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WTA

LA MARSA / BANGALORE: SANDRA KLEMENSCHITS IM FINALE, MELANIE KLAFFNER AM "SIEGESPODEST"

Premiere für Sandra Klemenschits: Zum ersten Mal in dieser Saison spielte Österreichs beste Doppelspielerin um den Turniersieg mit. In La Marsa zog sie (mit Partnerin Mervana Jugic-Salic) ins Finale ein, musste sich dort aber geschlagen geben. In Bangalore "machte" es ihr Melanie Klaffner vor: Gemeinsam mit Tamaryn Hendler holte sie sich den Titel im Doppel des 25.000-Dollar-Turniers.


LA MARSA

 BANGALORE


24. März 2012

PREMIERE 2012.
Die Bedingungen vor Ort waren alles andere als gut, zum Einzug ins Finale hat es dennoch gereicht. "Es war heute sehr windig", berichtet Sandra Klemenschits aus La Marsa. "Noch dazu mussten wir bei sehr schlechtem Flutlicht spielen." Gemeinsam mit ihrer Partnerin Mervana Jugic-Salic (BIH) besiegte Österreichs beste Doppelspielerin aber nicht nur Wind und Wetter, sondern im Semifinale auch das schweizerisch-slowenische Duo Conny Perrin / Masa Zec-Peskiric mit 6:4, 6:0. Nach dem Finale von Barnstaple im Oktober 2011 zog Klemenschits in dieser Saison damit zum ersten Mal ins Endspiel eines WTA-Turniers ein. Im Finale mussten sich Klemenschits / Jugic-Salic allerdings Ulrikke Eikeri (NOR) / Isabella Shinikova (BUL) mit 3:6, 4:6 geschlagen geben.

PREMIERE 2012. Einen Schritt weiter ist Melanie Klaffner gegangen: Nachdem sie bei dem mit 25.000 Dollar dotierten Sandplatz-Turnier im indischen Bangalore im Einzel im Viertelfinale wegen Übelkeit aufgeben hatte müssen, holt sich der Schützling von Jürgen Waber dafür gemeinsam mit Tamaryn Hendler den Titel im Doppel: Das österreichisch-belgische Duo setzt sich im Endspiel gegen die beiden Sloweninnen Tadeja Majeric/Anja Prislan mit 6:1, 4:6, 10:4 durch. Für Klaffner ist das der bereits 15. internationale Doppeltitel. Ihre Bilanz:

Challenger: 11 – Bangalore (2012); 2 x Lagos (2011), Lagos, Valladolid (beide 2010), Indian Harbour, Biberach (beide 2009), Istanbul, Grado, Galatina, Antalya (alle 2008)
Future: 4 - Lagos, Valladolid (beide 2010), Oslo, Rabat (beide 2007)

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