Zum Inhalt springen

ATP

MONZA: WERNER ESCHAUER HOLT 9. KARRIERE-TITEL

Beim 25.000 U$+H Challenger im italienischen "Formel 1 Mekka" Monza, präsentierte sich der Hollensteiner weiter in Top-Form und stürmte zu einem 2. Challenger-Titel im dritten Saisonfinale!

Ohne Gameverlust zum Titelgewinn
Dieses Finale hätte sich Werner Eschauer sicher nicht erträumt, doch sein Gegner, der Top-Gesetzte Jan Hajek (TCH/ATP 93), musste verletzungsbedingt beim Stand von 6/0 3/0 für Eschauer aufgeben. Durch den Sieg in Monza katapultierte sich der Hollensteiner wieder unter die Top 100 der ATP-Rangliste und wird sich etwa bei Alex Peya einreihen. Schon nächste Woche beim Challenger von Chiasso (SUI) wird es für Eschauer schwer werden, seine Position zu halten, denn im Vorjahr holte er sich dort den Titel.

Werner Eschauer ist derzeit einer der besten Challenger-Spieler der Welt

Bereits zum dritten Mal in der laufenden Saison steht der 32-jährige Niederösterreicher in einem Challenger-Endspiel. Nach dem Turniersieg in Breslau und der F'inalniederlage von Barletta, kämpft Eschauer nun in Monza gegen den Top-Gesetzten Tschechen Jan Hajek (ATP 93) um den Titel. Zuvor bewies Eschauer in der ersten Runde stahlharte Nerven, denn er besiegte im besten Match des Turniers, den Tschechen Tomas Zib (ATP 131) hauchdünn mit 6/2 3/6 und 7/6. Im Achtelfinale spielte er dann gegen den Ex-Top 20 Mann Felix Mantilla (ATP-), der nach seiner krankheitsbedingten Pause ein Comeback feierte. Beim Stande von 4:0 für Eschauer musste der Spanier den Turnierstrapazen Tribut zollen und aufgeben. Im Viertelfinale schaltete Eschauer dann den an Nummer 2 gesetzten Lokalmatador Alessio di Mauro (ITA/ATP 101) mit 7/6 6/1 aus und im Semifinale gelang ihm die Revanche am Argentinier Carlos Berlocq (ATP 104), dem er noch in Barletta hauchdünn unterlegen war.


bh

Top Themen der Redaktion

ATP

"Es war ein Vergnügen - auch wenn ich verloren habe"

Dominic Thiem unterlag bei den ATP-Finals in London zum zweiten Mal in Folge im Endspiel. Der Niederösterreicher musste sich dem Russen Daniil Medvedev, der mit Fortdauer der Partie immer stärker wurde, in drei Sätzen geschlagen geben.