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ATP

LOUGHBOROUGH: ANDREAS HAIDER-MAURER IM VIERTELFINALE AUS. IN SALZBURG GEHT NÄCHSTE WOCHE SEIN JAHR ZU ENDE.

Beim 42.500-Euro-Turnier in Loughborough ging Andreas Haider-Maurers (Bild) sein in Wien gestarteter Höhenflug zu Ende: Der an Nummer 3 gesetzte AHM unterlag dem Briten James Ward in zwei Sätzen.


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Tennis-Nation Österreich
(12.12.2010)
Je näher Jahr für Jahr der 31. Dezember rückt, umso größer wird jedes Mal der Wunsch, einen Blick nach hinten zu werfen und der Frage "Was wird uns wohl am stärksten in Erinnerung bleiben?" auf den Grund zu gehen. Die größte Überraschung des Jahres lieferte heuer Andreas Haider-Maurer. Als Lucky Loser, der aufgrund einer Oberschenkelverletzung die Qualifikation der Bank Austria TennisTrophy eigentlich schon abgeschrieben hatte, erreichte er nach Siegen über Thomas Muster, Andreas Seppi, Marin Cilic und Michael Berrer das erste ATP-Finale seiner Karriere und musste sich erst dort Jürgen Melzer geschlagen geben. ÖTV-Sportdirektor Gilbert Schaller: "Bei diesen Bildern habe ich eine Gänsehaut bekommen. Die Schlagzeilen in den großen Zeitungen zeigen, dass Österreich wieder eine Tennis-Nation ist."

Harter Kampf
Nach einer Woche Pause, in der v. a. Regeneration am Programm gestanden war ("Ich brauche jetzt einfach mal ein bisschen Erholung", so AHM in seinem Tourblog auf www.haider-maurer.at), steht Österreichs neue Nummer 2 in dieser Turnierwoche wieder am Court. Bei dem mit 42.500 Euro dotierten Challenger-Event im britischen Loughborough musste der an Nummer 3 gesetzte Niederösterreicher allerdings hart kämpfen, um in sein fünftes Viertelfinale 2010 vorstoßen zu können: Gegen den Belgier Yannick Mertens musste AHM über drei Sätze gehen, ehe er mit 7:6(5), 3:6, 6:4 als Sieger vom Platz gehen konnte. Gegen seinen nächsten Gegner, den ungesetzten Briten James Ward, machte sich allerdings das intensive Programm der vergangenen Wochen bemerkbar: Haider-Maurer musste sich 2:6, 3:6 geschlagen geben. In der kommenden Woche spielt AHM beim Salzburg Indoors sein letztes Turnier in diesem Jahr. Danach geht es in die verdiente Winter- bzw. Regenerationspause, ehe dann der Aufbau für 2011 am Programm steht. Im Training will Österreichs Nummer 2 das fortsetzen, wodurch heuer sein Höhenflug ausgelöst wurde: "Ich habe an meinem Aufschlag sehr viel gearbeitet. Das gibt dann die Sicherheit auch gegen Weltklasse-Spieler: Wenn ich gut serviere, hat jeder Probleme und kann nicht viel passieren. Ich möchte aber noch weiter daran arbeiten, sodass mich die Weltklasse-Spieler nicht mehr breaken können. Ich versuche aber auch, meine Spiele konstanter zu machen."

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