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ATP

Martin Fischer kämpft großartig ...

... und verliert trotzdem: Martin Fischer (Bild) musste sich in seinem Erstrunden-Match dem Argentinier Horacio Zeballos mit 5:7, 6:1, 3:6 geschlagen geben. Das nächste Highlight am ersten Spieltag des bet-at-home-Cup Kitzbühel wird das Duell Dominic Thiem gegen Andrey Kuznetsov sein.


Als erster der fünf im Hauptbewerb des bet-at-home-Cup Kitzbühel vertretenen Österreicher durfte am ersten Spieltag Martin Fischer gegen Horacio Zeballos in der ersten Hauptbewerbsrunde antreten. Kein leichtes Los für den Vorarlberger, hat der Argentinier in dieser Saison immerhin Größen á la Rafael Nadal (Finale von Vina del Mar im Februar) auf seiner "Abschussliste". Zuletzt hatte es für den 28-Jährigen zuletzt allerdings vier Auftaktpleiten in Folge gesetzt. Ausgerechnet im Erstrunden-Duell mit dem Österreicher konnte Zeballos diesem "Trend" ein Ende setzen: Der Argentinier ging nach 2:05 Stunden als 7:5, 1:6, 6:3-Sieger vom Platz und trifft in der zweiten Runde auf Marcel Granollers, der Gilbert Schaller-Schützling Mate Pavic in zwei Sätzen (7:6, 6:2) besiegen konnte. Fischers erste Reaktion nach der Niederlage: "Ich hab im zweiten Satz sehr gut gespielt, im dritten Satz aber zu viele Breakchancen nicht genutzt und auch die Qualifikationspartien in den Beinen stark gespielt. Noch dazu hat Zeballos sehr gefährliche Grundschläge, was gerade hier in der Höhenlage sehr gefährlich ist."

Comeback nach langer Pause
Trotz der Niederlage darf Fischer mit der gezeigten Leistung zufrieden sein, gab es im Leben des 27-jährigen Vorarlbergers zuletzt nämlich einige  Ecken und Kanten: Aufgrund einer langwierigen Bauchmuskelverletzung - zugezogen beim ATP-Turnier in der Wiener Stadthalle - hatte Fischer 2012 die Saison vorzeitig beenden müssen. Diese Saison hatte er nach dreimonatiger Pause mit zwei Turniersiegen - einem Challenger in Rom (Doppel) und im März ein Future-Turnier in Taverne - begonnen. Davor hatte es die Trennung von Coach Joachim Kretz gegeben. "Ich habe insgesamt drei Jahre lang mit ihm trainiert. Eines davon war sehr erfolgreich", hatte Fischer im April in einem Interview mit www.oetv.at  resümmiert. "Trotzdem sind auf einmal überall Differenzen entstanden, weil er ganz einfach die Person war, die ich - über's ganze Jahr betrachtet - am meisten gesehen habe. Und vielleicht auch deshalb, weil ich mich als Person weiterentwickelt habe. Deshalb hab ich mir gesagt: Ich werde heuer schon 27 Jahre alt. Deshalb will ich etwas komplett Neues versuchen und den Weg ohne ihn weiterführen. Ohne aber in großem Streit auseinander zu gehen." Am grundsätzlichen Ziel des nachdenklichen Vorarlbergers hat sich dennoch nichts geändert: "Der Grundgedanke von mir war: Die letzten zwei Jahre sind nicht so gelaufen wie ich es mir vorgestellt habe. Deshalb will ich nach meiner Karriere sagen können: Ich habe alles versucht! Was dann am Ende herauskommt - darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Ende letzten Jahres wäre ein derartiger Versuch aufgrund meiner Verletzung nicht möglich gewesen. Mein Ziel war immer, die Top 100 zu knacken, und das wird auch weiterhin so sein."

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