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Mayr-Achleitner erstmals im Viertelfinale!

Nach fünf Matchbällen durfte Patricia Mayr-Achleitner (Bild) endlich jubeln: Österreichs Nummer 2 besiegte im Achtelfinale der "Generali Ladies Linz" die Ukrainerin Marina Zanevska mit 6:1, 6:7, 6:4 und steht bei Österreichs größtem Damenturnier erstmals in der Runde der letzten acht.


Patricia Mayr-Achleitner hat es geschafft: Die Tirolerin gewann bei den Generali Ladies in Linz ein hart umkämpftes Spiel gegen die Ukrainerin Marina Zanevska 6:1, 6:7(1), 6:4 und zog damit erstmals in der Stahlstadt ins Viertelfinale ein. Zanevska kam als Lucky Loser der Qualifikation in den Hauptbewerb und gewann in Runde 1 etwas überraschend gegen Aleksandra Krunic (SRB). Ebenso überraschend und vor allem auch erfreulich war in Runde 1 der Sieg von Mayr-Achleitner gegen die Nummer 21 der Welt, Sorana Cirstea (ROU). Beide spielen erstmals auf der Tour gegeneinander. In der Weltrangliste ist die Tirolerin aktuell um 6 Positionen besser platziert als die junge Dame aus Odessa: 107 zu 113, Vorteil Mayr-Achleitner, wenn man so will. Mayr-Achleitner startete furios, ganz im Gegensatz zu ihrer ersten Partie gegen Cirstea. 6:1 nach 26 Minuten, und die Tirolerin legte  gleich nach, mit dem Break im ersten Game des zweiten Satzes. Bei 5:3 und Aufschlag Zanevskas hatte Mayr-Achleitner ihre ersten beiden Matchbälle  - 65 Minuten. Beide wurden abgewehrt und man hatte danach das Gefühl, dass die Tirolerin plötzlich Angst vor dem Siegen bekam. Es kam zum Tiebreak, und das ging mit 1:7 an Zanevska. Der Entscheidungssatz begann mit einem Break Zanevskas und anschließendem Rebreak – und danach ging es mit dem Service weiter. Zu diesem Zeitpunkt hatte Mayr-Achleitner 19 Break-Punkte, von denen sie nur sechs verwerten konnte. Bei 5:4 für Mayr-Achleitner und Aufschlag Zanevska schien die Entscheidung wieder näher zu rücken, bei drei weiteren Matchbällen nach 2 Stunden 21 Minuten. Patricia Mayr-Achleitner verwertete ihren fünften Matchball und steht damit erstmals im Viertelfinale von Linz – und trifft dort auf die Siegerin der Partie Kerber vs. Cadantu. „Das war ein komischer Tag heute, ich habe es mir selbst schwer gemacht, habe keine Matchbälle verwertet und war mir manchmal zu sicher", zog Österreichs Nummer 2 danach eine kritische Bilanz. "Ich habe mich zu früh als Siegerin gesehen - das war ein Fehler! Aber ich bin nun überglücklich, es geschafft zu haben!"


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