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ATP

Murray triumphierte in der Stadthalle

Nach 2014 gewann der Schotte auch heuer die Erste Bank Open 500 in Wien. Im Endspiel ließ Murray dem Franzosen Tsonga keine Chance. Oliver Marach musste sich im Doppel-Finale nach vergebenem Matchball geschlagen geben.

©GEPA-Pictures
Der große Triumphator der Erste Bank Open 500 heißt Andy Murray. Der Weltranglisten-Zweite besiegte am Sonntag im Finale vor 7250 Zuschauern in der Wiener Stadthalle den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga in 1:50 Stunden mit 6:3, 7:6 (8/6). Mit dem zweiten Turniererfolg in Wien nach 2014 sicherte sich der Schotte neben dem Siegerscheck in Höhe von 428.800 Euro auch 500 Weltranglisten-Punkte. Damit wahrte der nunmehr siebenfache Saisonsieger auch die Chance, in naher Zukunft den Serben Novak Djokovic als Nummer eins der Weltrangliste abzulösen. Insgesamt war es Murrays 42. Sieg auf der ATP-Tour.  „Seit fünf Monaten spiele ich das beste Tennis meines Lebens. Es war heute wieder ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Nummer eins, aber es ist noch immer ein weiter Weg. Ich muss weiter arbeiten und mich weiter konzentrieren“, sagte Murray.

Marach erst im Endspurt geschlagen

marIm Doppel-Finale musste sich der Steirer Oliver Marach mit seinem französischen Partner Fabrice Martin der polnisch-brasilianischen Paarung Lukasz Kubot und Marcelo Melo mit 6:4, 3:6, 11/13 geschlagen geben. Im Match-Tiebreak wehrten Marach/Martin zunächst vier Matchbälle ab, ehe sie bei 11:10 ihrerseits einen Matchball vorfanden. „Wenn es so eng ist, tut es immer weh. Bei uns fehlen ein paar Dinge. Man muss sagen, dass Lukasz für sie die Partie rausgerettet hat. Er hat sehr gut gespielt. Es war aber trotzdem eine sehr gute Woche für uns. Wir haben zwei sehr gute Doppel-Teams geschlagen“, bilanzierte Marach, der sich mit seinem Partner 59.720 Euro Preisgeld teilt. Die Sieger Kubot/Melo wurden für die erfolgreiche Titelverteidigung mit einem Scheck über 126.400 Euro belohnt.

Zufriedene Bilanz des Turnierdirektors
Sehr zufrieden bilanzierte Turnierdirektor Herwig Straka, der sich über viel positives Feedback seitens der Spieler sowie der Offiziellen der ATP freuen durfte. An den neun Turniertagen kamen 57.000 Zuschauer in die Wiener Stadthalle, womit die Vorjahresmarke (53.800) deutlich übertroffen werden konnte. „Wir sind mit dem Turnier sehr zufrieden, was aber nicht heißt, dass wir nicht weiterhin bestrebt sind, noch besser zu werden“, sagte Straka. Das schönste Lob für das gesamte Organisationsteam hatte am Ende Andy Murray parat: „Das Turnier war schon sehr gut, als ich vor zwei Jahren das erste Mal hier gewesen bin. Seit damals haben sich viele Dinge noch weiter verbessert. Die Arena ist großartig für ein Indoor-Event und war die ganze Woche sehr gut besucht. Die Fans zeigen eine große Begeisterung für das Tennis und sorgen für eine fantastische Stimmung.“

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