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LINZ: TAMIRA PASZEK SCHEITERT ZUM AUFTAKT! PATRICIA MAYR-ACHLEITNER SCHLÄGT SABINE LISICKI!

Sie war motiviert bis in die Haarspitzen, bereitete sich optimal auf das Generali Ladies Linz presented by voestalpine vor und genoss die Atmosphäre in Linz. Und dennoch: „Irgendwie geht mir hier der Knopf nicht auf“, erklärte Tamira Paszek (li.). Österreichs Nummer eins verlor in der ersten Runde des mit 220.000 Dollar dotierten WTA-Turniers nach einer Spielzeit von 1:38 Stunden gegen die US-Amerikanerin Bethanie Mattek-Sands mit 2:6, 4:6. Im dritten Match nach 14:00 Uhr traf heute Patricia Mayr-Achleitner auf Sabine Lisicki und konnte die Weltranglisten-25. überraschend klar mit 6:1, 6:3 besiegen.


http://www.generali-ladies.at/

GENERALI LADIES LINZ 2012

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Aktuell:
1. Runde, Patricia Mayr-Achleitner - Sabine Lisicki: 6:1, 6:3


10. Oktober 2012

OUT FÜR PASZEK. Sie war motiviert bis in die Haarspitzen, bereitete sich optimal auf das Generali Ladies Linz presented by voestalpine vor und genoss die Atmosphäre in Linz. Und dennoch: „Irgendwie geht mir hier der Knopf nicht auf“, erklärte Tamira Paszek. Österreichs Nummer eins verlor in der ersten Runde des mit 220.000 Dollar dotierten WTA-Turniers nach einer Spielzeit von 1:38 Stunden gegen die US-Amerikanerin Bethanie Mattek-Sands mit 2:6, 4:6. „Sie hat heute Super-Tennis gezeigt und eine starke Leistung geboten“, war Paszek voll des Lobes für ihre Kontrahentin. „Ich habe hingegen zu den ungünstigsten Zeitpunkten vermeidbare Fehler gemacht. Ich bin sehr enttäuscht, weil ich mir viel vorgenommen habe“, so die Vorarlbergerin. Etwas geknickt musste sie zur Kenntnis nehmen, dass Heimspiele doch etwas mehr Druck auf sie ausüben, als sie im Vorfeld gedacht hat. „Ich war nervöser als sonst, das habe ich schon gemerkt. Zuhause vor den Fans das beste Tennis zeigen zu wollen, ist nicht einfach.“

INTENSIVE ZUSAMMENARBEIT. Ab nächsten Montag steht für die 21-Jährige noch das WTA-Turnier in Luxemburg auf dem Programm. Auch dort wird sie ohne Trainer Andrei Pavel auskommen müssen. „Ja, ich gebe zu, ich hätte ihn gerne hier in Linz dabei gehabt. Es ging aber leider aus privaten Gründen nicht, er hat zwischendurch auch seine Akademie zu betreuen.“ Ein Faktor, der sich 2013 ändern soll. Dennoch betont sie, dass die Zusammenarbeit mit dem Rumänen nicht in Frage steht – im Gegenteil, sie soll noch intensiver werden. Genauso wie sie nächstes Jahr einen eigenen Fitnesscoach auf die Tour mitnehmen will. „Ich muss den nächsten Schritt machen und mich noch professioneller aufstellen“, erklärt sie. Die Zusammenarbeit mit Manager Ronnie Leitgeb wird hingegen mit Ende des Jahres vorbei sein. „Es hat nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe. Wir gehen aber im Guten auseinander“, hielt sie fest. Nach dem Turnier in Luxemburg ist auf jeden Fall einmal ein zweiwöchiger Urlaub auf den Malediven, ihrer Trauminsel, geplant. Leider aber ohne ihren Freund, Fußball-Legionär Georg Margreitter, der heuer im Sommer zu Wolverhampton nach England gewechselt ist. „So wie es aussieht, wird das wohl die nächsten zehn Jahre so sein“, schmunzelte Paszek.

TRENDWENDE?
Die derzeitige Nummer drei Österreichs, Patricia Mayr-Achleitner, hat von Turnierdirektorin Sandra Reichel nach Andrea Petkovic (GER) und Ana Ivanovic (SRB) die dritte Wildcard für den Hauptbewerb bei dem mit 220.000 Dollar dotierten WTA-Turnier in der TipsArena erhalten. Die 25-Jährige geht damit zum sechsten Mal in Linz an den Start. Im Vorjahr erreichte sie das Achtelfinale, in dem sie gegen die spätere Siegerin Petra Kvitova (CZE) den Kürzeren zog. Die Wildcard für Linz kommt für Mayr-Achleitner gerade rechtzeitig. Denn es war alles andere als ein einfaches Jahr für die Tirolerin. Das Viertelfinale in Monterrey (MEX) im Februar war das bisherige Highlight auf WTA-Ebene in der laufenden Saison. Pech mit der Auslosung gegen Top-Spielerinnen und immer wieder auftretende Verletzungen waren die Gründe, dass die vergangenen Monate eher durchwachsen verliefen. So hatte sie auch nach den US Open in New York mit Schulterschmerzen zu kämpfen, was zur Folge hatte, dass die ehemalige Nummer 70 der Welt (Mai 2009) im Ranking bis auf Platz 162 abrutschte. „Ich freue mich sehr über die Wildcard, es ist nun an der Zeit, den Negativlauf zu beenden“, erklärte Mayr-Achleitner, die in den vergangenen Tagen zu Hause in Seefeld auf Hartplatz gut trainieren konnte. Nun hofft sie auf eine Trendwende: „Auch wenn das Turnier ungemein stark besetzt ist, will ich in Linz ein erfolgreiches Saisonfinish einläuten. Ich möchte danach noch fünf Turniere spielen und werde alles dafür geben, dass das Jahr 2012 am Ende doch noch zufriedenstellend endet.“  (Quelle: Presseaussendung)

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