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ATP

MELBOURNE: OLIVER MARACH SCHEIDET ERST IM SEMIFINALE AUS

Beim ersten Grand Slam-Turnier der Saison können Oliver Marach (Bild) und Doppelpartner Lukasz Kubot ihre Rolle als Geheimfavoriten nicht mehr "weiterspielen": Im Australian Open-Halbfinale kam das Out.

Glattes Out
(29.1.2009)
Für Oliver Marach kam am Donnerstag im Doppel-Semifinale der Australian Open die Endstation. Mit seinem polnischen Partner Lukasz Kubot unterlag der Steirer den als Nummer drei gesetzten Mahesh Bhupathi/Mark Knowles (IND/BAH) glatt mit 3:6, 1:6. Der Halbfinaleinzug beim Grand-Slam-Turnier in Melbourne war der bisher größte Erfolg in der Karriere des 28-Jährigen.

Down Under auf der Siegesstrasse

(27.1.2009)
Im Jahr 2000 wagte "Die Presse" einen kühnen Blick in die Zukunft: Ein Bericht über den damals 20-jährigen Steirer Oliver Marach wurde mit dem Titel "Die Siegesmaschine" eingeleitet. Neun Jahre später wäre eine weitere Story mit der Headline "Die Siegesmaschine, Teil 2" angebracht: Oliver Marach steht mit seinem Doppel-Partner Lukasz Kubot im Halbfinale der Australian Open und ist damit "nur" mehr zwei Siege davon entfernt, Julian Knowle als Österreichs letzten Grand Slam-Sieger (US Open 2007) abzulösen. Die österreichisch-polnische Paarung setzte sich im Viertelfinale gegen die Polen Mariusz Fyrstenberg und Marcin Matkowski klar und deutlich mit 6:2, 6:2 durch und trifft nun im Halbfinale am Donnerstag auf das an Nummer drei gesetzte Duo Mahesh Bhupathi und Mark Knowles (IND/BAH). Keine leichte Aufgabe, aber auch keine "Mission impossible": Im Verlauf des gesamten Turniers mussten Marach/Kubot bisher noch keinen einzigen Satz abgeben, sogar die an Nummer 1 gesetzten Daniel Nestor/Nenad Zimonjic (CAN/SRB) "entfernten" die beiden in der zweiten Runde mit 7:5, 6:4 aus dem Raster. Marach unmittelbar nach dem Semifinaleinzug: "Ich bin sehr glücklich, das ist mit Abstand unser größter Erfolg und ein unbeschreibliches Gefühl." Als Motto fürs Semifinale sollte seine Matchbilanz nach dem Viertelfinalsieg über Fyrstenberg/Matkowski weiterleben: "Wir sind froh, aber noch nicht zufrieden."

wowo

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