Zum Inhalt springen

MARSA/FOGGIA/ROVINJ: ERSTER ITF-TITEL FÜR ANNA-MARIA HEIL, NÄCHSTES FINALE FÜR AHM. HERBERT WILTSCHNIG GEWINNT.

Auf Malta kam es zwischen Anna-Maria Heil (Bild) und Pia König zu einem rein rotweißroten Finale, das Südstadt-Talent Heil für sich entscheiden konnte. In Foggia musste sich Andreas Haider-Maurer in seinem zweiten Finale in Folge geschlagen geben. In Kroatien holte sich Herbert Wiltschnig erstmals seit 2005 wieder einen Future-Titel.

Premiere für Heil
(3.4.2010)
Erster ITF-Titel für Heil Anna-Maria Heil! Der erst 14-jährige Schützling von ÖTV-Mädchen-Trainer Conny Gruber gewinnt das Finale des ITF U18-Turniers in Marsa auf Malta (Kat. 4) gegen König Pia mit 7:5, 6:4. ÖTV-Nationaltrainer Jürgen Hager, der das kleine österreichische Team vor Ort betreute: "Sie war in einem von beiden sehr nervös geführten Match einfach die aktivere Spieleri. Schon die ganze Turnierwoche hat Anna-Marias Spiel ausgezeichnet, dass sie immer wieder geschickt Variationen in ihr Spiel einbringen kann. Dieser Titel wird natürlich auch eine starke Verbesserung in der Rangliste einbringen." Derzeit steht Heil auf Position 742. Nach Ostern wird Anna-Maria Heil zuerst im Training in ihre "Sandsaison" starten, ehe sie dann in zwei Wochen bei zwei ITF-Turnieren in Bulgarien an den Start gehen wird.


"Alt", aber gut
34 Jahre musste er alt werden und mehr als vier Jahre auf seinen nächsten Future-Turniersieg warten. Herbert Wiltschnig (ATP 1005.) hatte sich beim 15.000-Dollar-Future in Rovinj (CRO) von der Qualifikation bis ins Finale vorgekämpft - seinem ersten seit Teheran im Jahr 2005 - und dort den in der Weltrangliste weit vor ihm platzierten Spanier Javier Marti (ATP 692.) mit 6:4, 7:5 besiegt. Beeindruckend: Lediglich in der Qualifikation hatte der Klagenfurter einen Satz abgeben müssen, im Hauptbewerb hatte er u. a. die Nummer 3 des Turniers David Savic (SRB) mit 6:0, 6:0 vom Court gefegt und im Viertelfinale auch die Nummer 6, den Italiener Matteo Viola, aus dem Bewerb geworfen. Weniger Glück hatte Andreas Haider-Maurer beim 15.000-Dollar-Future in Foggia (ITA) in seinem Endspiel: Der 23-jährige Niederösterreicher, in Foggia an Nummer 1 gesetzt, musste sich Alessio di Mauro (ITA) mit 6:2, 7:6(2) geschlagen geben.

WEITERE INFORMATIONEN/ROVINJ

WEITERE INFORMATIONEN/FOGGIA


Zweite Finale für AHM
(3.4.2010)
In der Vorwoche in Rom war es die erste Runde, in Foggia war es immerhin bereits das Semifinale - bei beiden Turnieren scheiterte Bastian Knittel aber immer am gleichen Gegner: Andreas Haider-Maurer. Der 23-jährige Niederösterreicher, in Foggia an Nummer 1 gesetzt, steht nach einem 6:3, 7:6(3)-Sieg über den in der Weltrangliste genau fünfzig Plätze hinter ihm (ATP 224) platzierten Deutschen (ATP 274) in seinem zweiten Endspiel in dieser Saison. Sein Gegner wird "Hausherr" Alessio di Mauro sein, der 2010 immerhin bereits ein Finale (Sabadel/ESP) zu Buche stehen hat und 2007 mit Platz 78 seine bislang beste Weltranglisten-Platzierung erreicht hatte.


