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LINZ: TAMIRA PASZEK VERLIERT ZUM AUFTAKT +++ PATRICIA MAYR-ACHLEITNER ALS LETZTER "MOHIKANER" IM BEWERB

Für Tamira Paszek (Bild) war gleich in der ersten Runde des Generali Ladies Linz presented by voestalpine Endstation. Die heimische Nummer eins mit Weltranglisten-Position 45 unterlag der rumänischen Qualifikantin Sorana Cirstea (WTA 78) in 1:46 Stunden mit 5:7, 3:6.






10. Oktober 2011 

"ZU VIELE EIGENFEHLER". Für Tamira Paszek war gleich in der ersten Runde des Generali Ladies Linz presented by voestalpine Endstation. Die heimische Nummer eins mit Weltranglisten-Position 45 unterlag der rumänischen Qualifikantin Sorana Cirstea (WTA 78) in 1:46 Stunden mit 5:7, 3:6. Damit musste die Vorarlbergerin wie 2006 und bei ihrem bisher letzten Linz-Auftritt 2008 bereits zum Auftakt die Segel streichen. Nach einem schnellen 0:3-Rückstand kam die Österreicherin mit Fortdauer des ersten Satzes besser ins Spiel und schaffte nach einer halben Stunde den Ausgleich zum 4:4. Danach ließ Paszek jedoch vier Breakchancen ungenützt und musste ihrerseits das Service zum 5:7 abgeben. Im zweiten Durchgang ging es lange mit dem Service, ehe Cirstea ihrer Gegnerin den Aufschlag zum 5:3 abnahm und danach sicher ausservierte. "Cirstea war sicher keine einfache Auslosung. Man darf nicht vergessen, dass sie schon einmal unter den Top 25 gewesen ist. Aber das Hauptproblem war heute, dass ich einfach zu viele Fehler gemacht habe und nicht zu meinem Spiel gefunden habe. Bei einem Heimturnier nimmt man sich immer sehr viel vor. Ich wollte es hier besonders gut machen und habe mir selbst zuviel Druck aufgebaut. In Summe war es ein enttäuschendes Match", erklärte Paszek, die gegen die 21-Jährige im zweiten Duell die zweite Niederlage kassierte, nachdem sie bereits im Vorjahr beim Sandplatzturnier in Barcelona gegen Cirstea verloren hatte. Neben den Eigenfehlern haderte Paszek vor allem mit ihrem Aufschlag. "Wenn in dieser Partie etwas positiv gewesen ist, dann war es der Umstand, dass ich oft ans Netz gegangen bin und dort auch gepunktet habe", sagte die 20-Jährige, die sich vorgenommen hat, in Zukunft öfter diese Variante anzuwenden. Trotz der Niederlage verlässt die Dornbirnerin die Stahlstadt mit einem guten Gefühl. "Es war interessant und schön, wieder vor heimischem Publikum zu spielen. Die Atmosphäre ist ganz anders als sonst bei den Turnieren." Letzte rotweißrote Hoffnung beim Generali Ladies Linz  ist jetzt Patricia Mayr-Achleitner. Die Tirolerin trifft am Mittwoch im dritten Match nach 14:00 Uhr auf die französische Qualifikantin Stephanie Foretz Gacon. Das bisher einzige Aufeinandertreffen gewann Mayr-Achleitner im Vorjahr beim Challenger in Zlin (CZE) in zwei Sätzen.


 

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