrucksvoll für die bittere Niederlage in der Paris-Qualifikation (AHM musste mit Bauchmuskelzerrung aufgeben) revanchierte, konnte ihn im Viertelfinale auch Qualifikant Farrukh Dustov (UZB/ATP 439.) nicht stoppen. Nach 1:24 Stunden war die Partie zu Ende, und Haider-Maurer ging als 6:3, 6:4-Sieger vom Platz. Sein nächster Gegner ist Boris Pashanski (SRB/ATP 478.), der den topgesetzten Potito Starace (ITA) in drei Sätzen eliminierte. "Er kontert sehr gut, spielt recht flach und ist ein ziemlicher Kämpfer", so Haider-Maurer in seinem Blog auf www.tennisnet.com. "Leicht wird das also auch sicher nicht."

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