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Mira & Marco: M & M's im Semifinale!

Auch im Viertelfinale des "Sport Hotel Kurz Junior Classic 2014" hielt sich Mira Antonitsch (links) an ihr bisheriges "Motto", keinen Satzverlust zuzulassen: Das an Nummer 7 gesetzte NÖTV-Talent besiegte die Italienierin Martina Pratesi glatt mit 6:1, 6:2. Antonitsch-Trainer Thomas Strengberger: "Sie hat heute sehr gut und konzentriert gespielt." Ebenso in der Runde der letzten vier: Marco Prochazka, der David Szintai mit 7:5, 6:0 nach Hause schickte.


Auf ihr "normales" späteres Leben bereitet sie sich derzeit mithilfe der Maturaschule Dr. Roland vor. Und auch am sportlichen Leben später auf der WTA-Tour wird schon seit Jahren intensiv gefeilt. "Früher war es oft noch so, dass ich zwar sehr schnell, aber nur selten ins Feld gespielt habe", erinnert sich Mira Antonitsch (ITF 460) an ihre Anfänge, die bei der 15-Jährigen noch gar nicht allzu lange zurück liegen. "Daran haben wir in den letzten Monaten sehr intensiv gearbeitet, sodass ich jetzt sowohl zügig als auch sicher spielen kann. Mittlerweile weiß ich sehr genau, was ich zu tun habe, wenn ich auf den Platz hinausgehe." Auch im Viertelfinale des Sport Hotel Kurz Junior Classic 2014 in Oberpullendorf gab es im Spiel der an Nummer 7 gesetzten Niederösterreicherin nur wenige "Wissenslücken": Antonitsch besiegte die Italienierin Martina Pratesi (ITF 838) glatt mit 6:1, 6:2 und zog damit nach einem ITF Kat. 5-Turnier in Mostar (2012) zum zweiten Mal in ihrer Karriere ins Semifinale ein. Miras Trainer Thomas Strengberger konnte danach eine positive Bilanz ziehen: "Was Mira gezeigt hat, war insgesamt eine sehr, sehr gute Leistung. Das Ergebnis sieht allerdings klarer aus, als der Spielverlauf tatsächlich war. Sie hat über weite Strecken des Matches sehr konzentriert gespielt. Man muss aber ehrlich sagen: Im ersten Satz hätte es beim Stand von 4:1 auch ganz anders stehen können, da die Games sehr eng waren und immer wieder Vorteil, Einstand gestanden ist. Zu Ende des zweiten Satz ist Mira dann etwas nervös geworden." Im Kampf um den Einzug ins Finale trifft Antonitsch auf die Siegerin der Partie Alessia Dario - Alessandra Simonelli.

Fußballfan Marco im Semifinale
Im zweiten Viertelfinale mit österreichischer Beteiligung ging es für Marco Prochazka (ITF 319) um den Einzug in sein insgesamt drittes Semifinale in seiner Karriere. Der an Nummer 2 gesetzte 17-jährige Maria Enzersdorfer , der sich im Vorjahr bei einem ITF Kat. 5-Turnier in Nairobi den ersten internationalen Titel gesichert hatte, besiegte David Szintai (ITF 911) mit 7:5, 6:0. Im Verlauf des bisherigen Turniers hatte Fußballfan Marco ("Rapid Wien Lebenssinn!") sämtliche seiner Gegner im ersten Satz überrollt und ihnen jeweils nur ein einziges Game überlassen. Gegen den Ungarn Szintai, tat sich der Schützling von Mario Kargl zumindest zu Beginn etwas schwerer. In einem engen und hart umkämpften ersten Satz schaffte Prochazka vier Breaks, während Szintai dem Österreich drei Mal den Aufschlag abnehmen konnte. Der Wiener servierte den ersten Satz zum 7:5 aus. Der Ungar ließ sich daraufhin zu einigen Undisziplinierheiten hinreißen und wurde mit einem Punkt und Gameverlust bestraft und mußte den zweiten Satz bei 0:1 starten. Szintai riskierte ab diesen Zeitpunkt alles, drosch auf jeden Ball, während Prochazka ruhig blieb, von der Grundlinie so gut wie jeden Ball zurückbrachte, und den zweiten Satz mit 6:0 beendete. In der Runde der letzten vier trifft Prochazka auf den Sieger der Partie Maximilian Engshuber (GER) – Vladimir Kurek (SVK). In der kommenden Woche steht für Prochazka – ebenso wie für Livia Kraus - das ITF Kat. 4-Turnier in Berlin am Programm.


Gabriel_Huber

Premiere im Burgenland
Im Doppelbewerb der Burschen hatte der Tiroler Gabriel Huber (Bild oben), der erst vor kurzem bei den Österreichischen Jugendhallenmeisterschaften (u16) im Semifinale gegen den späteren Staatsmeister Haim verloren hat, für eine Riesenüberraschung gesorgt: Bei seiner ersten Teilnahme an einem ITF-Turnier hatte er mit Partner Mike Veldheer an seiner Seite am Dienstag die topgesetzte Paarung Max Voglgruber / Marco Prochazka mit 6:2, 6:4 besiegt und war ins Viertelfinale eingezogen. Erst beim Spiel um den Einzug in das Semifinale mussten sie sich der slowakischen Paarung Vladimir Kurek / Michal Selecky mit 4:6, 4:6 geschlagen geben! Huber (23.9.1999), bester Spieler im Jahrgang 1999 in Österreich, ist heuer das erste Jahr in der Altersgruppe u16 mit dabei. Aufgrund seiner vier internationalen Turniersiege und mehrerer Finale und Semifinale auf der TE-Serie war der jungen Tiroler 2013 für die EYOF in Utrecht durch das olympische Komitee nominiert worden.

Links:
» ITF-Turnier (u18) in Oberpullendorf | Website

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