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MÖDLING: INNOVATION BEI DEN DOPPEL-STAATSMEISTERSCHAFTEN FÜR SENIOREN

Erstmals wurden heuer die Doppel-Staatsmeisterschaften nach einem neuen System ausgetragen: Trotz Niederlage konnte man dennoch den Titel gewinnen. Profitiert hat davon insbesondere Peter Pokorny (Bild).

Neues System
(6.5.2010)
„Altsein ist ein herrlich Ding, wenn man nicht verlernt hat, was Anfangen heißt." Dieses Zitat des österreichischen Sozial- und Religionsphilosophen Martin Buber passte perfekt zu den von 28.4. bis 2.5. auf der Anlage des BMTC Brühl ausgetragenen Österreichischen Doppel-Staatsmeisterschaften für Senioren. Denn erstmals wurden die Meisterschaften nach einem komplett neuen System ausgetragen: Bis zum Viertelfinale "durfte" ein Team verlieren, schied dann allerdings nicht aus, sondern konnte noch in das Turnier eingreifen. ÖTV-Wettspielreferent Heinz Lampe: "In einem sogenannten Doppelraster trafen dann die Verlierer aufeinander und konnten sich so sogar noch bis ins Finale vorkämpfen. Erst, wenn ein Team zwei Mal verloren hatte, war es endgültig ausgeschieden."

Pokorny holt trotz Niederlage den Titel
Der Grund für diese Innovation, "die vom Großteil der SpielerInnen sehr gut angenommen wurde" (Lampe), war, dass die SpielerInnen mindestens zwei Mal zum Einsatz kommen sollten. Und ausgerechnet ein vielfacher Welt- und Europameister konnte davon profitieren: Peter Pokorny mit Partner Hans Gradischnig an seiner Seite musste sich im Achtelfinale der Altersklasse Herren 65 Edmund Seliger/Herbert Brenner geschlagen geben, besiegte dann in der ersten "Verlierer"-Runde allerdings Karl Bohuslavizki/Gerhard Mittermayer und stand nach weiteren drei Siegen letztendlich doch im Finale, in dem er Johannes Mühlenburg/Roland Painhaupt mit 6:0, 6:0 keine Chance ließ. Die weiteren Titelgewinner: Manfred Hundstorfer/Martin Kohout (Herren 35), Peter Dürhammer/Herbert Riederer (Herren 45), Gerhard Thaler/Wolfgang Metzger (Herren 60), Karin Reisner/Karin Hartmann (Damen 35).

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