Spielwitz siegt über Power
(2.4.2010)
Das Finale ist noch nicht gespielt und dennoch steht bereits nach dem Semifinale des ITF U18-Turniers in Marsa auf Malta fest, dass eine Österreicherin dieses Kat. 4-Turnier als Siegerin beenden wird. Der Grund? Sowohl Pia König als auch Anna-Maria Heil gewannen ihre Halbfinal-Partien und treffen damit zum ersten Mal auf internationaler Ebene aufeinander. "Während König sich relativ klar fürs Finale qualifizieren konnte, mußte Anna Maria über drei harte Sätze gehen", berichtet ÖTV-Nationaltrainer Jürgen Hager, der das kleine rotweißrote Team vor Ort betreut. König, an Nummer 3 gesetzt, schaltete in der Runde der letzten vier die slowakische Qualifikantin Michaela Kucharova klar mit 6:3, 6:4 aus, Heil kämpfte die Nummer 2 des Turniers, Lina Padegimaite (LTU), mit 7:6(3), 3:6, 6:4 nieder. Hager: "Ihre Gegnerin war zwar körperlich überlegen, am Ende siegte aber Spielwitz über Power." Obwohl die Burschen weitaus früher aus dem Bewerb schieden, "war ich aber auch mit ihnen, v. a. mit Dominik Weidinger, sehr zufrieden. Immerhin hat er sich über die Qualifikation bis ins Achtelfinale gespielt und hat so wertvolle Punkte für die ITF-Rangliste erspielt."


Semifinal-Alarm in rotweißrot
(2.4.2010)
"Ich habe nichts dagegen, wenn es so weiter geht", blickte Andreas Haider-Maurer in der Vorwoche nach seinem Sieg beim 15.000-Dollar-Future in Rom euphorisch in die nahe Zukunft. Und tatsächlich, der 23-jährige Niederösterreicher scheint sich an seine eigenen Vorgaben halten zu können: Beim Future-Turnier im italienischen Foggia steht AHM, an Nummer 1 gesetzt, ohne Satzverlust bereits im Semifinale und trifft dort auf einen "alten" Bekannten: In Rom hatte er den Deutschen Bastian Knittel bereits in der ersten Runde aus dem Bewerb geworfen und damit im direkten Head-to-Head auf 2:2 gestellt. Ebenfalls "nur" mehr einen Sieg vom Endspiel entfernt ist im kroatischen Rovinj Herbert Wiltschnig. Der 34-jährige Klagenfurter hatte sich von der Qualifikation bis in die Runde der letzten vier vorgekämpft und dabei v. a. im Viertelfinale eine Meisterleistung vollbracht: Den an Nummer 3 gesetzten Serben David Savic fegte er mit 6:0, 6:0 vom Court und war damit in sein erstes Semifinale seit Neu Delhi im Jahr 2006 eingezogen. Auch für Österreichs beste Juniorinnen wird derzeit "Finalalarm" gegeben: Beim ITF U18-Turnier (Kat. 4) in Marsa auf Malta stehen mit Anna-Maria Heil und Pia König sogar zwei rotweißrote Teenager im Halbfinale. Sollte König, an Nummer 3 gesetzt, die slowakische Qualifikantin Michaela Kucharova bzw. Heil, an Nummer 14 gesetzt, die Nummer 2 des Turniers, Lina Padegimaite (LTU), schlagen, würde es sogar zu einem rein österreichischen Finale kommen.

Top Themen der Redaktion

ATP

"Es war ein Vergnügen - auch wenn ich verloren habe"

Dominic Thiem unterlag bei den ATP-Finals in London zum zweiten Mal in Folge im Endspiel. Der Niederösterreicher musste sich dem Russen Daniil Medvedev, der mit Fortdauer der Partie nimmer stärker wurde, in drei Sätzen geschlagen geben.

Wochenvorschau

23. - 29. November 2020

Kalenderwoche 48: Wer? Wann? Wo?

Talent Filip Misolic hat sich in Bratislava für die Qualifikation eingetragen.

ATP

Eine legendäre Leistung, die unbelohnt blieb

Nach tollen Partien bei den ATP-Finals in London mussten sich Jürgen Melzer und Partner Roger-Vasselin im Champions-Tiebreak des Endspiels dem Duo Koolhof/Mektic mit 5:10 beugen. Für Melzer war es das letzte Match auf ATP-Ebene.