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MOSKAU: U16-EM - AUS FÜR STIEFELMEYER IM ACHTELFINALE

Bei der U16-EM in Moskau scheidet Österreichs Zwei-Burschen-Delegation Sebastian Stiefelmeyer (Bild) und Christoph Lang im Achtelfinale bzw. in der 3. Runde aus. Im Doppel holen die beiden die Bronzemedaille.

Out im Achtelfinale, Bronze im Doppel
Obwohl sich Moskau in den letzten Jahren "vom hässlichen Entlein zur kapitalistischen Glitzerstadt" (Der Spiegel) gemausert hat, gibt es immer wieder Momente, in denen dieser Aufschwung in den Hintergrund tritt. "Zeitweise gibt es einen Stromausfall und das Internet funktioniert nicht", berichtet Thomas Tunner aus der Hauptstadt Russlands. Die Resultate seiner Schützlinge konnte der Coach dennoch in die Heimat übermitteln: Christoph Lang scheiterte bei der U16-EM in der dritten Runde am Niederländer Justin Eleveld 3/6, 3/6. Sebastian Stiefelmeyer kam bis ins Achtelfinale und unterlag dort der Nummer 2 des Turniers, dem Weißrussen Pavel Filin, 4/6, 2/6. Im Doppel gelingt den beiden der Einzug in die Vorschlussrunde. Dabei schaltetet das rotweißrote Duo die Nummer drei und fünf des Turniers aus. Erst im Semifinale mussten sich Stiefelmeyer/Lang der als Nummer zwei gesetzen Paarung Boluda/Marti mit 6/7(5), 2/6 geschlagen geben. Thomas Tunner: "Die Ergebnisse lassen auch auf einen erfolgreichen Summer Cup/Borotra Cup hoffen, bei welchem Lang, Stiefelmeyer und Björn Treber ab Dienstag in Bresslau spielen werden und hoffentlich die Qualifikation für die Finalrunde in Le Touquet meistern."

Trotz Rückstand zum Erfolg
Mit zwei Burschen ist Teambetreuer Thomas Tunner zu den "European Junior Championships" für 16-jährige nach Moskau gereist, und alle beide stehen bereits in der dritten Runde. Nachdem Sebastian Stiefelmeyer zum Auftakt ein Freilos hatte, traf der Wiener in der zweiten Runde auf den als Nummer 13 gesetzten Antonio Lupieri und besiegte den Kroaten nach hartem Kampf mit 4/6, 6/4, 6/1. "Sebi hat nach einem 4/6, 1/3-Rückstand doch noch zu seinem konstanten Grundlinienspiel gefunden", freut sich Tunner, "und konnte das Match noch drehen." Eine ähnliche "Taktik" verfolgte auch Christoph Lang in seinem Zweitrundenspiel gegen den Kroaten Gordan Brkic. "Nach anfänglichen Unsicherheiten und einem schlechten zweiten Satz fand Christoph sein Selbstvertrauen wieder", so Tunner, "und gewann nach einem 3/5-Rückstand im dritten Satz doch noch mit 6/4, 1/6, 7/5." Im Mädchenbewerb war für Österreichs Drei-Mädel-Delegation spätestens in der zweiten Runde Endstation: Christina Auer war ebenso wie Biljana Milosevska bereits in der ersten Runde ausgeschieden, Stephanie Hirsch zog in der zweiten Runde gegen die Belgierin Sofie Oyen mit 3/6, 2/6 den Kürzeren.

wowo
 

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