Zum Inhalt springen

LIEGE / ROGANSKA SLATINA: EUROPEAN SUMMER CUPS - "WIR KÖNNEN UM DEN EINZUG INS FINALE MITSPIELEN"

Am kommenden Sonntag starten Österreichs 14u-Nationalteams bei den Qualifikationsbewerben der European Summer Cups ihr großes Projekt "Einzug ins Finale". Schon jetzt analysieren die beiden Betreuer Petra Russegger (Mädchen) und Matthias Schuck (Burschen) ihre eigenen Teams sowie die mitunter sehr harte Konkurrenz. Im Bild: Matthias Schürz.


EUROPEAN SUMMER CUPS (14u)

 

24. Juni 2011

FINALE ALS GROSSES ZIEL.Wenn am kommenden Sonntag in Liege (BEL/Burschen) bzw. in Roganska Slatina (SLO/Mädchen) für Österreichs 14u-Nationalteams die Qualifikationsbewerbe der European Summer Cups beginnen, sind die Ziele und Hoffnungen klar definiert: "Auch wenn's schwer wird, ist logischerweise der Einzug ins Europafinale das grosse Ziel" (ÖTV-Touringcoach Petra Russegger). Vor diesem Ziel bauen sich allerdings einige hohe Hürden auf: In Roganska Slatina werden Lena Reichel, Jasmin Buchta und Alena Weiß auf Weißrussland, Bosnien & Herzegowina, Dänemark, Frankreich, Russland, Slowenien und die Schweiz treffen (= Zone D). Im Liege  (= Zone A) werden Benjamin Schürz, Matthias Haim und Alexander Erler es mit Belgien, Kroatien, England, Holland, Polen, Schweden und der Ukraine zu tun bekommen. Für tennisaustria.at werfen die beiden Team-Betreuer - Petra Russegger für die Mädchen, Matthias Schuck für die Burschen - einen ersten Blick in die nahe Zukunft.

PETRA RUSSEGGER."Wir fahren mit einem Team zum Cup, das in den letzten Wochen viel Selbstvertrauen getankt hat und sich sicherlich vor niemanden verstecken muss: Reichel (TE 30) hat vor kurzem ein ITF Kat. 5-Turnier auf Malta gewonnen, Weiss (TE 377) letzte Woche den 14u-Staatsmeistertitel geholt, und Buchta (TE 250) hat sich im Tennis Europe-Ranking von Jänner bis heute um über 200 Plätze verbessert. Das Erreichen des Semifinales im Winter in Ebreichsdorf - mit dem gleichem Team - hat schon gezeigt, dass die Mädchen sich grossen Gegnern stellen und so auch jetzt in Slowenien um den Einzug ins Europafinale mitspielen können. Wir sind allerdings in eine recht starke Gruppe gelost worden. Dort erwarten uns u. a. folgende Gegner: Russland mit der aktuellen Nr 1,4 und 9 von Europa (Komardina,  Rychagova, Kudermetova), Schweiz mit der aktuellen Nr 3 und 54 (Bencic, Grimm), Slowenien mit der Nummer 31 und Nr 65 (Potocnik, Pislak). Auch sind die Weissrussinnen immer als gefährlich einzuschätzen, auch wenn sie im Ranking nicht ganz vorne liegen."

MATTHIAS SCHUCK."Unser Team setzt sich aus Benjamin Schürz, Alexander Erler und Matthias Haim zusammen. Schürz ist ein sehr kompletter Spieler, der ein sehr variantenreiches Spiel hat, stark am Netz ist und immer wieder auch Serve-Volley einbaut. Dadurch ist er nicht 'nur' ein guter Doppelspiele, sondern kann auch im Einzel den Rhythmus des Gegners gut brechen. Seine Reserven? Das ist die internationale Spielpraxis. Alexander Erler ist ein sehr intelligenter Spieler, den insbesondere die Konstanz im Spiel sowie seine gute Spielübersicht auszeichnet, der aber v. a. mit er Vorhand auch gut Tempo machen kann bzw. mit der Vorhand immer wieder auch direkt punktet. Seine Reserven liegen derzeit noch im konditionellen Bereich sowie bei seiner Quote beim ersten Aufschlag. Matthias Haim ist ein sehr aggressiver Spielertyp, der mit seinem Aufschlag und seiner Vorhand zwei sehr gefährliche Waffen hat, aber auch ein sehr guter Doppelspieler ist. Was ihm noch ein bisschen fehlt, ist die Konstanz im Spiel. Außerdem hat er noch Reserven im konditionellen Bereich sowie bei der einhändigen Rückhand.


» Verwandte Artikel «

21. Juni 2011: EUROPEAN SUMMER CUPS - ÖSTERREICHS 14u-TEAMS IM "KAMPF" MIT FAST GANZ EUROPA




Top Themen der Redaktion

COVID-19Turniere

Anpassungen bei den Ranglisten

Aufgrund der Regierungsmaßnahmen vom 2.12.2020 und weiteren Einschränkungen im Tennissport und vor allem im Turnierbetrieb, gibt es neuerlich Anpassungen bei den Ranglisten für die Berechnungszeiträume.

Verbands-Info

Der Tennissport muss noch warten

Der Beschluss der Bundesregierung, Indoor-Sportstätten bis mindestens 7. Jänner 2021 geschlossen zu halten, stößt in der Tennis-Community auf wenig Begeisterung. Der ÖTV fordert eine möglichst rasche Öffnung der Tennisanlagen für die 400.000…