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MARBURG: MIT DEN WAFFEN "AUFSCHLAG" UND "VORHAND" GEWINNT DOMINIK WEIDINGER OHNE SATZVERLUST DAS TENNIS EUROPE-TURNIER

Mit vier Service-Winnern beendete Dominik Weidinger (Bild) das Tennis Europe-Turnier in Marburg. ÖTV-Nationaltrainer Jürgen Hager: "Er war überglücklich, als er am Telefon davon berichtet hat."

Vier Service-Winner zum Schluss
(16.5.2010)
Nur kurz hatten die ÖTV-Trainer rund um Gilbert Schaller, Jürgen Hager & Co damit spekuliert, den 15-jährigen Niederösterreicher Dominic Weidinger für das in dieser Woche in Villach stattgefundene ITF Kat. 2-Turnier zu nennen. "Im Nachhinein war es aber auf jeden Fall richtig, dass wir ihn zu einem Tennis Europe- und nicht zu einem ITF-Kat.2-Turnier geschickt haben" (Hager). Das Tennis Europe-Event in Marburg konnte Weidinger nämlich ohne Satzverlust für sich entscheiden "und damit sehr viel Selbstvertrauen für künftige Turniere sammeln." Im Endspiel, das aufgrund der aktuellen Wetterlage kurzfristig vom Sand im Freien auf Teppichgranulat in der Halle verlegt wurde, hatte Weidinger den Engländer Evan Hoyt mit 6:4, 7:5 geschlagen und dabei vor allem mit zwei Waffen gepunktet. Hager: "In einem ersten Telefonat hat er gesagt, dass Aufschlag und Vorhand spielentscheidend waren." Der beste Beweis dafür: Das Match hat Weidinger mit vier Aufschlag-Winnern abgeschlossen. Mit dem Semifinaleinzug von Lorenz Fink, einem Schützling von ÖTV-Ex-Trainer Walter Grobbauer, hatte in Marburg ein weiterer Österreicher auf sich aufmerksam machen können.

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