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ATP

Michael Linzer im Viertelfinale!

Zum zweiten Mal in seiner Karriere zieht Michael Linzer (Bild) ins Viertelfinale eines Challenger-Turniers ein: Der 23-jährige Niederösterreicher besiegte - nach überstandener Bauchmuskelverletzung - im Achtelfinale des mit 42.500 Euro dotierten Turniers Mikhail Kukushkin mit 7:6, 6:4. Sein nächster Gegner: Bastian Knittel, der Andreas Haider-Maurer eliminierte.


Riesenerfolg für Michael Linzer: Der 23-jährige Niederösterreicher besiegte im Achtelfinale des mit 42.500 Euro dotierten Challenger-Turniers in Mersin (TUR) den an Nummer 5 gesetzten Kasachen Mikhail Kukushkin nach 2:15 Stunden Spielzeit mit 7:6(5), 6:4. Für Linzer, der in der Vergangenheit immer wieder mit diversen Verletzungen zu kämpfen hatte, ist das nach Arad (ROU) aus dem Jahr 2012 sein zweiter Einzug in die Runde der letzten acht bei einem Challenger-Turnier. Dort trifft Linzer, der sich über die Qualifikation in den Hauptbewerb gekämpft hatte, nun auf den Deutschen Bastian Knittel, der Andreas Haider-Maurer im parallel stattgefundenen Match mit 6:2, 6:4 aus dem Bewerb warf. Linzer-Trainer Wolfgang Schranz: "Nachdem Ronnie Leitgeb erst gestern Michaels Namen im Zusammenhang mit dem zweiten Einzelplatz im Davis Cup-Team in den Mund genommen hat, wäre ein Viertelfinal-Duell mit Andi schon sehr interessant gewesen."

Linzer wieder fit
Es hatte lange gedauert, bis der Rechtshänder, der von guten Grundschlägen und hartem Aufschlag lebt, überhaupt fit genug für Turniere dieser Preisklasse war. "Er war ziemlich lang mit einer Bauchmuskelverletzung bedient. Deshalb haben wir in den letzten Wochen nur sehr wenig am Platz, dafür umso mehr an seiner körperlichen Fitness gearbeitet. Es war aber relativ klar, dass er, sobald er keine Schmerzen mehr hat, wieder gewinnen wird, weil er mittlerweile über diese Qualitäten verfügt," so Schranz. In den letzten Wochen sah es allerdings noch nicht danach aus: Bei zwei Futures in Antalya im März war Linzer bereits zum Auftakt ausgeschieden bzw. hatte im Achtelfinale w.o. geben müssen, "weil sein Bauch nicht gehalten hat. Gott sei Dank hat sich das mittlerweile gegeben, und er konnte zwei Leute schlagen, die wirklich gut Tennis spielen können - in der ersten Runde Evgeny Korolev und jetzt Kukushkin. Das gibt ihm jetzt enorm Auftrieb" (Schranz). Nach Mersin sollten die nächsten Challenger am Programm stehen. "Er hat allerdings noch immer das Problem, das für die Reisen dorthin kaum Geld zur Verfügung steht", so Schranz. "Es ist immer ein enormer Kampf, um ihn überhaupt auf Turniere schicken zu können."

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