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MAILAND: DOMINIC WEIDINGER IM VIERTELFINALE. "DARAUF KANN ER WAHNSINNIG STOLZ SEIN!"

In Mailand, einem der größten Tennis Europe-Turniere im Kalender, kam Dominic Weidinger (Bild) bis in die Runde der letzten acht. Die Leistung? "Mehr als nur in Ordnung" (ÖTV-Coach Conny Gruber). Das Wetter? "Pervers heiß."

Startschuß in der Quali
(11.6.2010)
Das "Torneo dell'Avvenire" ist eines der größten Jugend-Turniere auf der Tennis Europe-Tour. "Die weltweit besten NachwuchsspielerInnen treten hier an", erzählt ÖTV-Coach Conny Gruber während der Heimreise nach Wien. "Einzelne SpielerInnen werden sogar eingeflogen, nur damit sie hier spielen können." Angesichts der Größe dieses Events ist der 30-jährige Wiener daher "wahnsinnig stolz, was Dominic Weidinger hier gelungen ist." Der 15-jährige Niederösterreicher kam nach überstandener Qualifikation bis ins Viertelfinale und musste sich erst dort dem Spanier Eduard Esteve Lobato mit 1:6, 0:6 geschlagen geben. Der Grund für diese deutliche Niederlage war gleichzeitig aber auch "das Positive an diesem Turnier für Dominic", so Gruber. "Er war in der Qualifikation an Nummer 1 gesetzt und hatte deshalb in Mailand von Anfang an insgesamt acht Match auf sehr hohem Niveau gehabt. Einerseits hat er sich dadurch in eine richtig gute Form spielen können, andererseits war er bei pervers heißem Wetter im Viertelfinale schlicht und einfach kaputt. Trotzdem ist das eine Leistung, auf die er aufbauen kann."

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