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Legner und Langmann unter Wert geschlagen

Bei den Paralympics in Rio war der erste Auftritt von Martin Legner (im Bild ganz links) und Nico Langmann gleichzeitig der letzte. Auch im Doppel scheiterten die Österreicher in Runde 1.

Weder von der Auslosung, noch von den Ergebnissen her ist das paralympische Tennisturnier in Rio de Janeiro für die beiden Österreicher nach Wunsch verlaufen. Martin Legner und Nico Langmann mussten sich sowohl im Einzel als auch im gemeinsamen Doppel in der ersten Runde verabschieden. „Schade, dass wir nicht mehr zeigen konnten“, sagte der 19-jährige Langmann. „Ich war teilweise auch zu nervös und habe jeweils zu Spielbeginn zu viele Fehler gemacht.“

In einigen Games und mit ein paar kraftvollen Winner-Schlägen ließ der Wiener jedoch immerhin mehrmals sein Talent aufblitzen und deutete sein großes Potenzial an. Und Österreichs erfolgreichster Rollstuhl-Tennisspieler Martin Legner zeigte bei manchen Bällen, was er als „alter Fuchs“ der Branche noch alles drauf hat. Auf der Tribüne saß unter anderem Sportminister Hans Peter Doskozil und hielt dem österreichischen Doppel die Daumen.

Im Doppel trafen die beiden auf das japanische Nummer-1-Paar Kunieda/Saida, das schon in London 2012 die Goldmedaille gewonnen hatte. Das Ergebnis von 2:6, 0:6 bringt nur wenig zum Ausdruck, wie sich Legner und Langmann gewehrt hatten. Ganz ähnlich verliefen die beiden Einzel-Partien: Legner verlor gegen den Koreaner Im 1:6, 3:6, Langmann musste sich dem Chinesen Dong 0:6, 3:6 geschlagen geben. Die Asiaten sind den beiden Österreichern bei den XV. Paralympischen Sommerspielen einfach nicht gelegen. Nico Landmann wird aber von vielen Seiten eine erfolgreiche Zukunft vorausgesagt.

Quelle: ÖPC/Fabi, Preusser, Bild: ÖPC / GEPA Kelemen / Fotostudio Baldauf

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