Zum Inhalt springen

LIECHTENSTEIN: ERSTER TITEL FÜR BABSI HAAS

Premiere in Liechtenstein: Im Einzel war Barbara Haas (Bild) zwar im Halbfinale ausgeschieden, im Doppel holte sie sich dafür mit ihrer Partnerin Pantuckova den ersten ETA-Titel ihrer noch jungen Karriere.

Souverän zum Doppel-Titel
(15.9.2008)
Die erst 12-jährige Barbara Haas holte sich beim ETA 14 in Liechtenstein ihren ersten Titel im Doppel. Im Einzel startete Babsi als Nummer 4 gesetzt ins Turnier und bewies, dass sie dieser Setzung gerecht wurde: In Runde 1 schlug sie die spielstarke Deutsche Elena Rief mit 6/2 und 6/3. In der zweiten Runde traf Haas auf die Nummer 1 Sloweniens Pia Cuk. Nach zweistündigen Kampf ging Haas mit 6/2, 3/6 und 6/3 als Siegerin vom Platz. In Runde 3 spielte die UTC-Waidhofen-Spielerin gegen die 14-jährige Schweizerin Miriam Zeller - Babsi setzte sich mit 6/3 und 6/0 klar durch. Damit stand sie im Halbfinale, wo sie auf die Nummer 1 des Turniers, die Tschechin Gabriela Pantuckova, traf. Haas zeigte agressiveres Tennis, sie setzte ihre Gegnierin drei Stunden lang unter Druck, musste sich jedoch gegen das "Mondspiel" der Tschechin mit 3/6, 6/4 und 4/6 schließlich geschlagen geben. Noch besser lief es im Doppelbewerb, wo die Gegner von Babsi und ihrer Partnerin Pantuckova Runde für Runde vom Platz geschossen wurden. Im Finale gewannen sie gegen die Slowakinnen Abrahmova und Bubelova mit 6/0 und 6/4 und holten sich damit den ersten ETA-Titel ihrer jungen Karriere.

wowo

Top Themen der Redaktion

ATP

"Es war ein Vergnügen - auch wenn ich verloren habe"

Dominic Thiem unterlag bei den ATP-Finals in London zum zweiten Mal in Folge im Endspiel. Der Niederösterreicher musste sich dem Russen Daniil Medvedev, der mit Fortdauer der Partie nimmer stärker wurde, in drei Sätzen geschlagen geben.

Wochenvorschau

23. - 29. November 2020

Kalenderwoche 48: Wer? Wann? Wo?

Talent Filip Misolic hat sich in Bratislava für die Qualifikation eingetragen.

ATP

Eine legendäre Leistung, die unbelohnt blieb

Nach tollen Partien bei den ATP-Finals in London mussten sich Jürgen Melzer und Partner Roger-Vasselin im Champions-Tiebreak des Endspiels dem Duo Koolhof/Mektic mit 5:10 beugen. Für Melzer war es das letzte Match auf ATP-Ebene.