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Rollstuhltennis

Maximilian Taucher erreicht beim Junioren-Bewerb der US Open das Halbfinale

Als einer von 8 Spielern qualifizierte sich Maximilian Taucher für die Premiere eines Rollstuhltennis-Juniorenbewerbs bei einem Grand-Slam-Turnier und erreichte das Halbfinale.

Maxi mit Trainer Maximilian Forer @Privat

Insgesamt acht Spieler qualifizierten sich für den ersten Juniorenbewerb bei einem Grand-Slam-Turnier, und so durfte auch der Youngster Maximilian Taucher, als Nummer vier der Welt, in Flushing Meadows aufschlagen. „Es war unglaublich und es gab in New York so viele neue Eindrücke und besondere Momente. Trotzdem konnte ich mich auf mein erstes Spiel konzentrieren und dieses dann auch gewinnen“, blickte der 14-jährige Taucher stolz auf die vergangene Woche zurück.

Nach dem 6:3,-7:5-Auftaktsieg gegen den Lokalfavoriten Charlie Cooper traf Taucher im Halbfinale auf den Briten Dahnon Ward, gegen den sich der Vorarlberger klar mit 2:6, 0:6 geschlagen geben musste. Gemeinsam mit seinem britischen Partner Andrew Penney lieferte sich Taucher im Anschluss einen wahren Krimi beim Doppelhalbfinale. Das Duo führte gegen den Australier Saalim Naser und den Niederländer Ivar van Rijt bereits mit 6:1, 4:0, unterlag nach einem langen Schlagabtausch schließlich aber doch mit 6:1, 6:7 und 8:10.

„Maximilian war der jüngste Spieler im Teilnehmerfeld, konnte dabei aber mit allen anderen gut mithalten. Er zeigte eine unglaubliche Leistung und wir sind stolz auf ihn“, so Trainer Maximilian Forer, der den Nachwuchssportler gemeinsam mit Vater Alexander vor Ort unterstützte. „Es war ein tolles und erfolgreiches Erlebnis und ich danke allen, die das möglich gemacht haben“, so Taucher rückblickend. Realisiert wurde die Finanzierung der Anreise und die Teilnahme dabei durch den Österreichischen Tennisverband, den Behindertensportverband und die Gönner des Heimatsvereins UTC Dornbirn.

Maxi mit der Nr. 2 der Welt, Shingo Kunieda (JPA) @Privat
@Privat

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