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WTA

LINZ: PATRICIA MAYR-ACHLEITNER VERLIERT, HAT "ABER WIEDER SPASS AM TENNIS"

Beim Generali Ladies Linz presented by voestalpine ist am Donnerstag die letzte Österreicherin ausgeschieden. Patricia Mayr-Achleitner (Bild) verlor nach einer Spielzeit von 1:26 Stunden gegen Petra Martic mit 2:6, 6:3, 0:6. Die Kroatin mit aktueller Weltranglisten-Position 64 stellte damit in den direkten Duellen mit der Tirolerin auf 2:2.


GENERALI LADIES LINZ 2012



10. Oktober 2012

"EINE REISE WERT".
Nach dem verlorenen Auftaktsatz kämpfte sich Mayr-Achleitner in das Match zurück. Im zweiten Durchgang zeigte sie dabei annähernd jenes Tennis, das sie auch gestern beim sensationellen Sieg über die Deutsche Sabine Lisicki (WTA-25) ausgepackt hatte. Doch im Entscheidungssatz begannen bei der Weltranglisten-159. die Kräfte zu schwinden: „Da habe ich leider gleich ein Break kassiert, das hat mich aus der Bahn geworfen. Martic ist als gute Aufschlägerin bekannt. Wenn sie vorne weg servieren kann, ist sie kaum zu schlagen.“ Außerdem machte sich gegen Ende der Partie auch der Trainingsrückstand aufgrund jener Schulterverletzung bemerkbar, an der die 25-jährige Seefelderin in den vergangenen Wochen laborierte. „Ich bin noch nicht ganz fit, im Finish habe ich die Schulter wieder etwas gespürt“, so Mayr-Achleitner, die trotz ihres Ausscheidens im Achtelfinale des 220.000-Dollar-Events durchaus positiv bilanzierte. „Linz war auf jeden Fall eine Reise wert. Die beiden Partien gestern und heute haben mir richtig Spaß gemacht.“

"SPASS AM TENNIS". In der kommenden Woche tritt die Tirolerin bei einem Challenger in Glasgow an, die weiteren Turniereinsätze in diesem Jahr sind noch offen. „Ich komme mit meinem jetzigen Ranking ja nicht in jedes Challenger hinein.“ Bis zum Saisonende gelte es daher, noch möglichst viele Punkte zu sammeln. „Damit könnte das bisher schwierigste Jahr meiner Karriere doch noch halbwegs versöhnlich enden“, so Mayr-Achleitner, deren Gedanken bereits beim Aufbau für die Saison 2013 sind: „Ich habe wieder Spaß am Tennis, freue mich auf die nächsten Turniere, auf die Fitnessblöcke und die zahlreichen Trainingseinheiten in der Vorbereitung. Es ist nicht so lange her, dass ich unter den Top 100 war, und dorthin will ich so bald als möglich wieder zurück!“ (Quelle: Presseaussendung)

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