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ATP

MARBURG: HIPFL VERLIERT DAS DOPPEL-FINALE

Im Achtelfinale von Marburg mussten die beiden Comeback-"Oldies" Hipfl (Bild) und Mirnegg w.o. geben. Im Doppel kamen sie bis ins Finale.

Deutliche Niederlage für Hipfl und Mirnegg
Es sollte nicht sein: Im Finale des 10.000-Dollar-Futures inMarburg hatten Markus Hipfl und Marco Mirnegg keineChance. Die beiden, erst vor kurzem wieder auf die internationaleTennisbühne zurückgekehrt, unterlagen dem belgischen Duo RubenBemelmans/Bart de Keersmaeker klar mit 6/1, 6/3.

Hipfl und Mirnegg geben auf

Die Belastung war offensichtlich zu viel: Sowohl Markus Hipfl als auch Marco Mirnegg gaben im Achtelfinale w.o. - Hipfl gegen Vjekoslav Skenderovic beim Stand von 7/5, 1/6, Mirnegg gegen Martin Rmus beim Stand von 6/3. Mirnegg hatte beim Future in Marburg sein Comeback gefeiert und war erstmals seit Oktober 2007 bei einem internationalen Turnier an den Start gegangen. Das Doppelfinale werden Hipfl/Mirnegg dennoch bestreiten.

Comeback-Hipfl steht im Finale

57 Jahre auf der einen Seite vs. 34 Jahre auf der anderen - würde es im Tennis nur um Spritzigkeit und Schlagkraft gehen, wären die Sieger im Halbfinale des 10.000-Dollar-Futures in Marburg schon davor festgestanden. Diesmal hat aber die Routine - Markus Hipfl/Marco Mirnegg (30/27) - über die Jugend - Philip Lang/Gerald Melzer (17/17) - gesiegt, und die beiden "Oldies" setzten sich über die Südstädter klar hinweg - 6/4, 6/4. Im Finale bekommen es Hipfl/Mirnegg mit Ruben Bemelmans/Bart de Keersmaeker zu tun. Die beiden Belgier haben im Halbfinale das an Nummer 2 gesetzte Doppel Phillips/Phillipps (AUS/AUS) aus dem Bewerb geworfen und sind - ein gutes Omen? - mit insgesamt 48 Jahren ebenfalls jünger als die Semifinalgegner der beiden Österreicher.

Generationenduell im Halbfinale

Wer sieben Operationen - in der Schulter und im Ellenbogen - hinter sich hat, denkt normalerweise nicht mehr an Tennis als Beruf, sondern höchstens an Ballischupfen als Freizeitspaß. Bei Markus Hipfl, 30 Jahre alt, ist das anders. Seit mittlerweile fünf Monaten arbeitet die ehemalige Nummer 63 (18.2.2002) intensiv an seinem Comeback, und die Arbeit trägt erste Früchte: Beim 10.000-Dollar-Future in Marburg besiegte der Welser in der ersten Runde Max Raditschnigg mit 6/3, 6/2 (sein erster Sieg auf der ATP-Tour seit 2006) und trifft nun im Achtelfinale auf den an Nummer drei gesetzten Kroaten Vjekoslav Skenderovic. Im Doppel steht Hipfl mit Marco Mirnegg an seiner Seite bereits im Semifinale, wo es zu einem rein österreichischen Generationenduell kommen wird: Ihre Gegner um den Einzug ins Finale sind die ÖTV-(Beobachtungs)Kader-Spieler Gerald Melzer und Philip Lang. Und wie soll es danach weitergehen? Das neue Lebensmotto hatte Markus Hipfl schon vor zwei Jahren - beim Rücktritt von seinem Rücktritt - klar definiert: "Ich versuch es einfach wieder - mal schauen, wie weit ich damit noch komme."

wowo

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