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Markus Hipfl neuer Melzer-Coach!

Gemeinsam mit dem ehemaligen Tennisprofi und seinem Davis Cup-Kollegen Markus Hipfl (Bild) als neuem Trainer versucht Jürgen Melzer derzeit seine Schulterprobleme in den Griff zu bekommen. Ein Start beim ersten Grand Slam-Turnier der Saison ist im Moment allerdings sehr unrealistisch, so Melzer im Gespräch mit www.laola1.at


Wer in den letzten Tagen Jürgen Melzers Twitter-Einträge verfolgte, konnte schon erahnen, was seit heute offiziell ist: "Very happy to announce Hipfl Markus as my new coach and I will be working with Hinterseer (Patrick) as a Physio! Auf gehts!" Zuletzt war der Name des ehemaligen Tennisprofis immer häufiger aufgetaucht, wenn Österreichs Nummer 1 die Twitter-Community über sein aktuelles Leben informierte: Man genoss gemeinsame Tage in den Bergen ("Enjoyed another day on the hill"), zuletzt veröffentlichte Melzer ein Foto, das ihn gemeinsam mit seiner Frau Iveta, Hipfl und Melzer-Manager Ronnie Leitgeb beim Curling zeigte. Im Gespräch mit www.laola.at  bestätigte Melzer heute die Vermutungen der letzten Tage, dass er den nur um drei Jahre älteren Welser neu in sein Trainerteam aufgenommen hat: "Er war dem Tennis immer verbunden und hat auch in der Tennisschule in Kitzbühel trainiert. Ich kenne ihn schon sehr lange. Wir waren immer in Kontakt und jetzt hat sich das Ganze angeboten." In seiner Profikarriere hatte Hipfl ("I am very happy to get the chance to work with a champion! Lets get started! Very motivated!") zwei Challenger-Turniere (1998: Nettingsdorf und Guadalajara) gewonnen und war in der Weltrangliste bis auf Platz 63 (2002) vorgestoßen. Im Davis Cup kam Hipfl auf sieben Einsätze, 2001 im Playoff der Europa-Afrika-Zone gegen die Ukraine stand er gemeinsam mit Melzer im Team von Captain Günter Bresnik.

"Australian Open unrealistisch"
Eine weitere Gemeinsamkeit, die die beiden verbindet: Auch Hipfl hatte im letzten Drittel seiner internationalen Karriere immer wieder mit Schulterproblemen zu kämpfen gehabt. Und auch sein neuer Schützling beschäftigt sich aufgrund seines Sehneneinrisses in der linken Schulter derzeit mehr mit Physiotherapie als mit dem Aufbau auf die kommende Saison. "Die Schulter ist leider immer noch nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte", so Melzer im Gespräch mit www.laola1.at. "Es wird zwar besser, der Schmerz ist aber immer noch da." Insbesondere beim Aufschlag und beim Schlag auf den Ball treten immer wieder Schmerzen auf. "Ich habe Tausende Untersuchungen gemacht und im Endeffekt ist man zu dem Schluss gekommen, nicht zu operieren, sondern es lieber mit einer Therapie zu heilen. Da sind wir fleißig am Ackern. Es sind aber immer nur kleine Schritte, die wir machen." Den ersten Schritt, den Melzer aufgrund dessen in seiner Saisonplanung machen musste, war die Absage seiner Teilnahme beim Turnier in Brisbane, das in der ersten Jänner-Woche des kommenden Jahres stattfinden wird. Und auch ein Start beim ersten Grand Slam-Turnier der Saison "ist im Moment sehr unrealistisch. Es wäre natürlich schade, da es ein Grand Slam-Turnier ist. Wir versuchen, dass wir vielleicht noch das Wunder schaffen. Man muss aber auch zu sich selbst realistisch sein und sagen, dass es sich wahrscheinlich nicht ausgehen wird."

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