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Fed Cup

LISSABON: IN PORTUGAL BEGINNT FÜR ÖSTERREICHS FED CUP-TEAM DAS PROJEKT "COMEBACK"

ITF hat Portugal mit der Austragung der Fed Cup-Gruppenspiele der Europa/Afrika-Zone I vom 3.-6.2.2010 betraut. Österreich (im Bild: Sybille Bammer) wird im Complexo de Tenis do Jamor in Cruz Quebrada bei Lissabon gegen starke Konkurrenz versuchen, den Grundstein zur Rückkehr in die Weltgruppe zu legen.

Steiniger Weg zurück
(12.11.2009)
15 Nationen werden in der ersten Februar-Woche 2010 in Cruz Quebrada bei Lissabon um zwei Plätze für das Play-off in der Weltgruppe II Ende April kämpfen. Neben Österreich und den Gastgeberinnen gehören auch Bosnien-Herzegowina, Dänemark, Großbritannien, Israel, Kroatien, Lettland, die Niederlande, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Slowenien, Ungarn und Weißrussland der Europa/Afrika-Zone I an. Gespielt wird in der Halle auf Hardcourt. Der Weg zurück in den Kreis der 16 besten Tennisnationen der Welt wird für die heimischen Damen lang und steinig. Zunächst werden die 15 Länder vor Ort in drei Vierer- und eine Dreiergruppe gelost, wobei Israel, die Schweiz, Schweden und Weißrussland gemäß dem aktuellen Fed-Cup-Ranking gesetzt sein werden. Danach treffen die in einem Meisterschaftssystem ermittelten Gruppensieger in zwei Endspielen aufeinander, und nur die Gewinner dieser beiden Duelle sichern sich ein Ticket für das Weltgruppen-II-Play-off. „Der Austragungsort ist für die Spielerinnen positiv, da der Temperaturunterschied nach dem Saisonauftakt in Australien zwar auch in Portugal noch gegeben ist, aber nicht so gravierend wie zum Beispiel heuer in Estland sein wird“, meinte Waber, der sich der Schwere der Aufgabe in der Europa/Afrika-Zone I bewusst ist. „Wir werden dort sicher nicht zum Favoritenkreis gehören“, spielt Waber auf die starke Konkurrenz an. So verfügt Dänemark mit der Weltranglisten-Vierten Caroline Wozniacki ebenso über eine Top 10-Spielerin wie Weißrussland mit Victoria Azarenka (WTA-Rang 7). „In erster Linie ist es wichtig, dass sich unsere Spielerinnen positiv entwickeln. Denn dann ist auch im Fed Cup einiges möglich“, erklärt Waber, der mit Sybille Bammer, Patricia Mayr, Yvonne Meusburger, Tamira Paszek, Nikola Hofmanova, Melanie Klaffner und Doppelspezialistin Sandra Klemenschits einen erweiterten Fed Cup-Kader mit sieben Spielerinnen erstellt hat.

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