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MELBOURNE: ANDREAS HAIDER-MAURER FÜHRT IM "DAVIS CUP-DUELL" MIT KASACHSTAN 1:0. GEGEN "KANADA" KAM DAS AUS!

Mit einem 7:5, 6:2-Erfolg über den Kasachen Evgeny Korolev startete Andreas Haider-Maurer (Bild) in die Australian Open 2013. Damit entschied der Waldviertler in der ersten Qualifikationsrunde den ersten "inoffiziellen Davis Cup-Test" für Österreich, denn Korolev ist Mitglied des kasachischen Davis Cup-Teams. In der zweiten Runde musste sich "AHM" allerdings geschlagen geben.



AUSTRALIAN OPEN - QUALIFIKATION

 

10. Jänner 2013

HAIDER-MAURER GEWINNT & VERLIERT.
An Position 1 in der Qualifikation des ersten Grand Slam-Turniers 2013 gesetzt startete Andreas Haider-Maurer vergangene Nacht mit einem 7:5, 6:2-Erfolg über den Kasachen Evgeny Korolev in die Australian Open 2013. Damit entschied der Waldviertler den ersten "inoffiziellen Davis Cup-Test" für Österreich, denn Korolev ist Mitglied des kasachischen Davis Cup-Teams, mit dem es Österreichs Davis Cup-Team von 1. bis 3. Februar 2013 in Astana zu tun bekommen wird. Im ersten Satz lag Haider-Maurer bereits mit einem Break 3:4 hinten, "hat dann aber sofort das Rebreak geschafft", so Haider-Maurer-Trainer Werner Eschauer in einem Telefonat mit Haider-Maurer-Manager Bernd Haberleitner. "Zum 7:5 ist ihm dann das nächste Break gelungen." Eschauers Bilanz nach dieser Partie: "Es war von Andi eine gute und solide Leistung, im zweiten Satz, der nach 26 Minuten zu Ende war, war er dann klar der bessere Spieler." Die Basis für diese Leistung hatte sich Österreichs Nummer 2 während einer Trainingswoche in Sydney geholt. Auch Davis Cup-Captain Clemens Trimmel beobachtete Österreichs erstes "Duell" mit Kasachstan vor Ort. "Korolev ist ein sehr risikoreicher Spieler mit sehr flachen und schnellen Schlägen. Aufgrund dieses Spielstils war er heute auch sehr fehleranfällig. Im ersten Satz war es ein ziemliches Hin-und-Her - sobald Korolev einen "Lauf" hat, ist man als Gegner manchmal nur "Passagier", der das Spiel nur schwer beeinflussen kann. Andi hat sich dabei v. a. mit seinem Aufschlag etwas schwer getan, da es heute auch sehr windig war. Andi ist aber ganz einfach der solidere Spieler." Die Aussagekraft von Haider-Maurers Sieg für Österreichs Davis Cup-Duell mit Kasachstan will Trimmel "aber auf keinen Fall überbewerten.Wir spielen in Astana in der Halle auf Sand, hier in Melbourne wird im Freien auf Hardcourt gespielt. Für Andi ist es aber sicherlich ein gutes Gefühl, ihn einmal geschlagen zu haben." In der zweiten Qualifikationsrunde traf Andreas Haider-Maurer erstmals auf den Kanadier Peter Polansky und musste sich 5:7, 6:7(4) geschlagen geben. Eschauer: "Eines der größten kanadischen Talente, das auch im Davis Cup-Team Kanadas steht."

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