Zum Inhalt springen

Fed Cup

MIT EINEM GUTEN START IST ALLES MÖGLICH!

Die Pressekonferenz am Mittwochvormittag war zwar nicht gut besucht, aber unsere Damen, allen voran Sybille Bammer, sehen gute Chanen auf ein Weiterkommen.

Den Medientermin am Mittwochvormittag hatte das heimische Fed-Cup-Team rasch abgehakt. Nur zwei einheimische Journalisten waren gekommen, um die Österreicherinnen über ihre Chancen zum bevorstehenden Erstrundenduell in der Weltgruppe I am Wochenende gegen Spanien in Rocafort bei Valencia zu befragen. „Die Pressekonferenz war schnell erledigt. So konnten wir uns gleich wieder der Vorbereitung widmen“, meinte Sybille Bammer.

Österreichs Nummer eins beeindruckte ÖTV-Kapitän Alfred Tesar an den beiden ersten Tagen in Rocafort mit einem großen Trainingspensum. „Sie hat mit ihrem Coach Jürgen Waber am Dienstag sieben Stunden trainiert, am Mittwoch waren es immerhin auch noch fünf. Sybille hat die Leaderrolle im Team übernommen und ist dadurch sehr motiviert“, sagte Tesar.

„Die Basis für mein Spiel ist eine hundertprozentige Fitness, und die lässt sich nur mit hartem Training erarbeiten. Ich war mit dieser Strategie in den vergangenen Monaten sehr erfolgreich und werde deshalb von diesem Weg auch nicht abrücken“, meinte die aktuelle Nummer 53 der Weltrangliste. Ein Sieg über Spanien wäre für die Oberösterreicherin, die am 27. April ihren 26. Geburtstag feiert, wohl das schönste Geschenk.

„Die Spanierinnen gehen aufgrund ihrer Weltranglistenpositionen und des Heimvorteils als Favoritinnen in diese Begegnung. Aber wir werden es ihnen sicher nicht leicht machen. Die Einzelpartien sind offen. Wenn uns am Samstag ein guter Start gelingt, ist alles möglich“, ist Bammer überzeugt. Die Gastgeberinnen treten in der Besetzung Anabel Medina Garrigues (WTA-Rang 24), Lourdes Dominguez Lino (43), Maria Sanchez Lorenzo (64) und Virginia Ruano Pascual (73) gegen Österreich an.

Während allgemein erwartet wird, dass Medina Garrigues und Dominguez Lino für Spanien die Einzel bestreiten, wartet Alfred Tesar mit der Entscheidung noch ab, ob er am Samstag Yvonne Meusburger oder Tamira Paszek neben Bammer in der zweiten Singlepartie aufbieten wird. „Die beiden machen es mir nicht leicht. Sie trainieren sehr gut und brennen vor Ehrgeiz“, so Tesar.

Fed Cup (Weltgruppe I, 22. – 23. April 2006):
Spanien – Österreich
Frankreich – Italien
Deutschland – USA
Belgien – Russland

Top Themen der Redaktion

COVID-19Verbands-Info

Offener Brief der ÖTV-Spitze

Präsident Magnus Brunner und die neun LandespräsidentInnen wenden sich an die Minister Kogler und Anschober - es gibt ausgezeichnete Argumente für die Öffnung der Tennishallen.

COVID-19

Sport-Gipfel mit Ministern am Freitag

Sportminister Kogler und Gesundheitsminister Anschober beraten mit Vertretern des organisierten Sports über die Zukunft des Amateur- und Freizeitsports.