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Fed Cup

Mit voller Kraft gegen Georgien

Nach dem 0:3 gegen Lettland spielen Barbara Haas und Julia Grabher am Samstag beim Turnier in Tallinn gegen Georgien um den Klassenerhalt in der Europa/Afrika-Zone 1. Die Vorzeichen stehen gut.

Melanie Klaffner (links) und Pia König waren gegen das Weltklasseteam aus Lettland chancenlos. ©GEPA-Pictures

Allzu verständlich, dass Kapitän Jürgen Waber beim Fed-Cup-Turnier in Tallinn am letzten Spieltag der Gruppenphase seine besten Rennpferde im Stall gelassen hat, um sie zu schonen. Nach dem 1:2 gegen Polen und dem knappen 1:2 gegen die Türkei, durften / mussten sich also Pia König (WTA-562) und Melanie Klaffner (WTA-523) im bedeutungslosen Duell mit den Weltklasse-Damen aus Lettland messen. König verlor gegen die Weltranglisten-15. Sevastova 0:6, 1:6, Klaffner darf im Lebenslauf anmerken, dass sie gegen die Weltranglisten-Sechste Ostapenko beim 6:2, 0:6, 3:6 einen Satz gewonnen hat. Im Doppel unterlagen Klaffner / König der Paarung Diana Marcinkevica / Daniela Vismane 6:2, 2:6, 3:6.

Sei's drum, am Samstag steht für Österreich, also für die 21-jährigen Barbara Haas und Julia Grabher,  mehr auf dem Spiel:

Die Nationalmannschaft muss nach den drei Niederlagen als Letzter der Gruppe D am Samstag ab 9 Uhr MEZ gegen Georgien um den Verbleib in der Europa/Afrika-Zone 1 antreten. Die Vorzeichen stehen prinzipiell gut. 1) sind Haas und Grabher ausgerastet; 2) konnten Gorgodze (WTA-326) und Shapatava (WTA-343) von den deutlich besser klassierten Österreicherinnen im Vorjahr in Tallinn 2:1 besiegt werden. Das macht auch Jürgen Waber Mut.

 "Ich erwarte zwei ausgeglichene Singles, in denen wir leicht zu favorisieren sind", sagt Waber. "Im Doppel haben wir im Vorjahr überraschend gewonnen. Ich hoffe, dass diesmal davor schon alles klar ist." Jedenfalls kann der Kapitän zwei frische Spielerinnen aufbieten. "Das könnte am Ende den Unterschied ausmachen."

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