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Davis Cup

Legenden-Treff in Wels

Auf Einladung des ÖTV gaben sich ehemalige österreichische Daviscup-Spieler ein Stelldichein auf der Anlage des UTC Wels. Man simpelte fach.

Schön, dass ihr da wart: Udo Plamberger, Georg Blumauer, ÖTV-Präsident Robert Groß, Ernst Walter, Gerald Mild, Peter Pokorny, Peter Feigl, Ernst Blanke, Franz Hainka. ©MatchMaker

ÖTV und MatchMaker als Veranstalter von Österreichs Heimspiel gegen Rumänien haben ehemalige Daviscupspieler zum Doppel am Samstag eingeladen. ÖTV-Präsident Robert Groß begrüßte Peter Feigl, Franz Hainka, Ernst Blanke, Gerald Mild, Udo Plamberger, Georg Blumauer, Markus Hipfl, Werner Eschauer, Ingo Wimmer, Peter Pokorny, Stefan Koubek, Konstantin Gruber und Ernst Walter, die ihr Kommen nicht zu bereuen hatten. Denn sie sahen ein interessantes Match, auch wenn es kein Erfolgserlebnis zu bejubeln gab.

Franz Hainka war mit 84 Jahren der Senior. Heutzutage unvorstellbar: Hainka, der in der Südstadt wohnt, hatte als 20-Jähriger zum ersten Mal einen Tennisschläger in der Hand! Schon vier Jahre später, im Jahr 1957, war er Mitglied des österreichischen Daviscupteams, das zum ersten Mal gegen Rumänien gespielt hatte. „Ich bin bei diesem Auswärtsspiel aber nicht zum Einsatz gekommen“, erinnert sich Hainka, der insgesamt 15 Mal ins Team einberufen wurde. Seine Meinung zu Dominic Thiem: „Super! Aber er muss noch weiterarbeiten, ihn ihm steckt noch viel Potenzial.“

Peter Feigl vermisste beim Doppel Philipp Oswald/Dominic Thiem „die Harmonie". Begeistert ist Feigl, wie Thiem mit seinen Weltklasseleistungen eine neue Tennis-Euphorie in Österreich entfacht hat. „In meinem Verein Blau Weiß Wien sind seit einem Jahr 50 Jugendliche dazu gekommen, die Leute reden wieder über Tennis, Dominic Thiem ist ein großes Thema geworden."

Salzburgs Ex-Spitzenspieler Ernst Blanke traut es Thiem zu, die Nummer eins zu werden, aber nur im Einzel. „Er ist kein Doppelspieler, aber das weiß er selbst. Sein Partner Oswald war auch nicht in der Lage, die Führungsrolle zu übernehmen. Tecau war mit Abstand der Beste, und das hat genügt.“

Gerald Mild ist generell fasziniert von Dominic Thiem. „Ihm steht die Tenniswelt offen, die Konkurrenz an jungen Spielern ist allerdings im Moment sehr groß. Und die Größen wie Federer und Nadal sind auch noch da.“ Was Mild, einst Trainer der Weltklassespielerinnen Barbara Schett und Anke Huber und nun Geschäftsführer der „European Tennis Base“ in Rif, generell bedauert: „Dass außer Gilbert Schaller, Markus Hipfl, Werner Eschauer und mir keine ehemaligen Profis als Trainer tätig sind. In Frankreich und Spanien sind fast alle Ex-Spieler im Trainerbereich aktiv."

Auch Markus Hipfl, Stefan Koubek, Konstantin Gruber und Werner Eschauer schauten vorbei. ©GEPA-Pictures

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