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Davis Cup

LIVE VOM DAVIS CUP: DER EINE GEHT, DER ANDERE KOMMT +++ ABSCHIED VON SCHALLER, PREMIERE FÜR VAN HERCK

Während Gilbert Schaller das österreichische DavisCup-Team am Wochenende im Weltgruppen-Play-off gegen Belgien in Antwerpen das letzte Mal als Kapitän betreut, sitzt bei den Gastgebern Johan van Herck erstmals auf der Bank. Die frühere Nummer 65 der Weltrangliste (Mai 1997) erwartet einen Länderkampf, der bis zum letzten Ballwechsel spannend bleibt.








14. September 2011

ERSTMALS AUF DER BANK.Während Gilbert Schaller das österreichische Davis-Cup-Team am Wochenende im Weltgruppen-Play-off gegen Belgien in Antwerpen das letzte Mal als Kapitän betreut, sitzt bei den Gastgebern Johan van Herck erstmals auf der Bank. Die frühere Nummer 65 der Weltrangliste (Mai 1997) erwartet einen Länderkampf, der bis zum letzten Ballwechsel spannend bleibt. Nach dem Heim-1:4 in der ersten Runde der Weltgruppe Anfang März kam es zum Kapitänswechsel im belgischen Team: Johan van Herck trat die Nachfolge von Reginald Willems an. Van Herck ist in der Tennisszene kein Unbekannter, spielte auf der ATP-Tour und erreichte als bestes Ranking im Mai 1997 Platz 65. Gegen Österreich rechnet der 37-Jährige am Wochenende mit einem packenden Schlagabtausch.

"ENGE MATCHES"."In diesem Länderkampf treffen zwei sehr ausgeglichene Teams aufeinander, deshalb erwarte ich mir enge Matches. Ich gehe davon aus, dass wir bis Sonntagabend warten müssen, um zu sehen, wer am Ende als Sieger hervorgeht", ist Van Herck überzeugt. Während die österreichischen Einzelspieler mit Jürgen Melzer und Andreas Haider-Maurer feststehen, lässt sich der belgische "Feldherr" bezüglich Single-Aufstellung nicht in die Karten blicken. "Ich habe zwar schon eine Idee, wie mein Team aussehen wird, aber wir haben noch einige Trainingseinheiten. Und diese möchte ich noch abwarten, ehe ich meine endgültige Entscheidung treffe", sagte Van Herck.

"MÜSSEN AUF DER HUT SEIN".Obwohl sich der Kapitän noch bedeckt hält, steht der Einsatz der belgischen Nummer eins, Xavier Malisse, außer Zweifel. Schon allein deshalb, weil die aktuelle Nummer 46 der Welt gegen Österreichs Topspieler Jürgen Melzer mit 3:1 eine positive Bilanz hat. Doch Malisse misst der Statistik keine allzu große Bedeutung bei: "Es spielt für diesen Länderkampf keine Rolle, was in der Vergangenheit passiert ist. Jedes Match beginnt wieder bei null. Jürgen arbeitet sehr hart und professionell und hat von uns allen hier das beste Ranking", so Malisse, der auch vor seinem Auftaktgegner am Freitag, Andreas Haider-Maurer, Respekt zeigt: "Er hat im Vorjahr mit dem Finale in Wien den Durchbruch geschafft. Er hat sich gut entwickelt und verfügt über einen starken Aufschlag. Gegen ihn muss man sicher auf der Hut sein." Als zweiter Einzelspieler und damit als erster Kontrahent von Melzer am Freitag stehen Olivier Rochus (ATP 75) und Steve Darcis (93) zur Wahl. Der vierte Mann der Belgier, Ruben Bemelmans (148), spielt im Aufstellungspoker wohl keine Rolle. Rochus liegt in den direkten Duellen mit dem Niederösterreicher 3:5 zurück, Darcis hat das bisher einzige Kräftemessen mit Melzer 2008 in Memphis auf Hartplatz gewonnen.



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